NSDAP-Vergleich: Pirat Delius sagt Kandidatur für Bundesvorstand ab

Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger attackiert die Piraten. Die Partei müsse sich deutlich vom NSDAP-Vergleich des Berliner Fraktionsgeschäftsführers Delius distanzieren. Dieser will seine Kandidatur für den Bundesvorstand nun zurückziehen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...829000,00.html
  1. #110

    [QUOTE=wassernixe;10062009]
    Zitat von alex-P Beitrag anzeigen
    Übrigens: Wir, die Piraten, sind der Auffassung, dass Israel sehr wohl ein Existensrecht hat.
    Die Piraten sind also für etwas, was absolut selbstverständlich sein sollte. Na sowas.

    Und meine persönliche Auffassung ist, dass aber eben auch ein palästinensischer Staat völkerrechtlich anerkannt werden muss, so dieser das Existensrecht Israels bejaht.
    Damit wäre das Thema dann wohl abgehakt.

    Israel muss die Resolutionen der UNO akzeptieren!
    Israel muss gar nichts, ausser sich um seine eigene Sicherheit und Allgemeinwohl zu kümmern. Und schon gar nicht auf Geheiss irgendwelcher selbernannter "Piraten"

    Um die Grenzen beider Seiten zu schützen, sollten Blauhelme dort sein, was Israel seither ablehnte. Israels Siedlungspolitik ist negativ und darf so nicht weitergeführt werden.
    Blauhelme fangen dann die Hunderte von palästinensischen Raketen ab, die auf israelische Dörfer oder Kindergärten gefeuert werden?
  2. #111

    Zitat von nr6527 Beitrag anzeigen
    SPD und Unionspartein unter 50%, nur das ist der Weg zu Bürgerinteressenorientierter Politik.
    Solche Parolen kommen mir bekannt vor.
    Vielleicht war der Nazivergleich von Delius doch kein Ausrutscher?!
  3. #112

    Anderer Eindruck

    Zitat von gabriel76 Beitrag anzeigen
    Hr. Delius wirkte letztens bei Maybrit Illner wortsouverän. Gelegentlich ist er aber ein Idiot. Shit happens..
    Ich fand Herrn Delius nicht unsympathisch. Was mir aber viel mehr aufgefallen ist: Das parteipolitische Talkshow-Establishment hat beim Thema "Piraten" so aufgeregt durcheinandergebrüllt, -gekreischt und -geschrien, dass Herr Delius (und Frau Illner) gar nicht mehr zu Wort kamen. Der Vergleich, den er gebracht hat, ist unzutreffend und ungeschickt. Trotzdem hätte ich von Frau Leutheusser-Schnarrenberger doch erwartet, dass sie ihm nicht die Worte im Munde herumdreht. Sie wäre als Netzpolitikerin durchaus eine gute Piratin.
    Sie müsste halt nur die Courage haben, sich den "liberalen" Schlamm von den Füßen zu streifen, in dem sie derzeit noch steht.
  4. #113

    Das ist sehr interessant und

    Zitat von WolfHai Beitrag anzeigen

    Jetzt müssen sich ausgerechnet die Piraten, die ja mit der Zustimmung Vieler der Zwangsjacke des deutschen Politikbetriebes entfliehen wollen, sich dem Dikatat dieses Betriebes und seiner Zwangsjacken unterwerfen. Schade. Denn das eigentliche Experiment, wie mehr demokratische Offentheit *und* respektvoller Umgang miteinander *und* Entscheidungsfähigkeit politischer Instanzen zueinandergebracht werden können, ist es Wert, zu Ende gebracht und nicht den Tabus des bisherigen Politikbetriebs geopfert zu werden.

    wenn man jetzt die Situation der piratenpartei so betrachtet, dann scheint sie im schlimmsten Falle in den Sog des Politikwesen zu geraten, dass irgendwie auch schon alternativlos scheint, weil ja nun es um nicht kleine Grüppchen von Menschen geht, sondern um 82 Millionen Bürger im Ganzen und die heutige Politik sagt ja, man kann da nicht mehr jeden fragen.

    Ist es aber nicht eigentlich so, dass wenn ein Staat soviele Menschen ausmacht, dass dann nicht eigentlich die politischen Aktionen immer langsamer werden müssen und eben nicht mehr genauso schnell passieren können wie Entscheidungen in einer kleinen Gruppe?

    Für mich stellt sich die Frage, ob nicht die Politik viel zu schnell entscheidet über Dinge die dann viel zu viele betreffen.

    Vergleichbar, wenn ich Single bin brauch ich eine gewisse Zeit zum Kochen, wenn ich aber ne Großfamilie bin, kann ich nicht die gleiche Zeit dafür lassen, sondern muss mehr Zeit investieren.
  5. #114

    Zitat von owain123 Beitrag anzeigen
    Wie lächerlich!

    Hier gibt es keine Verschwörung gegen die Piraten. Das sind die Lügen der Fans dieser Partei, die es nicht ertragen, dass da auch Dummköpfe aktiv sind.

    Die ständige Hetze gegen jegliche Kritik an den Piraten ist schon sehr bezeichnend. Sie entlarvt auch die Lügen, dass die Wähler und die Piraten für Meinungsfreiheit stehen. Denn Meinungsfreiheit gilt nur so lange die Piraten nicht kritisiert werden. Sobald kritisches Berichtet wird, wird das Medium oder die Person, die das geschreiben/gesagt hat, als gekauft diffamiert.
    Es ist ihnen nicht aufgefallen das beim SPOn seit Wochen zu 90% negative Berichterstattung zu der PP geschrieben wird, fast komplett von den gleichen 2 Autoren?

