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NSDAP-Vergleich: Pirat Delius sagt Kandidatur für Bundesvorstand ab

Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger attackiert die Piraten. Die Partei müsse sich deutlich vom NSDAP-Vergleich des Berliner Fraktionsgeschäftsführers Delius distanzieren. Dieser will seine Kandidatur für den Bundesvorstand nun zurückziehen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...829000,00.html
  1. #100

    Zitat von -mowgli- Beitrag anzeigen
    Ich bitte sogar darum.
    Seit die Linken in der Versenkung verschwinden, schwindet der Unterhaltungsfaktor für mich zunehmend.
    Durch die Piraten gibt es wieder etwas zum Lachen und gleichzeitig wird bundesweit eine Rot/Grüne Koalition verhindert.
    Ganz in meinem Sinne!
    SPD und Unionspartein unter 50%, nur das ist der Weg zu Bürgerinteressenorientierter Politik.
  2. #101

    Eindeutige Syntax

    Zitat von hhasenbein123 Beitrag anzeigen
    Delius: "Der Aufstieg der Piratenpartei verläuft so rasant wie der der NSDAP zwischen 1928 und 1933",
    Syntax völlig eindeutig. Er bezieht sich mit seiner Vergleichs-Aussage auf die Aufstiegsgeschwindigkeit. Er drückt damit keine Sympathien aus, auch keine inhaltlichen Gemeinsamkeiten. Für alle die kein Deutsch können, hat er das auch nochmal klargestellt. Fall erledigt.
    Anstelle der Etablierten, würde ich aber sehr mit der Nazikeule aufpassen. Je öfter sie rausgeholt wird, je nichtiger der Anlass, desto stumpfer wird sie.
    Eben. Was an dem Satz, so wie er da steht, rechtsextrem ist, möchte ich wirklich mal wissen.

    Das mag eine unglückliche Steilvorlage für die anderen Parteien und die Medien gewesen sein. Ansonsten kann ich da kein Problem erkennen, tut mir leid.

    In der Oeffentlichkeit eines anderen Landes, wo nicht sofort eine hysterische Reaktion auftritt, hätte man über die tatsächliche Parallele vernünftig und differenziert diskutieren können.

    Es gibt sie nämlich. Wenn eine Partei derart schnell derart viel Zulauf erhält, nur weil sie ganz anders und etwas Neues ist, stecken die anderen Parteien offensichtlich in einer tiefen Vertrauenskrise. Das war damals so und das ist heute so.

    Dass es seit einigen Jahren eine schwere Vertrauenskrise in der Politik gibt, ist ja eigentlich auch keine so neue Erkenntnis. Bis jetzt hat das die etablierten Parteien wenig geschert, weil man den Protestparteien notfalls mit dem Verfassungsschutz kommen konnte und sie den meisten Leuten sowieso derart suspekt waren, dass die völlig enttäuschten Wähler einfach nur ins Lager der Nichtwähler abgewandert sind.

    Man konnte also "business as usual" machen, weil das System ja stabil war. Plötzlich ist es nicht mehr so. Die FDP kämpft ums Ueberleben und eine Partei, die für einen anderen Politikstil steht, könnte in absehbarer Zeit so viel Einfluss erlangen, dass man sie nicht mehr ignorieren kann.

    Nicht mehr und nicht weniger. Deshalb muss eine Kampagne gegen die Piraten sein und das zu erkennen, hat mit Verschwörungstheorie nichts zu tun.
  3. #102

    Nibelungentreue?

