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NSDAP-Vergleich: Piraten in der Nazi-Falle

Die etablierten Parteien attackieren die Piraten für einen weiteren NSDAP-Vergleich. Auch in den eigenen Reihen sorgt das heikle Zitat des Berliner Piraten Delius für Empörung. Der Abgeordnete zieht seine Kandidatur für ein Amt im Bundesvorstand zurück. Erledigt ist die Debatte aber längst nicht.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...829039,00.html
  1. #170

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die etablierten Parteien attackieren die Piraten für einen weiteren NSDAP-Vergleich. Auch in den eigenen Reihen sorgt das heikle Zitat des Berliner Piraten Delius für Empörung. Der Abgeordnete zieht seine Kandidatur für ein Amt im Bundesvorstand zurück. Erledigt ist die Debatte aber längst nicht.

    NSDAP-Vergleich: Nazi-Streit belastet Piratenpartei - SPIEGEL ONLINE
    Das Volk sollte immer die Wählen, die in den Medien schlecht gemacht werden, dann wählt es nie verkehrt.
  2. #171

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die etablierten Parteien attackieren die Piraten für einen weiteren NSDAP-Vergleich. Auch in den eigenen Reihen sorgt das heikle Zitat des Berliner Piraten Delius für Empörung. Der Abgeordnete zieht seine Kandidatur für ein Amt im Bundesvorstand zurück. Erledigt ist die Debatte aber längst nicht.
    Das ist doch ganz einfach: NS-Vergleiche gehen in 99% der Fälle schief. Deshalb auf diesen Blödsinn vollkommen verzichten und lieber in die Zukunft schauen.
  3. #172

    Zitat von gustavsche Beitrag anzeigen
    Werden Sie mal konkret, damit ich überprüfen kann, was Sie unter Liberalismus/Liberalität verstehen.

    Die Piraten ernähren sich vom Fleisch der Grünen.
    Liberalität:
    Wenig staatliche Einflußnahme, individuelle Verantwortung statt Regelung. Sehr verkürzt.

    Fleisch der Grünen?
    Zu lustig wenn Leute ein Bild haben das mit der Realität nix zu tun hat.

    Berlin:
    • Wählerwanderung zur Piratenpartei bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus 2011 | Statistik
    Da haben wir wirklich überdurchschnittlich verloren. Aber, schauen wir mal wie es weiter geht. :)
    Saarland:
    Landtagswahl Saarland 2012

    Bundestrend:
    ARD-DeutschlandTrend vom April 2012 | tagesschau.de
    Daher, wer glaubt wir Grünen verlieren überproportional an die Piraten malt sich da ein Traumbild.
  4. #173

    Demokratie oder Mediokratie?

    Zitat von ecce homo Beitrag anzeigen
    Das Problem der Piraten sind die Medien.
    Den Medien und den anderen Parteien ist natürlich klar, dass die Piraten weder rechts- noch linksradikal sind.
    Sie nutzen aber die Unerfahrenheit der Piraten aus um ihnen dumme Sprüche zu entlocken und sie dann je nach Bedarf mal als links- oder rechtradikal unterwandert darzustellen.
    Wahlkampf ist das. (...)
    In der Tat: die Parteien in der BRD (und anderswo) sind erledigt, sie sind erlegt worden von den Leitmedien und ihren Heloten in den Provinzstädten der Republik, die allesamt - ohne Interesse an und Fähigkeit zu "wirklicher" Denke - sich als erste Gewalt im Lande eingerichtet haben.
    Belege? Nun, die Leitmedien bauen Politiker auf und stürzen sie, und dies zum einen in der Absicht, ihnen - den gewählten Politikern - ihre Wirklichkeit vorzuführen, direkt oder über das Exempel, das sie an einem der Politikerkollegen exekutieren, das da lautet: "Du bist in Wirklichkeit ein Nichts, Du bist unser Geschöpf, wir haben Dich zu dem gemacht, was Du jetzt sein darfst - und wir werden Dich wieder dorthin befördern, woher Du gekommen bist. Es ist klar, an wen jetzt jeder Leser denkt: an den Emporkömmling aus dem Niedersächsischen! Bingo.

    Wer glaubt, wir lebten in einer Demokratie, der sollte den Grundgesetzauftrag für die politischen Parteien - Mitwirkung bei der Willensbildung des Volkes" - mit der Wirklichkeit vergleichen, in der von Mitwirkung absolut nicht mehr die Rede sein kann, ist dieser Job doch auf die Leitmedien, darunter auch die Demoskopen, übergegangen und die Parteipolitiker sehen ihre Hauptaufgabe darin, sich bei diesen Liebkind zu machen und von diesen nicht entmachtet zu werden. Beleg? Man denke doch nur an das Beliebtheitsranking von Politikern.

