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NSDAP-Vergleich: Pirat Delius sagt Kandidatur für Bundesvorstand ab

Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger attackiert die Piraten. Die Partei müsse sich deutlich vom NSDAP-Vergleich des Berliner Fraktionsgeschäftsführers Delius distanzieren. Dieser will seine Kandidatur für den Bundesvorstand nun zurückziehen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...829000,00.html
  1. #90

    "Wenn Plünderung von Mitmenschen für eine Elite selbstverständlich wird, dann kreieren sie im Laufe der Zeit
    Gesetze, welche diese Plünderung rechtens macht und eine Moral, welche diese Plünderung glorifiziert."
    “When plunder becomes a way of life for a group of men living together in society, they create for themselves in the course of time, a legal system that authorizes it and a moral code that glorifies it.â€
    - Frederic Bastiat - (1801-1850) in Economic Sophisms
  2. #91

    Zitat von ehf Beitrag anzeigen
    Es hiess, dass sie bis zu 30% Wählerstimmen bekommen könnten. Anders herum heisst das, dass rund zwei Drittel der Bevölkerung von der wirren Nichtpolitik dieser Truppe nichts wissen will.
    Wenn wir nur mal so aus Spaß annehmen, die CDU bekommt 49%. Dann heißt das ja, wenn man nach ihrer Logik geht, dass 51% Prozent nichts von der Truppe will....
  3. #92

    Mehr Demokratie

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger attackiert die Piraten. Die Partei müsse sich deutlich vom NSDAP-Vergleich des Berliner Fraktionsgeschäftsführers Delius distanzieren. Dieser will seine Kandidatur für den Bundesvorstand nun zurückziehen.

    NSDAP-Vergleich: Pirat Delius sagt Kandidatur für Bundesvorstand ab - SPIEGEL ONLINE
    Die Piraten stehen für mehr Einflussnahme des Bürgers auf die Politik und somit für eine dringend notwendige Reform und Weiterentwicklung unserer Demokratie, welche ich mir schon lange wünsche. Deswegen haben sie meine Stimme, da können die Medien und die Schreihälse anderer Parteien bashen so viel sie wollen.
  4. #93

    So ein Vergleich zu machen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger attackiert die Piraten. Die Partei müsse sich deutlich vom NSDAP-Vergleich des Berliner Fraktionsgeschäftsführers Delius distanzieren. Dieser will seine Kandidatur für den Bundesvorstand nun zurückziehen.

    NSDAP-Vergleich: Pirat Delius sagt Kandidatur für Bundesvorstand ab - SPIEGEL ONLINE

    ist schon mehr als unglücklich und zeugt meiner Meinung nach von einem sehr geringen Wissen über die Nazis und die grausamen Folgen für Millionen Menschen. Ich glaube allerdings überhaupt nicht, dass die Piratenpartei mit den Nazis zu vergleichen sind.

    Und die Wortwahl eines anderen "Piraten" um das Thema Verachtung sehe ich als eine ganz persönliche Meinung dieses Menschen, der da eben Verachtung grundsätzlich gegen Menschen wohl nicht beginnen will, was allerdings nicht automatisch aussagt, dass dieser Mensch menschenverachtende Aktionen richtig fände.

    Es gibt ja immer auch Meinungen, dass man mit den ganz Rechten im Gespräch bleiben soll und ich glaube immer dass das Gespräch die beste Möglichkeit ist um etwas zu verändern und nur dann Menschen eine Möglichkeit haben, wenn man sie nicht ausschließt von vorneherein und somit überhaupt erst einen Dialog dann ermöglicht.

    Ob es richtig ist, weiß ich nicht, aber ich glaube das schon.
  5. #94

    Soso, "Bullshit"? Bei den Grünen gab es mal folgenden Sündenfall: In der Parteizeitung wurde monatelang getrommelt: Wie halbieren wir den Autoverkehr? Monatelang wurde die (Stimmvieh-) Basis mit Artikeln bombardiert, die sie schön einlullen sollten. Während genau dieser selben Zeit arbeiteten "ihre" Delegierten im Verkehrsbeirat der Stadt Hamburg einen Deal mit den Sozialdemokraten aus: Im Zeitraum 1995 bis 2015 verdoppelt sich der Autoverkehr in der Stadt, der Flugverkehr ebenso.

