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NS-Kriegsverbrechen: Der rüstige Herr Csatáry blamiert Ungarns Justiz
AFPDie Budapester Justiz hatte schon seit einem Jahr Hinweise darauf, dass der mutmaßliche Kriegsverbrecher László Csatáry in der Stadt lebte - doch sie unternahm nichts. So gaben die Nazi-Jäger vom Simon-Wiesenthal-Zentrum schließlich einem britischen Boulevardblatt den Tipp.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...845354,00.html
- #1 19.07.2012 20:25 von
Naja sooo vornehm ist der XII. Bezirk auch nicht, und besonders die angegebene Adresse, ist ein rottender Betonwürfel an einem rottenden Kongresszentrum. Und überhaupt frag ich mich warum die Adresse auf SPON veröffentlicht wird. Ich mag den alten Knacker ja auch nicht, aber so Trash Journalismus ist auch ziemlich, naja.
- #2 19.07.2012 20:28 von
titel
1.) wer mit 97 noch um den block zieht um seine einkäufe zu erledigen darf _ unabhängig von irgendwelchen sonstigen gebrechen - durchaus als rüstig bezeichnet werden.
2.) egal wie der prozess (wenn es denn dazu kommt) ausgeht - in den meisten EU-Staaten hätte der mann ob seines alters kein gefängnis zu fürchten.
nur finde ich es eines EU-Mitgliedes unwürdig die angelegenheit nur auf internationalen druck hin zu verfolgen, und auch dies nur widerwillig. - #3 19.07.2012 20:29 von
- #4 19.07.2012 21:10 von
War das auch ein Zeichen der Menschlichkeit,
dass man ihn seit 1997 unbehelligt in Budapest leben lies? Oder war es damals eine Art Sympathie gepaart mit Solidarität. Und heute auch. Im Übrigen haben Sie nicht verstanden, worum es geht. Strafe, gerechte Strafe gar? Die wird er nicht bekommen. Dass man aber einen Kriegsverbrecher vor Gericht stellt, anstatt ihn die letzten Monate in Ruhe leben lassen: darum geht es. Dass er zum Lebensende mit seinen Taten konfrontiert wird.
- #5 19.07.2012 21:27 von
.
Bei der Boulevard-Zeitung, die den Mann aufspürte, handelt es sich übrigen um «The Sun», welche Rupert Murdoch gehört. Es geht eben nichts über eine engagierte und wachsame Presse.
- #6 19.07.2012 21:41 von
Also ehrlich ...
Völligen Unfug schreiben Sie !!!
Alter schützt vor Strafe nicht !!
Insbesondere Mord oder Beihilfe zum Mord verjährt nicht.
Zumindest ist mir kein westliches,bzw. demokratisches Land bekannt.
Und der eigentliche Skandal ist nicht die vermeintliche Geldverschwendung, wie Sie behaupten, sondern dass diese Leute jahrzehntelang unbehelligt blieben.
Im übrigen sind Ihre weiteren Bemerkungen äußerst fragwürdig, da ein antisemitischer Unterton unüberhörbar ist. - #7 19.07.2012 22:04 von
Du meine Güte! Da lebt noch ein 97jähriger der damals am Holocaust beteiligt war. Die Ungarn kümmern sich nicht drum, verwundert das wirklich? Antisemitismus ist in Osteuropa, genauso wie plumber Rassismus, Homophobie etc., immernoch so verwurzelt wie hier in den 20er Jahren.
Und die Moralapostel, die hier aufschreien, sollten lieber mal darüber nachdenken was hier für Gestalten noch in jüngerer Vergangenheit in Amt und Würden waren, bzw. wie wenig z.B. die DDR aufgearbeitet wurde.
Ich sag nur: Filbinger. - #8 19.07.2012 22:15 von
Mord verjährt nicht, Gerechtigkeit ebensowenig
Man spiele mal für wenige Sekunden durch, dass es nicht um László Csatáry geht, sondern vielleicht gar um den Reichskanzler selbst, der sich nicht erschoss, sondern unbehellig in Budapest lebte. Nur ein Gedankenspiel. Was, wenn er nicht an Parkinson erkrankt wäre und nun rüstig seine Zeitung kaufte? Wäre es ebenso "Unfug", ihm den Prozess zu machen? Was hielten sie von dieser Schlagzeile:"Ehemaliger Reichskanzler aufgrund seines Alters nicht prozessfähig".
- #9 19.07.2012 22:20 von
Unfug
Als völligen Unfug und Polemik bezeichne mal ihren Beitrag. In ihrem Beitrag erkenne ich nur eine ignorante Gleichgültigkeit.
Ihre Fragestellung, was das Simon Wiesenthal Zentrum in 10 Jahren macht, deutet offensichtlich darauf hin, das sie überhaupt keine Ahnung über die Arbeit , das Wirken und die Ziele dieses Zentrums haben. Einfach mal das adjektiv "zwielichtig" in die Runde werfen....es wird schon bei irgendjemanden haften bleiben. Die Begründung für diese Einschätzung bleiben sie natürlich schuldig.
Ihr Eingangsstatement bzgl. der Daseinsberechtigung dürften sie auch noch einmal näher erläutern. Wenn dies als Kritik gedacht ist, frage ich mich ob sie solche Binsenweisheiten auch im Alltag gegenüber anderen, die ihren Job machen, von sich geben.
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