    Zitat von kdshp Beitrag anzeigen
    Hallo,

    seh ich was anders. Die Die Piraten müssen sich noch ordnen und da ist es "normal" das es "spinner" gibt die aussortiert werden müssen. Aber sehe ich zb. eine FDP die schon lange in der politik ist UND genau das gleiche macht JA da haben sie recht SO zerlegt man eine partei. Ich gebe mag da kommen was will den Die Piraten erstmal eine chance in DIE politik zu kommen und zerlege sie nicht wie sie schon vorher! Sie sind ein nichtwähler stimmts.
    ....wenn die FDP "genau das Gleiche macht" da könnte man ja auch gleich die FDP wählen und zu "Ich gebe mag da kommen was will den Piraten erstmal eine Chance" das nennt man Nibelungentreue und hatten wir auch schonmal in Deutschland. Ich glaube viele Piratenwähler sind ehemalige Nichtwähler und es wäre besser wenn sie dies geblieben wären....
  4. #103

    Zitat von wassernixe Beitrag anzeigen
    Allein schon die Piraten mit den Nazis in einem Atemzug zu nennen, ist schon mehr als nur verwerflich.
    Verwerflich?
    Bleibt Ihnen natürlich unbenommen Herrn Delius' Aussagen so zu bewerten:

    Der Berliner Fraktionsgeschäftsführer Martin Delius verglich den Erfolg seiner Partei mit dem der Nazis: "Der Aufstieg der Piratenpartei verläuft so rasant wie der der NSDAP zwischen 1928 und 1933", sagte Delius dem SPIEGEL.
    Richtungsstreit: Berliner Pirat vergleicht Aufstieg der Partei mit dem der NSDAP - SPIEGEL ONLINE
  5. #104

    Zitat von ehf Beitrag anzeigen
    Ihre Analyse ist korrekt. Denn mit jedem weiteren Prozent, die etwas von dieser Truppe wissen wollte, würde die Gesamtprozentzahl entsprechend steigen.
    Sie haben natürlich Recht, was ich eigentlich damit sagen wollte, dass im Prinzip immer mehr Leute gegen eine bestimmte Politik sind, als dafür. Es sei denn, eine einzige Partei erreicht z.B. 51%.
  6. #105

    Ach

    Zitat von wassernixe Beitrag anzeigen
    Das was Frau L-Sch da sagt, das grenzt schon an Verleumdung. Nun in diesen Dingen ist sie ja wohl Weltmeisterin.
    Allein schon die Piraten mit den Nazis in einem Atemzug zu nennen, ist schon mehr als nur verwerflich. Um es ganz klar zu sagen: Ich gehöre der Piratenpartei an und verwahre mich sehr energisch, mit Nazi-Verbrechern in einem Atemzug genannt zu werden.
    Verleumdung ist es z.B unwahre Behauptungen über jemand aufzustellen die dazu geeignet sind sein Ansehen herabzusetzen.

    Können Sie mir bitte einige Beispiel nennen in denen Frau L-Sch das getan hat ?

    Sollten Sie das nicht können haben Sie hier eine Verleumdung geäußert.

    H Delius hat die Piraten und die NSDAP in einem Atemzug genannt und er hat Sie sogar ein einem Punkt miteinander verglichen.
  7. #106

    Ja zur Basisdemokratie , ohne wenn und aber!

    [QUOTE=alex-P;10061191]
    Die Hoffnung, dass sich die Piraten selbst zerlegen, zerstöre ich Ihnen sehr gern. Das wird mitnichten geschehen. Es sind viele junge Leute, die Erfahrungen sammeln und - wie gestandene Politiker auch z. B. Kohl, Schröder, Leuthäuser-Schnarrenberg - in Interviews von Journalisten zu unüberlegten Äußerungen gedrängt werden. Gerade weil sich die Piraten sehr gut mit Internet und Computern auskennen, wird die Basisdemokratie funktionieren. Natürlich kann man nicht wegen jedem Kleinkram jedes Mitglied befragen, schon gar nicht, wenn schnell entschieden werden muss. Die große Richtung muss aber stimmen. Und sehr wohl gibt es auch sehr gut überlegte Kommentare und vor allem wird es ein sehr gutes Programm geben. Es gibt ein große Diskussionsbedarf, aber nur gemach, alles zu seiner Zeit wird fertig sein. Die Altparteien ringen ja nun schon seit Jahrzehnten um ein gutes Programm und was ist bisher herausgekommen? Billionenschulden, ein Selbstbedienungsladen der Politiker in allen Bereichen. Und jeder, der eine Idee vorbringt, die den Bürgern nutzt wird als populistisch beschimpft. Und ja, ganz klar, wir wollen populistisch sein. Wir wollen für die Bürger und nicht für die Politiker arbeiten. Und wir sind keine gesponserte Partei und wollen das auch nicht sein! Die Altparteien haben die Bürger in diesem Land schon längst an Manager und Unternehmen verraten und verkauft. Die Politiker der Altparteien treiben die Bürger dieses Landes in die absolute Armut, für sich selber aber haben sie in bestimmten Ländern steuerfreie (schwarze) Konten (Luxemburg, Liechenstein, Schweiz) . eingerichtet. Und falls sie erwischt werden? Na ja, dann kaufen sie sich eben frei, Geld haben sie ja genug! Siehe Kohl 300.000 Euro und er war für seine schwarzen Bimbeskassen nicht vorbestraft. Und dass die CDU behauptet hat, von Juden geerbt zu haben, darüber spricht heute keiner mehr! Und seltsam, noch nicht einmal die Juden hierzulande und in Israel. Seltsam, seltsam!