    Wir leben in Wirklichkeit unter einer Staatsform der repressiven Toleranz, der Erkenntnis entsprechend, dass Wahlen, die etwas wirklich Wesentliches - z. B. die Auflösung der Bundeswehr wegen Fortfalls der Geschäftsgrundlage Notwendigkeit von "Landesverteidigung" - bewirken könnten, gar nicht erst stattfinden würden. Das wissen auch die Parlamentarier aller Bundes- und Landtagsfraktionen, so dass diese mit den Wölfen heulen und den Leitmedien mit Unterwerfungsgesten den erwünschten Tribut zollen.
    Beleg: die Skandalisierung des Vergleichs des „Piraten Delius“, der parteiintern nach der Skandalisierung durch die Leitmedien sofort dazu missbraucht wird, einen unliebsamen Kandidaten abzuschießen: "Vergleicht die Piraten mit der NSDAP und will in den Bundesvorstand". Nein: Delius vergleicht nicht die Piraten mit der NSDAP, sondern den rasanten Aufstieg der beiden Parteien innerhalb kürzester Zeit, wobei auch dieser „Aufstieg“ nichts weiter als das Resultat von interessierten „Meinungsbefragungen“, aber das nur am Rande.

    Das Denunziatorische des Parteikollegen oder der Frau Leutheusser-Schnarrenberger und der Leitmedien fällt also auf dieselben zurück, ist es doch wissenschaftlich unzulässig, aus diesem Vergleich von Wählerstimmen eine inhaltliche Gleichheit zwischen den beiden Parteien abzuleiten: das ist nicht nur unzulässig, sondern Schwachsinn – doch dieser Schwachsinn hat deshalb Methode, weil in der gleichgeschalteten Medienlandschaft – wie bei der Denunziation von Grass vorgeführt – kein Kritiker dieser Progromstimmungs-Erzeugung mehr zu Wort kommen kann, weil sein Beitrag in unserer Mediokratie schlankweg / einfach nicht veröffentlicht wird.
  5. #174

    Piraten

    Zitat von My2Cents Beitrag anzeigen
    Die Generationsprotestpartei ihrer Zeit.
    Lasst euch nicht zur Protestpartei herabstufen. Es geht nicht um Protest,
    sondern um Veränderung, und davor hat das Establishment Angst, klar!
    Die Herabstufung zur Protestpartei ist in diesem Land ein beliebtes
    Mittel zur Diskreditierung.
  6. #175

    Ich habe diesen Artikel jetz schon auf 10 verschiedenen NachrichtenPortalen im Internet gelesen und keine dieser 10 Artikel unterscheidet sich vom anderen. Also entweder haben 10 Journalisten alle das Gleiche recherchiert und die selbe Meinung dazu oder es wurde von einem Journalisten recherchiert und alle anderen haben seine Meinung übernommen. Da sieht man mal wieder wie uns die Medien mannipulieren wollen um gezielt eine Partei zu schwächen, weil sie den Etablierten Parteien nicht in den Kram passt.
  7. #176

    Es ist schon sehr erstaunlich, wie doch die heutige meist studierte Jugend politisch von der deutschen Geschichte keine Ahnung hat, Entschuldigung kann da nicht reichen, da gibt es nur noch eines; Rücktritt, Aber die Piraten haben nun schon das zweite Mal, solche Rechts-Entgleisung, man sieht wie das nazistische Gedankengut im Volke schon verbreitet ist. Das ist auch von bestimmten Kreisen der Politik erwünscht. Natürlich hängen diese
    Aussagen mit dem enormen Stimmenzuwachs zusammen, siehe Frau Künast und deren Grünen nach der Wahl in Berlin, oder die FDP mit Herrn Westerwelle an der Spitze nach der letzten Bundestagswahl, sprich Größenwahn !
  8. #177

    nicht nur bei den piraten:

    Zitat von steelman Beitrag anzeigen
    Er hat ja keineswegs die eine Partei mit der anderen verglichen und abgesehen davon, darf bei den Piraten nicht jeder sagen, was er denkt?
    der bundesbürger und seine mitbürger auch. deswegen nehmen piratenkritiker auch nur ihr recht auf meinungsfreiheit wahr.
  9. #178

    Der Vergleich, der so angeprangert wird, bezog sich nicht auf irgendwelche Inhalte. Es ging nur darum zu sagen, dass die Piraten wie die NSDAP schnell ihre Erfolge vergrößern konnten. Wo ist da der Skandal? es ist nur noch lächerlich, was teilweise in der heutigen Zeit so veranstaltet wird. Peinlich die heutige Öffentlichkeit.
  10. #179

    Zitat von tlev Beitrag anzeigen
    Vielleicht sollten sich die Piraten weniger mit der Frage beschäftigen, was einen nun zum Neonazi macht, sondern eher damit, was sie unter Demokratie verstehen. Wie wollen denn die Verfechter der liquid democracy verhindern, dass die sich ad hoc bildende Mehrheit so entscheidet wie der Mob, der in Emden vor Polizeistationen gegen einen .....
    Und so merkwürdig es klingt, auch die Schweiz mit ihren Volksabstimmungen ist nach dieser Logik ein demokratiefeindliches Land, denn auch durch Volksabstimmungen wird die Macht des Parlaments in der parlamentarischen Demokratie beschnitten.

    Diese Argumentation erinnert mich an Goethes Faust: Im Auslegen seid recht munter, und legt ihr's nicht aus, schiebt was unter. Formen direkter Demokratie als demokratiefeindlich zu bezeichnen, da bleibt nur Kopfschütteln und die Frage, wie abgedreht man sein muss, um so einen Unsinn öffentlich zu verkünden?








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