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NSU-Aktenpanne: De Maizière entschuldigt sich für MAD-Affäre

DPAVerteidigungsminister de Maizière hat sich erstmals persönlich wegen des MAD-Aktenskandals beim NSU-Ausschuss entschuldigt und Fehler eingestanden. Die Bundeswehr gerät in der Affäre in neue Erklärungsnot: Neonazi Mundlos wurde trotz eindeutiger Hinweise auf seine Gesinnung befördert.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...855666,00.html
  1. #1

    mein name ist hase, ich weiß von nichts

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Verteidigungsminister de Maizière hat sich erstmals persönlich wegen des MAD-Aktenskandals beim NSU-Ausschuss entschuldigt und Fehler eingestanden. Die Bundeswehr gerät in der Affäre in neue Erklärungsnot: Neonazi Mundlos wurde trotz eindeutiger Hinweise auf seine Gesinnung befördert.

    MAD-Affäre: De Maizière gesteht Fehler ein - SPIEGEL ONLINE
    siehe an, der chef des mad, birkenheier, wurde in einem beispiellosen vorgang innerhalb von stunden vor dem untersuchungsausschuss zitiert, um erhellendes zur nächsten panne vorzutragen. er wies natürlich alle vorwürfe zurück, seine behörde habe die aufklärung verschleppt. der mad bemüht sich i m m e r akten umfassend und so schnell wie möglich dem untersuchungsausschuss zukommen zu lassen. mehr als merkwürdig nur: ausschussmitglieder hatten noch im sommer beim mad nachgefragt, ob entsprechendes material zu dem trio vorliegen würde. und siehe da: genau das wurde damals verneint.kann man überhaupt hierzu noch etwas sagen. und: entschuldigungen kommen meist, wenn das kind in den brunnen gefallen ist. dank ströbele ist auch dieser vorgang nun publik geworden.
  2. #2

    "entschuldigt sich"

    Diese Floskel wird immer wieder gern genommen, weil sie eine Aktion
    vorgaukelt. Und man die Angelegenheit damit für sich als erledigt betrachtet...

    Sachlich richtig wäre: "bittet um Entschuldigung"

    --> dazu ist es erforderlich, daß Dritte diese Entschuldigung aussprechen!
    Nicht (nur) annehmen!

    Überflüssig zu erwähnen, daß es für diesen Fall und die Existenz des MAD
    als solche - systembedingt - keine Entschuldigung geben kann!
  3. #3

    Minister Makellos ?

    Zitat von heidi1-preiss Beitrag anzeigen
    siehe an, der chef des mad, birkenheier, wurde in einem beispiellosen vorgang innerhalb von stunden vor dem untersuchungsausschuss zitiert, um erhellendes zur nächsten panne vorzutragen. er wies natürlich alle vorwürfe zurück, seine behörde habe die aufklärung verschleppt. der mad bemüht sich i m m e r akten umfassend und so schnell wie möglich dem untersuchungsausschuss zukommen zu lassen. mehr als merkwürdig nur: ausschussmitglieder hatten noch im sommer beim mad nachgefragt, ob entsprechendes material zu dem trio vorliegen würde. und siehe da: genau das wurde damals verneint.kann man überhaupt hierzu noch etwas sagen. und: entschuldigungen kommen meist, wenn das kind in den brunnen gefallen ist. dank ströbele ist auch dieser vorgang nun publik geworden.
    Schon mal was vom "Sachsensumpf" gehört ?

    Welche Rolle hat da unser Minister Makellos gespielt ?

    Wieviel Akten sind da verschwunden ?

    Wie geht man mit Wiederholungstätern um ?
  4. #4

    Schon wieder ist ein Merkel-Minister in einer heiklen Lage

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Verteidigungsminister de Maizière hat sich erstmals persönlich wegen des MAD-Aktenskandals beim NSU-Ausschuss entschuldigt und Fehler eingestanden. Die Bundeswehr gerät in der Affäre in neue Erklärungsnot: Neonazi Mundlos wurde trotz eindeutiger Hinweise auf seine Gesinnung befördert.

    MAD-Affäre: De Maizière gesteht Fehler ein - SPIEGEL ONLINE
    Wie effizient ist das Merkel-Kabinett in seiner Gesamtheit? Der Minister gehört auch zu den Merkel-Getreuen und füllte die Lücke nach dem zuerst gelobten Guttenberg, später trotzdem geschassten. Die Aussichtsreichen hat sie weggebissen, die weniger Erfolgreichen behält sie, weil sie ihr weisungstreu sind. Das ist in Wahrheit die Regierungschefin.
  5. #5

    Die Beförderung eines
    Wehrdienstleistenden zum Gefreiten
    ist ein Standardvorgang. Man fängt als Rekrut an und wird am Ende der Grundausbildung automatisch Gefreiter.
  6. #6

    unsensibel

    Gottseidank! Ich dachte schon, de Maiziere hätte Bedenken in der Sache. Aber, der Umgang mit den Akten war unsensibel und nicht der Tatbestand als solcher oder womoeglich sogar die Art, wie die Bundeswehr mit Rechtsradikalen umgeht.
    Und das sollte jedem Demokraten so denken geben. Es geht um weit mehr als die Morde, wir haben erst die obere Schicht einer unglaublichen Verpflechtung von Staat, Behoerden und Faschisten-Rechtsradikalen angekratzt. Wollte man dies wirklich aufbrechen, müssten mehr als nur ein Kopf rollen. Aber unsere Kanzlerin schweigt, wie so oft, wenn es um wichtige innenpolitische Themen geht.
  7. #7

    Entsetzt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Verteidigungsminister de Maizière hat sich erstmals persönlich wegen des MAD-Aktenskandals beim NSU-Ausschuss entschuldigt und Fehler eingestanden. Die Bundeswehr gerät in der Affäre in neue Erklärungsnot: Neonazi Mundlos wurde trotz eindeutiger Hinweise auf seine Gesinnung befördert.

    MAD-Affäre: De Maizière gesteht Fehler ein - SPIEGEL ONLINE
    Wenn man diese Vorgänge betrachtet, dann kann man nur entsetzt sein!" Es ist eine neue Lage entstanden. Es war unsensibel!" das ist die Rechtfertigung von Verteidigungsminister de Maiziere!
    Mehr hat er zu diesem Fakt nicht zu sagen!

    Man glaubt in einer Bananenrepublik zu leben!


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