    Vergleichen sie einmal selbst die Anzahl der negativen Berichterstattung auf SPON zur PP mit der anzahl von negativen Berichten zu anderen Parteien...inklusive der FDP sogar.

    Das hat nichts mehr mit PP fanboys und Verschwörungsspinnern zu tun sondern basiert auf nackten Zahlen.
  6. #115

    Antisemitische Ausfälle? Wer hat die, Sie?

    Zitat von ehf Beitrag anzeigen
    Es hiess, dass sie bis zu 30% Wählerstimmen bekommen könnten. Anders herum heisst das, dass rund zwei Drittel der Bevölkerung von der wirren Nichtpolitik dieser Truppe nichts wissen will. Die doch häufigen antisemitischen Ausfälle, der Plan, Künstler zu enteignen sowie infantile Vorstellungen von Politik (siehe deren Paretiprogramm) müssen sich nur noch herumsprechen, bis diese Nerd-FDP auf ein verträgliches einstelliges Format zurechtgestutzt werden. Als Farbtupfer vielleicht erträglich, aber sonst? Nett gemeint, aber das hat doch so keinen Sinn.
    Wirre Politik, Antisemtische Ausfälle, Enteignungen, Urheberrechtsverletzungen etc. etc. Fällt Ihnen nicht nocht etwas Schlimmes ein, um junge Leute, die sich ernsthaft um unser Land sorgen, zu diskriminieren? Künast will die Piraten resozialisieren. Also wissen Sie, die Piraten sind keine Steinewerfer! Sie sind keine Faulenzer, sie arbeiten und arbeiten ehrenamtlich in der Piratenpartei. Sie verunglimpfen nicht die Rentner, sie achten die älteren Leute, die ihr Leben lang gearbeitet und diesen Staat getragen haben. Das ist für die Anhänger der Altparteien nicht akzeptabel; die FDP-Jugend forderte ja sogar im hessischen Landtag, dass die Alten die Löffel abgeben sollen! Die Politiker der Altparteien hinterlassen ein Billionenschuldenloch. Die Politiker der Altparteien und die Journalisten der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten werden von Managern und Unternehmen gesponsert (jetzt wird wieder behauptet: Neiddiskussion, nicht wahr?). Wir wollen diese Zöpfe abschneiden. Wir wollen Politik für uns Bürger machen, z. B. den Verbraucherschutz ausbauen (d. h. die Produkte müssen gekennzeichnet werden: Hersteller und Herstellungsort müssen angegeben werden, ebenso alle(!) Inhaltsstoffe und zwar gut leserlich(!)) Ich höre, das sei populistisch? Ja, natürlich! Wir wollen populistisch sein! Was denn sonst? Meine Freiheit endet an deiner Freiheit und deine Freiheit endet an meiner! Wir sind das Volk! Und jede Stimme zählt.
  7. #116

    Zitat von strombelberg Beitrag anzeigen
    Ist schon komisch, da verzapfen die Piraten echten Mist und schlachten den schön Basisdemokratisch in Ihren Foren aus und dann sind es natürlich die "Anderen", die da ganz böse sind.
    Liebe Piraten und Piratensympatisanten,
    merkt ihre endlich mal was?
    Hört endlich auf, immer auf die Anderen zu zeigen und habt endlich einen A.... in der Hose. Alles andere ist Kindergarten!
    Waren das nicht die Repräsentanten der FDP, gestern und heute, die mit "alle anderen sind schuld", fröhlich die eigene Verantwortung aufzeigten ?

    Weshalb sind die "Anderen" böse, wenn einige Berliner Avantgardisten den geistigen Überflieger geben und der eigenen Partei gerade nicht weiterhelfen ?
  8. #117

    Ich will glauben, dass der Mann mit dieser Aussagen nur zeigen wollte, dass er keine Ahnung von der deutschen Geschichte hat.

    Im anderen Fall, stellt sich nämlich die Frage, warum vergleicht sich jemand mit einer Partei wie die NSDAP. Viele Gründe fallen mir da nicht ein, warum jemand das macht.
  9. #118

    Zitat von Seraphan Beitrag anzeigen
    Ich habe das Gefühl, die etablierten Parteien wissen sich nicht anders zu helfen, als die Piraten öffentlich mit Nazis in Verbindung zu bringen.
    Herr Delius ist Mitglied der Piratenpartei.
  10. #119

    Delius ein Neonazi?

    Zitat von verinet Beitrag anzeigen
    ....der Delius ist sicher kein Neinazi aber schon besonders dämlich den eigenen Erfolg mit dem der NSDAP zu vergleichen......der Titel des aktuellen Spiegels passt "Avanti Dilettanti".......viel Spaß beim weiter selberzerlegen
    Ich weiß nicht, welcher Journalist ihm diese Worte in den Mund gelegt hat bzw. ob er das überhaupt gesagt hat. Auf jeden Fall ist die Piratenpartei keine Neonazipartei! Niemals! Wir sind auch keine Steinewerfer! Wir haben nichts mit Radikalismus zu tun, wir sind nicht rechts, wir sind nicht links, wir sind sachorientiert! Wir achten die Rechte anderer, wir haben keine schwarze Bimbeskasse!