    Übrigens: Wir, die Piraten, sind der Auffassung, dass Israel sehr wohl ein Existensrecht hat. Und meine persönliche Auffassung ist, dass aber eben auch ein palästinensischer Staat völkerrechtlich anerkannt werden muss, so dieser das Existensrecht Israels bejaht. Israel muss die Resolutionen der UNO akzeptieren! Um die Grenzen beider Seiten zu schützen, sollten Blauhelme dort sein, was Israel seither ablehnte. Israels Siedlungspolitik ist negativ und darf so nicht weitergeführt werden.
  8. #107

    Angst der Etablierten

    Zitat von alexbln Beitrag anzeigen
    ps: auf seine rhomepage steht ein fundierte stellungsnahem.

    udn niemand der klar bei verstand ist, kann annehmen, das piraten in irgendeiner form nazistisches gedankengut in sich tragen.

    es ist allerdings wirklich bezeichnent, wie groß die angst in den etablierten parteien sein muß um den schönen kuchen an posten.

    ich selber bin längjähriger cdu und fdp wähler (und würde mich als liberaler in jeglicher beziehung einorden) und denke auch drüber nach einmal piraten zu wählen. aus protest, anders wird man wohl nicht mehr wahrgenommen.
    Es ist auch noch nicht raus, wer sich in dieser Geschichte mehr diskreditiert, Delius oder Leutheusser-Schnarrenberger.

    Einen Vorteil hat Frau Leutheusser-Schnarrenberger natürlich: Die FDP hat nicht mehr viel zu verlieren.

    Höchstens Wähler an einem gewissen Rand in NRW, denn da hat die FDP in dieser Richtung ja gewisse Traditionen...
  9. #108

    Zitat von verinet Beitrag anzeigen
    ....wenn die FDP "genau das Gleiche macht" da könnte man ja auch gleich die FDP wählen und zu "Ich gebe mag da kommen was will den Piraten erstmal eine Chance" das nennt man Nibelungentreue und hatten wir auch schonmal in Deutschland. Ich glaube viele Piratenwähler sind ehemalige Nichtwähler und es wäre besser wenn sie dies geblieben wären....
    Das sagt ja einiges über Ihr Demokratieverständnis aus, wenn Sie sich mehr Nichtwähler wünschen.
    Wer mit aktuellen Verhältnissen nicht einverstanden ist, wählt eben nicht die Besitzstandswahrer aus CSU/CDU/SPD/FDP/Grüne.
  10. #109

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger attackiert die Piraten. Die Partei müsse sich deutlich vom NSDAP-Vergleich des Berliner Fraktionsgeschäftsführers Delius distanzieren. Dieser will seine Kandidatur für den Bundesvorstand nun zurückziehen.

    NSDAP-Vergleich: Pirat Delius sagt Kandidatur für Bundesvorstand ab - SPIEGEL ONLINE
    Ich habe das Gefühl, die etablierten Parteien wissen sich nicht anders zu helfen, als die Piraten öffentlich mit Nazis in Verbindung zu bringen.


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