    Ein mir gut bekannter Beigeordneter wurde nach Protest von (illegalen?) Partei-Wachmännern gewaltsam unter Androhung massiver Gewalt aus den Räumlichkeiten des Hamburger Rathauses befördert. "Die SPD bietet uns eine Machtoption", wurde ihm später erklärt. Und die missbrauchte Basis, die missbrauchten Wähler, sie waren nur Mittel zum Zweck "Machtoption"??
  6. #95

    Deutschlands Scheinskandale hemmen ein gutes Experiment

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ... attackiert die Piraten. Die Partei müsse sich deutlich vom NSDAP-Vergleich des Berliner Fraktionsgeschäftsführers Delius distanzieren.
    Was den Amis die Sex-Skandälchen ihrer Abgeordneten sind, das sind den Deutschen, oder jedenfalls ihrem Politikbetrieb, ihre Nazi-Skandale: irgendwas mit den Nazis - und Deutschlands Politikbetrieb kocht. Auch wenn es, wie hier, eher schlechten Geschmack als verworfene Gesinnung signalisiert.

    Jetzt müssen sich ausgerechnet die Piraten, die ja mit der Zustimmung Vieler der Zwangsjacke des deutschen Politikbetriebes entfliehen wollen, sich dem Dikatat dieses Betriebes und seiner Zwangsjacken unterwerfen. Schade. Denn das eigentliche Experiment, wie mehr demokratische Offentheit *und* respektvoller Umgang miteinander *und* Entscheidungsfähigkeit politischer Instanzen zueinandergebracht werden können, ist es Wert, zu Ende gebracht und nicht den Tabus des bisherigen Politikbetriebs geopfert zu werden.
  7. #96

    Zitat von MrSelfDestruct Beitrag anzeigen
    Wenn wir nur mal so aus Spaß annehmen, die CDU bekommt 49%. Dann heißt das ja, wenn man nach ihrer Logik geht, dass 51% Prozent nichts von der Truppe will....
    Ihre Analyse ist korrekt. Denn mit jedem weiteren Prozent, die etwas von dieser Truppe wissen wollte, würde die Gesamtprozentzahl entsprechend steigen.
  8. #97

    Bisher scheint jedenfalls kein Modell zu funktionieren.

    Zitat von Kulturdingsda Beitrag anzeigen
    Diese Diskussion um die Piraten bringt ihnen noch mehr Zulauf, von Menschen die ebenfalls nicht wissen, das Politik so wie von den Piraten gefordert nicht wirklich funktionieren kann. Dass wir mit der herkömmlichen Art der Politik auch nicht wirklich zufrieden sind, ist vielleicht in vielen Fällen nachvollziehbar, daraus folgt dass andere Formen eine gute Chance haben erfolgreich zu sein. Die Wähler, die die Piraten aber wählen, weil sie anders sind, vergessen dabei das anders keine Wertung ist. Anders ist nicht in jedem Fall besser.

    Dann erläutern Sie doch freundlicherweise einmal wie Politik funktioniert.
  9. #98

    Zitat von Martin2 Beitrag anzeigen
    Die Piraten stehen für mehr Einflussnahme des Bürgers auf die Politik
    Nach der Kairoer Erklärung der Piratenrechte fehlt allerdings noch der Zusatz "es sei denn, der Wunsch des Bürgers steht in irgend einer Weise der piratischen Ideologie entgegen".
  10. #99

    Zitat von Duke Nukem Beitrag anzeigen
    Im Gegensatz zu den Piraten hatte die NSDAP nämlich ein klares Programm.
    Und das war teilweise nichteinmal schlecht.
    Nö, hatten die nicht. Das war ein Sammelsurium an antijüdischen und antikapitalistischen Punkten. Hat sich eben schon populitisch angehört, weil die Schuldigen an der Miseren immer die andern waren.

    Hier das bekannte 25-Punkte-Programm, sie können ja mal sagen,. was daran gut war. Rückforderung der Kolonien?

    http://www.dhm.de/lemo/html/dokument...p25/index.html


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