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NSDAP-Vergleich: Piraten in der Nazi-Falle

Die etablierten Parteien attackieren die Piraten für einen weiteren NSDAP-Vergleich. Auch in den eigenen Reihen sorgt das heikle Zitat des Berliner Piraten Delius für Empörung. Der Abgeordnete zieht seine Kandidatur für ein Amt im Bundesvorstand zurück. Erledigt ist die Debatte aber längst nicht.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...829039,00.html
  1. #60

    Jetzt kann man sehr gut beobachten wie der Political-Correctness-Apparat anläuft um die Piraten zu einer weiteren (linken) BLOCK-Partei zu machen die sich schön einfügt in den Reigen. Ich habe die Befürchtung, dass die Statements der Piratenfunktionäre spätestens in zwei Jahren so klingen, wie das Gerede von Anne-Will-Gästen - austauschbar, verklausuliert und sich nur so anhörend, als würde die gestellte Frage beantwortet. Die piratigen Piraten werden sich nach und nach aus der Partei zurückziehen und das Feld den Karrieristen überlassen. Die Piraten sind für mich derzeit trotzdem noch die wählbarste Partei. Während die Etablierten drauf und dran sind Ihre vom Volk verliehenen Kompetenzen an irgendwelche Institutionen in Brüssel abzutreten, erfinden die Piraten die Demokratie neu.
    Freilich, wenn es eine liberale Bürgerrechtspartei ohne linke Experimente wie Grundeinkommen und kritischerer Einstellung ggü. unbegrenzter Zuwanderung etc. gäbe, würde ich die wählen.
  2. #61

    Das Bashing der Piraten hat doch erst begonnen!

    Die Piraten werden den etablierten Parteien und ihrer Clientel und dazu gehören auch die Medien, gefährlich und zwar sehr gefährlich, glaubt man den letzten Umfragen.
    Also wird jetzt bis zu den Bundestagswahlen jeder echte oder auch fiktive Anlass genutzt, um auf die Piraten mit allen verfügbaren Keulen einzudreschen.

    Aber mal ganz ehrlich, hat irgendwer ernsthaft etwas anders erwartet?
    Wie heißt es doch so schön?
    Würden Wahlen etwas ändern, hätte man sie längst abgeschafft!
    Das wird sich allerdings noch kräftig steigern, damit der Michel Angst bekommt, sein Kreuzchen bei den Piraten zu machen.
    Wird noch ein furioses Feuerwerk.
    Aber bitte Michel, nicht bangemachen lassen!
  3. #62

    Zitat von ecce homo Beitrag anzeigen
    Die Piraten sollten sich von den Medien nicht treiben lassen,
    Wenn die Medien eine Partei treiben wollen, dann tun sie das auch. Da machen Sie als Partei gar nichts. Wie das funktioniert, kann man gut an den Medienkampagnen gegen die Linke ablesen.

    Zitat von ecce homo Beitrag anzeigen
    denn dann sind sie geliefert,
    Geliefert sind die Piraten schon jetzt, und das nicht wegen der Medien, sondern infolge eigener Dummheit. Die Rechtstendenzen (und wie man damit umgeht) sind schon ziemlich beschämend, aber der finale Offenbarungseid kommt von NRW-Landeschef Michele Marsching, der dem SPIEGEL sagte: "Unser Ur-Gedanke, dass jeder mitstimmen darf, funktioniert so nicht mehr. Wir haben keine Basisdemokratie. Die Vorstellung, dass die Basis bei jedem Thema gefragt werden muss, ist Bullshit! Das geht in der Politik nicht."

    Hunderte, was sag ich, tausende Foristen allein hier bei SPON haben es seit Wochen genauso formuliert und mussten dafür von den Mitgliedern und Anhängern dieser Laienspieltruppe mächtig verbale Prügel einstecken.

    Man möchte diesen naiven Nerds dringend noch ein paar Jahre in der Sandbox spendieren, um sie möglichst lange von den Wahllisten fern zu halten. Wählbar nämlich sind sie nicht - das wird auch bald der letzte Protestwähler erkennen.
  4. #63

    Stoiber...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die etablierten Parteien attackieren die Piraten für einen weiteren NSDAP-Vergleich. Auch in den eigenen Reihen sorgt das heikle Zitat des Berliner Piraten Delius für Empörung. Der Abgeordnete zieht seine Kandidatur für ein Amt im Bundesvorstand zurück. Erledigt ist die Debatte aber längst nicht.

    NSDAP-Vergleich: Piraten in der Nazi-Falle - SPIEGEL ONLINE
    Stoiber hatte 1988 als CSU-Generalsekretär gesagt, der SPD-Politiker Oskar Lafontaine wolle „eine multinationale Gesellschaft auf deutschem Boden, durchmischt und durchrasst“

    Ist die CDU/CSU eine Nazi Partei?
    Und die FDP ihr williges Anhängsel?
  5. #64

    Die Versuche bestimmter Medien und der um ihre Pfründe in Panik geratenen etablierten Parteien, die Piraten in die Nähe des Rechtsextremismus zu bringen, ist eine Posse. Es gibt keine Belege für den Einfluss von rechtsradikalen Elementen bei den Piraten, auch SpOn liefert dafür keine Beweise, trotz zahlreicher Berichte, um die Kampagne am Laufen zu halten.
    Das wissen auch die Bürger, ich denke, diese Schmutzkampagne wird ins Leere laufen. Aber den etablierten Parteien rennen nicht nur die Wähler davon, sie verlieren nicht nur das Vertrauen der Bürger, sondern teilweise auch Mitglieder, da herrscht Unsicherheit und Angst.

