Das ist doch nur wieder ein Versuch der Mainstream Medien und der großen Parteien die Piraten zu schwächen. Diese Fürchten sich denn mittlerweile vor dem immer größer werdenden Einfluss der Piraten.
Die etablierten Parteien attackieren die Piraten für einen weiteren NSDAP-Vergleich. Auch in den eigenen Reihen sorgt das heikle Zitat des Berliner Piraten Delius für Empörung. Der Abgeordnete zieht seine Kandidatur für ein Amt im Bundesvorstand zurück. Erledigt ist die Debatte aber längst nicht.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...829039,00.html
Das ist doch nur wieder ein Versuch der Mainstream Medien und der großen Parteien die Piraten zu schwächen. Diese Fürchten sich denn mittlerweile vor dem immer größer werdenden Einfluss der Piraten.
1. Das ist kein Schubladendenken, sondern Ergebnis einer einfachen Analyse.
2. Die etablierten Parteien streiten sich nicht mehr über Grundsätze. Wer der Linkspartei beitritt, weiß, dass das eine sozialistische Partei ist und darüber wird dann nicht mehr diskutiert. Es wird nicht mehr darüber diskutiert, ob man jetzt einen sozialistischen Weg oder einen neoliberalen Weg einschlägt, sondern man diskutiert kleinere Sachen, ob man einen "demokratischen Sozialismus", oder einen "realen", was weiß ich. Die Richtung ist dort halbwegs klar.
3. Ach ne, sind Sie schlau. Das habe ich noch gar nicht gewusst, dass es Flügel gibt. Raten Sie mal, was ich meinte, dass die nicht mehr über Grundsätze, sondern nur noch um Nuancen streiten. Bei den Piraten ist alles vertreten: Linksextreme, Linke, Liberale, Konservative, Nazis... und da ist das Streitpotential wesentlich größer als innerhalb der CDU, wenn der Wirtschaftsflügel und dier Herz-Jesu-Flügel um Karl-Josef Laumann sich miteinander zoffen.
Die Piraten erinnern stark an die frühen Grünen. Die Grünen sind als Ein-Themen-Partei gestartet und sammelten so viele verschiedene Leute ein: Von Linksextremist bis Altnazi war alles dabei. Konnte man neulich im Focus lesen (Artikel von David Harnasch und Dirk Maxeiner). Die Nazis wurden aber erfolgreich rausgekelt, was natürlich auch richtig so ist.
Die Piraten werden den Weg der Grünen gehen oder untergehen. So wie sich die Grünen dann relativ schnell links eingeordnet haben, werden es auch die Piraten tun. BGE und kostenfreier ÖPNV sind ja schon im Programm. Mit solchen thematischen Festlegungen kegelt man natürlich die liberalen Leute mit wirtschaftspolitischen Sachverstand raus. Und die Nazis, die natürlich keinen wirtschaftspolitischen Sachverstand haben, wird man anderweitig los. Und nur mit seichten, linkslibertinen Themen aus dem sozialdemokratischen Spektrum hätte eine neue Partei eine Chance.
Die meisten Nazis sind nur Nazis geworden weil sie von der Gesellschaft ausgestoßen wurden. Eine friedliche Gesellschaft kann nur durch Kommunikation, Konsens und Demokratie erreicht werden - niemals durch das kategorische Ausschließen einzelner Gruppen mit extremen Minderheitsansichten.
Es ist so abgedroschen, diese Aussage auszuschlachten und zu denken, die Piraten seien Nazis ... billiger Journalismus! Die Piraten haben hier einfach Defizite, die allermeisten Piraten werden rhetorisch gegen die alteingesessenen Parteienvertreter verlieren und unbedachte und nicht zitierfähige Aussagen machen, also quasi erst beim Reden Denken. Aber das macht die Partei ja auch so sympatisch, dass es ehrliche Menschen sind und keine Blender und Phrasendrescher! Also für Delius eigentlich kein Grund, zurück zu treten.
das problem der deutschen scheint wohl zu sein, das sie vergleichen als gleichsetzen verstehen.
ich kann durchaus äpfel mit birnen vergleichen und zu der erkenntnis kommen, dass dies zwei grundverschiedene dinge sind.
