Das dient wohl eher der Vertuschung.
DPANeuer Wirbel um geheime Akten im NSU-Untersuchungsausschuss: Nachdem Thüringen dem Bundestag hunderte vertrauliche Dokumente geliefert hatte, schlagen die Behörden Alarm. Sie wollen die Papiere nachträglich schwärzen. Der Ausschuss lud Innenminister Friedrich deshalb zum Krisengespräch.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-861056.html
Das dient wohl eher der Vertuschung.
Da die zeternden Geheimen ja gar nicht wissen können, was in den Akten steht - zetern sie also aus Prinzip: "Wir sind geheim, geheim, geheim - und Abgeordneten geben wir schon mal gar nichts."
Und ihre Dienstherren kriechen auf dieser Spur mit. Wo käme eine Exekutive auch hin, wenn sie die Legislative mitlesen ließe. Obwohl keiner weiß, was in den Akten steht, spielen sie diese skurrile Spiel mit.
Ist eigentlich schon mal ein Fall eines aufgeflogenen V-Manns bekannt geworden, der Repressalien der Szene ausgesetzt war??? Der Thüringer Spitzen-V-Mann jedenfalls hat sieben Jahre lang für 100 000 Euro angeblich geheime Dinge an das Landesamt gegeben. Was Schädliches für die Szene war wohl nicht dabei, er lebt jedenfalls völlig unbehelligt weiter da, wo er immer lebte. Ach ja, bei der NSU-Fahndung hat er auch viel erzählt - so viel, dass der V-Mann-Führer bestimmt vor Stolz platzte. Nur Dinge, die eine Festnahme ermöglicht hätten, wie neue Identitäten oder Adressen, waren eigenartigerweise nicht dabei. Aber natürlich führen die V-Männer ihre mega-top-professionellen Abschöpfer niiieeee an der Nase herum. Oder doch? Dann würde ich an ihrer Stelle die peinlichen Akten dazu auch geheimhalten wollen. Das klingt als Motiv doch schon viel plausibler.
Hier wird tatsächlich eine Verstrickung ausländischer Geheimdienste in den NSU-Komplex zugegeben – welche andere Erklärung soll es dafür geben, außer dass die Operation GLADIO nie beendet wurde, und die NSU teil dessen war?
Gladio
Wie nennt man eigentlich einen Staat, in dem die Exekutive der Legislative auf der Nase herumtanzt?
Ich glaube nicht das es um Verheimlichung von Dunklem geht. Es sollen einfach Quellen geschuetzt und erhalten werden. Das der Verfassungsschutz dei Namen seiner Informanten nicht schon vor der Aktenweitergabe schwaerzte ist der eigentliche Skandal.
Fuer solch einen unvorsichtigen Haufen wuerde ich auch nicht arbeiten wollen. Da ist mir mein Leben zu lieb.
Wuerde jeder der sich hier beschwerrt es gut finden wenn er Agent waere und ploetzlich Politiker (!) seinen Klarnamen kennen duerfen?
Verfassungsschutzämtchen der 16 Bundesländer und Ländchen ! Dazu noch das Bundesverfassungsschutzamt und das BKA ! Da schlottern ihnen allen die Hosen : ... -Parlamentarier(!) könnten tatsächlich jetzt anhand der Thüringer Akten einen vollen Klarblick in das geheime Treiben dieser abgehobenen Geheimnisträger und Produzenten von Geheimnissen bekommen !
Und ... den ganzen Verein (dringendst ) in die wohlverdiente Wüste schicken ...
(neinnein ...- nur schlechte Utopie !)
Wer hat denn wirklich daran geglaubt das man die Aktivitäten eines Geheimdienstes offen legen wird, dass hat man ja selbst beim untergegangenen DDR Geheimdienst auch nicht gewollt, oder warum werden die vielen IMs aus der BRD nicht so aufgedeckt wie die DDR Spitzel?
Die Faschisten konnten doch nur mit der Hilfe von gewissen Leuten sich so aktiv in unserer Gesellschaft breit machen und das möchte man eben nicht aufdecken.
Alles wird so verlaufen wie das Hornberger Schießen auch.
Die Sonntagsreden der Politiker sind einfach nicht ernst zu nehmen.
HR