    Den Piraten kann man nur raten, nicht ins Messer zu laufen und ihre basisdemokratische Orientierung weiter zu vertiefen. Das ist der beste Schutz vor Radikalen. Ansonsten sollten sie auf die Intelligenz der Bürger vertrauen.
  6. #65

    Was ich interessant finde, ist die Tatsache, dass das Thema Urheberrecht und der mit seinem "Schutz" betriebene Missbrauch durch Massenabmahnungen offensichtlich ausreichend ist, dieser -Entschuldigung, aber ich kann es nicht besser ausdrücken- Chaotentruppe bei Umfragen 10%+x auf Bundesebene zu bescheren.

    Das Thema brennt den Leuten einfach auf den Nägeln. Momentan ist es für eine Familie deutlich weniger problematisch, wenn der 13-Jährige Filius einen Datenträger physisch aus dem Laden klaut, als wenn er sich beim Download eines einzigen Liedes über ein p2p-System erwischen lässt. Dieses 1500€ Damoklesschwert das aus der Kombination Kind + Internetanschluss quasi zwangsläufig entsteht, ist offenbar bei vielen Leuten geeignet, den Rest des (nichtexistenten) Parteiprogramms schlicht zu ignorieren.

    Hinzufügen könnte man noch, dass der Hauptgrund für die berechtigte Skepsis der Bevölkerung gegenüber der Vorratsdatenspeicherung wohl auch darin liegt, dass man sich sicher ist, dass die Daten allen Beteuerungen zum Trotz am Ende doch größtenteils zum durch Abkassieren durch Abmahnkanzleien verwendet werden.

    Es bleibt mir unbegreiflich, wieso die etablierten Parteien hier seit Jahren den Bückling gegenüber den Interessen einer (lächerlich kleinen) Industrielobby machen,
  7. #66

    Piraten sind sicher keine Nazis

    Also, ich kann die PP nicht leiden, weil die keine Meinung haben und nur dem linken Mainstream hinterherlaufen. Sehr opportunistisch eben, was man aber den anderen Parteien auch vorwerfen kann.

    Das sich in der PP ungewöhnlich viele Nazis tummeln glaube ich nicht. Da sind eben mehr junge Leute, die unvorsichtig sind und kein Blatt vor den Mund nehmen. Das ist für die Partei natürlich gefährlich, weil es überall Spinner gibt.

    Wie dem auch sei, Piraten sind für mich unwählbar, aber Nazis sind sie sicher nicht.
  8. #67

    Da die Piraten nun im Fokus des öffentlichen Intersses stehen, müssen sie notgedrungen und schwerzhaft lernen, dass man in Deutschland als Politiker, oder sonstwie einigermassen bekannte Person, bestimmte Vokabeln NIEMALS in den Mund nehmen darf, ansonsten man am Marterpfahl landet. Welche Begriffe das sind, weiss wohl hier jeder selbst u. muss nicht weiter erwähnt werden...
  9. #68

    Die anderen sind dadurch jetzt ehrlicher?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die etablierten Parteien attackieren die Piraten für einen weiteren NSDAP-Vergleich. Auch in den eigenen Reihen sorgt das heikle Zitat des Berliner Piraten Delius für Empörung. Der Abgeordnete zieht seine Kandidatur für ein Amt im Bundesvorstand zurück. Erledigt ist die Debatte aber längst nicht.

    NSDAP-Vergleich: Piraten in der Nazi-Falle - SPIEGEL ONLINE
    Und, was ändert das an der Sache selbst, dass Grüne, SPD und CDU jetzt ehrlicher sind? Nein.

    Die Piraten sind noch sehr jung, solche dummen Sachen passieren, verändern die Partei, und man wird sowas auf lange Sicht abstellen. Das sind normale Lernprozesse einer jungen Partei.

    Ich habe meine Briefwahl für die NRW Wahl beantragt, und werden Piraten wählen.

    Die Grünen sind wegen der Europolitik für mich nicht mehr glaubwürdig, die sind genauso wie die CDU, gegen mich kleinen Bürger, also wähle ich Piraten.

    Wer nict hören will, der muss und wird jetzt fühlen, und wohlgemerkt, ich bin FÜR den Euro, aber deswegen lasse ich mich noch lange nicht parteiübergreifend von denen da oben veräppeln. Das will leider nicht in die Köpfe der CDU, SPD und Grünen Politiker (FDP Und Linke interessieren sowieso nicht).

    Weiter Piraten, ihr macht das gut!
  10. #69

    Wieso Nazifalle?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die etablierten Parteien attackieren die Piraten für einen weiteren NSDAP-Vergleich. Auch in den eigenen Reihen sorgt das heikle Zitat des Berliner Piraten Delius für Empörung. Der Abgeordnete zieht seine Kandidatur für ein Amt im Bundesvorstand zurück. Erledigt ist die Debatte aber längst nicht.

    NSDAP-Vergleich: Piraten in der Nazi-Falle - SPIEGEL ONLINE
    Die NSDAP Kam doch ziemlich schnell hoch. Das heißt doch nicht, dass die Inhalte auch nur annähernd vergleichbar mit denen der Piraten wären! Was soll also dieses hysterische Nazigesabbel? Regt wohl nur Frau Leutheuser-Schnarrenberger auf. Na ja, mit irgendwas muss man ja in die Zeitung kommen, sonst könnte man ja meinen, von der FDP käme nix mehr. Das Thema FDP hat sich hoffentlich eh' nach der nächsten Wahl erledigt.


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