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NRW-Wahlkampf: Röttgen nervt die CDU

DPAIn den Umfragen liegt Norbert Röttgen hoffnungslos zurück, jetzt dreht er im Schlussspurt noch einmal das ganz große Rad: Der CDU-Spitzenkandidat erklärt die Landtagswahl in NRW kurzerhand zur Abstimmung über Angela Merkels Euro-Kurs. Die eigene Partei ist irritiert.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...832137,00.html
  1. #30

    Torschlusspanik

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In den Umfragen liegt Norbert Röttgen hoffnungslos zurück, jetzt dreht er im Schlussspurt noch einmal das ganz große Rad: Der CDU-Spitzenkandidat erklärt die Landtagswahl in NRW kurzerhand zur Abstimmung über Angela Merkels Euro-Kurs. Die eigene Partei ist irritiert.

    Merkel und der NRW-Wahlkampf: Unmut in der CDU über Röttgen - SPIEGEL ONLINE
    Überlegt man sich's genauer, so macht Röttgen einen Riesenfehler oder er ist ein ganz Schlauer. Denn wenn er die Wahl verliert, was nach wie vor sehr wahrscheinlich ist, kann er zwar mit dem Finger nach Berlin zeigen: Nicht ich, Röttgen, sondern der europäische Sparkurs à la Merkel hat verloren. Doch sollte er das tun, dürfte auch seine Karriere in Berlin zu Ende sein, solange Frau Merkel Regierungschefin ist. Denn die wird ja kaum jemanden in ihrem Kabinett dulden wollen, der sie für seine Wahlniederlage in Mithaftung nimmt.

    Offensichtlich plant Röttgen seine Karriere für eine Zeit nach Merkel. Die Ratten verlassen das sinkende Schiff.
  2. #31

    P.s.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In den Umfragen liegt Norbert Röttgen hoffnungslos zurück, jetzt dreht er im Schlussspurt noch einmal das ganz große Rad: Der CDU-Spitzenkandidat erklärt die Landtagswahl in NRW kurzerhand zur Abstimmung über Angela Merkels Euro-Kurs. Die eigene Partei ist irritiert.

    Merkel und der NRW-Wahlkampf: Unmut in der CDU über Röttgen - SPIEGEL ONLINE
    Und auch z.B. der für die SPD angetretene Herr Naumann ließ im August 2008 in Hamburg sein Bürgerschaftsmandat ruhen - ein knappes halbes Jahr nachdem er bei den Bürgerschaftswahlen gegen Ole van Beust verloren hatte - mit der Begründung der zeitliche Aufwand dort wäre ihm zu groß auf Dauer. Hmm, über die Tatsache, dass das mit zeitlichem Aufwand verbunden ist, darüber war ich sich doch sicherlich schon vor der Wahl voll im Klaren. Und der zeitliche Aufwand wäre als regierender Bürgermeister noch ungleich größer gewesen. Aber an einen Herrn Röttgen werden von der SPD andere viel größerer Maßstäbe gestellt als an die eigene Partei und deren Spitzenkandidaten.
    Wiegesagt ein Hoch auf die Doppelmoral innerhalb der SPD!
  3. #32

    P.s.

    Zitat von Narn Beitrag anzeigen


    Tschuldigung, aber da gibt's den kleinen aber feinen Unterschied, dass Röttgen gar nicht erst in NRW war! Wegzugehen ist das eine, aber gar nicht erst hingehen zu wollen etwas ganz anderes.
    Und auch z.B. der für die SPD angetretene Herr Naumann ließ im August 2008 in Hamburg sein Bürgerschaftsmandat ruhen - ein knappes halbes Jahr nachdem er bei den Bürgerschaftswahlen gegen Ole van Beust verloren hatte - mit der Begründung der zeitliche Aufwand dort wäre ihm zu groß auf Dauer. Hmm, über die Tatsache, dass das mit zeitlichem Aufwand verbunden ist, darüber war er sich doch sicherlich schon vor der Wahl voll im Klaren. Und der zeitliche Aufwand wäre als regierender Bürgermeister noch ungleich größer gewesen. Aber an einen Herrn Röttgen werden von der SPD andere viel größerer Maßstäbe gestellt als an die eigene Partei und deren Spitzenkandidaten.
    Wiegesagt ein Hoch auf die Doppelmoral innerhalb der SPD!
  4. #33

    Ich fordere

    alle Foristen ultimativ auf, mir rational nachvollziehbar zu erklären, warum Angela Merkel beliebt ist und bei wem?
  5. #34

    Wieso SPD?

