Die Betroffenen müssen ja nach der StPO von den Maßnahmen informiert werden. Ich bin mal gespannt, ob und wann das erfolgt. Es wird nämlich gerne "vergessen".
DPABis zur Enttarnung des NSU haben Ermittler in der Ceska-Mord-Serie Massen von Daten gehortet. Erst jetzt wird das Ausmaß bekannt: Insgesamt wurden etwa 20,5 Millionen Funkzellendatensätze gespeichert und knapp 14.000 Anschlussinhaber belauscht.
http://www.spiegel.de/panorama/nsu-m...-a-862231.html
Die Betroffenen müssen ja nach der StPO von den Maßnahmen informiert werden. Ich bin mal gespannt, ob und wann das erfolgt. Es wird nämlich gerne "vergessen".
die Ergebnisse, oder? Ein Teil unserer Ermittlungsbehörden ist wohl im den permanenten Büroschlaf gefallen. Da fragt man sich wofür und wen bezahlen wir mit unseren Steuern? Was bekommen wir an Qualität für das hart erarbeitete Geld wieder, keine, nur Reinfälle, Wozu braucht die BRD überhaupt Verfassungsschützer, wer schützt uns vor der Unfähigkeit dieser Behörden und Ihrer Leiter? Die Herren Innenminister bestimmt nicht, die sind genauso unfähig. Alle ohne Vergütungen in den vorzeitigen Ruhestand schicken, wäre das Beste.
Offensichtlich stand in dem Artikel zunächst das Wort "belauscht" statt "angezapft". (Das Wort "belauscht" wird immer noch als Zitat übernommen)
Beides unterstellt, dass Gespräche mitgehört wurden, was aber nicht Fall ist.
Im Artikel selbst ist dann nur noch von 14.000 Datensätzen über Anschlussinhaber die Rede.
Früher gab es übrigens Telefonbücher. Da stand auch nichts anderes drin als in diesen 14.000 Datensätzen.
Es gab schon intelligentere Verdummungsversuche als Ihrer. Eine Telefon-CD ins Regal legen ist wohl etwas anderes als diese anlassbezogene Datensammlung. Wer das Pech hatte, auch bei einem der folgenden Morde zufällig in der Nähe telefoniert zu haben, könnte einigen Erklärungsbedarf erzeugen.
Ziemlich armselig, oder ?
Ihre Argumentation meine ich.
Das wissen Sie jetzt woher ?
In den Telefonbüchern stand aber nichts von drin, wann ich von wo mit wem telefoniert habe.
Insofern: nice try.
Also gehen Sie wieder zurück zu Ihren Interessenvertretern und sagen: "Wir müssen uns andere Nebelwerfer zulegen."
Es wurde großflächig herumgeschnüffelt.
Es wurde nichts gefunden.
Das lässt einen interessanten Schluss zu:
Der Schnüffelstaat bringt nichts, wenn man in die falsche Richtung ermittelt. Das macht mir Hoffnung.
Denn, wenn diese Strafermittlungsmethoden in die falschen Hände geraten (und mit unserer tollen Eurokratur sind wir auf dem besten Wege dorthin), dann sind die Bürokraten dahinter zu blöd, um sie wirklich zielführend auszunutzen.