P.S.: die NSDAP hatte nun mal einen durchmarsch geschafft, weil die menschen eine alternative zu den den "etablierten" parteien gesucht haben.
wenn aber keiner sagt was alle denken - wir also politisch korrekt sind - muss man sich über die aufregung nicht wundern.
[url]http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1625760/#/beitrag/video/1625760/Delius-Muss-neben-mir-gestanden-haben/0,1518,829039,00.html[/url
Es wundert mich immer wieder wie Poiltiker oder Schauspieler ohne Not in diese Nazi-Kiste greifen. Wir haben doch wahrlich andere Referenzen im Jahre 2012.
Die ollen Nazis sind Geschichte und uns interessiert doch die Gegenwart und die Zukunft. Heute haben wir andere Sicht- und Denkweisen, andere Mittel, andere Probleme.
Wir beschäftigen uns noch zu sehr mit der Vergangenheit. Wenn wir weiterkommen wollen müssen wir ganz, neue Ideen und Konzepte entwickeln. Und eben weil die neu sein müssen gibt es keine Referenzen aus der Vergangenheit, wir müssen ohne die auskommen.
Noch nie in der Geschichte der Menschheit standen uns so viel Möglichkeiten offen, noch nie hatten wir soviel Technik, Wissen und Intelligenz zur Verfügung. Wir sind gut damit beraten unsere Energien darauf zu verwenden die Schätze unserer technischen Zivilisation zu heben. Dazu brauchen wir positive Energien und Ansätze und keine Referenzen auf unselige Zeiten nur um irgendeine blödsinnige Referenz zu haben.
Wir müssen neue, positive Referenzen schaffen.
Von der FDP et al. ist das wohl nicht mehr zu erwarten, die sind strukturell und mental so festgefressen wie eine verroste Schraube in einem Gewinde.
Es wundert mich immer wieder wie Poiltiker oder Schauspieler ohne Not in diese Nazi-Kiste greifen. Wir haben doch wahrlich andere Referenzen im Jahre 2012.
Die ollen Nazis sind Geschichte und uns interessiert doch die Gegenwart und die Zukunft. Heute haben wir andere Sicht- und Denkweisen, andere Mittel, andere Probleme.
Wir beschäftigen uns noch zu sehr mit der Vergangenheit. Wenn wir weiterkommen wollen müssen wir ganz, neue Ideen und Konzepte entwickeln. Und eben weil die neu sein müssen gibt es keine Referenzen aus der Vergangenheit, wir müssen ohne die auskommen.
Noch nie in der Geschichte der Menschheit standen uns so viel Möglichkeiten offen, noch nie hatten wir soviel Technik, Wissen und Intelligenz zur Verfügung. Wir sind gut damit beraten unsere Energien darauf zu verwenden die Schätze unserer technischen Zivilisation zu heben. Dazu brauchen wir positive Energien und Ansätze und keine Referenzen auf unselige Zeiten nur um irgendeine blödsinnige Referenz zu haben.
Wir müssen neue, positive Referenzen schaffen.
Von der FDP et al. ist das wohl nicht mehr zu erwarten, die sind strukturell und mental so festgefressen wie eine verroste Schraube in einem Gewinde.
Also ich lese:
"Der Holocaust ist nicht leugnungsfähig...
In einer vorherigen Version des Artikel wirkt es so, als würde ich der Finkelstein-Theorie zur Holocaustindustrie nach dem Mund reden. Das ist jedoch missverständlich. Es geht mir darum, dass eben diese Holocaustleugner mit dem Holocaust Geld verdienen"
Ich finde, der Beitrag ist schon lupenrein politisch korrekt und unangreifbar. Das hätte selbst Friedman nicht besser ausdrücken können. Wie gesagt, vielleicht bin ich auch nur Twitter-unfähig.