    Zitat von jensen12345 Beitrag anzeigen
    Wo liegt da der Unterschied zu J. Rau 1987? Da ist kein Unterschied. Und ich habe damals nicht einen einzigen SPDler darüber lamentieren hören, dass J. Rau im Falle der Niederlage gegen Kohl in Bonn bleiben und dort Oppositionsführer werden müsse. Das spiegelt die ganze scheinheilige Doppelmoral bei der Kampagne jetzt gegen die Witzfigur Röttgen wider.
    Die Mädels und Jungs in der CDU wollten doch von ihm klare Kante. Der SPD dürfte R. ziemlich egal sein.
    Auch, wie andere Foristen ebenfalls kommentierten, da ihm die Landesverfassung wegen des nicht erhaltenen Mandates im Wege steht; da vermute ich allerdings Vorsatz, also wissentliches Handeln, bei R. Dumm ist der nicht, was allerdings nicht zum BuKa reicht. Da sei Mutti vor.
  6. #35

    Muttis Klügster

    Herr Röttgen ist nicht der brillante Stratege, für den er sich hält. Dazu hätte es des Vorfalls von heute nicht bedurft, um das zu merken. Es fängt damit an, daß er sich nicht klar darüber ausläßt, wo er im Falle einer Niederlage zu finden sein wird (NRW oder Berlin), von schwammigen oder unseriösen Aussagen, wie er den Haushalt konsolidieren will und last but not least null Kinderstube, der Diskussionspartner wie Moderatoren unterbricht, belehrt (nur seine Zahlen stimmen, alle andere sind unwahr) und mehrfach Frau Krafts Aussagen der Lüge bezichtigt ("Sie haben etwas ganz anderes gemeint."). Der Mann ist in jeder Sicht unwählbar! Kein Wunder, daß sich Christian Lindner schon an eine mögliche Ampel heranwanzt und Abstand zu Röttgen hält.
  7. #36

    Landtagswahl oder Profilierungsspektakel?

    "In den Umfragen liegt Norbert Röttgen hoffnungslos zurück."

    Wenn überhaupt, liegt die C D U hoffnungslos zurück. Es wird kein Landespräsident persönlich gewählt und der würde in Deutschland nach dem Modell der Bupräwahl auch nur innerhalb der Politkaste gewählt werden. Nach Vorschlag von Frau Merkel.

    Wenn mit Umfragen gewählt würde, könnte man auf die Wahl eigentlich verzichten. 1024 Wahlbürger werden 3 Tage in Klausur genommen, um die Parteiprogramme und verpflichtenden (schriftlichen) Erklärungen der politischen Parteien zu prüfen und dann zu wählen. Wetten, dass dann die Qualität der Gewählten wesentlich höher ist als bei diesen Wahlen per Umfragen. Insbesondere dann, wenn die Nichteinhaltung von Wahlversprechen mit Haft bestraft würde.

    Nach dem neuen § 839 a StGB:
    Haftung bei Pflichtverletzungen des Politikers
    (1) Verletzt ein gewählter Politiker vorsätzlich oder fahrlässig die ihm den Wählern obliegende Amtspflicht des Einhaltens seiner Wahlversprchen, so hat er den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen.

    (2) Kann er den Schaden nicht ersetzen, so ist für jede Million € Schaden ein Hafttag anzusetzen bei gleichzeitigem Verzicht der Staatskassee auf Beitreibung.

    (3) Pensionsansprüche werden angerechnet. Es gilt kein Rechtsmittelaufschub.
  8. #37

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der CDU-Spitzenkandidat erklärt die Landtagswahl in NRW kurzerhand zur Abstimmung über Angela Merkels Euro-Kurs. Die eigene Partei ist irritiert.
    Das solche Wahlen immer instrumentalisiert werden ist FAKT und seit dem Vorfall in Fukushima nicht mehr zu leugnen, auch wenn es mit der Politik des einzelnen Bundeslandes ja mal so gar nichts zu tun hat...
  9. #38

    Mein Gott, Jensen

    ist doch klasse, dass der Röttgen sich nicht entscheidet ,wo doch jeder weiß, dass ihm das schadet!
  10. #39

    Zitat von jensen12345 Beitrag anzeigen
    Und ist Gabriel damals nach seiner Niederlage in Niedersachsen im Ländle geblieben? Nein, natürlich nicht. Ist H. Eichel nach seiner Niederlage gegen Koch in Hessen geblieben? Nein, natürlich nicht. Ist J. Rau nach seiner Niederlage gegen Köln Oppositionführer im Bund geworden? Nein, natürlich nicht. Hier wird kollektiv bei der SPD geheuchelt. Pure Doppelmoral. Ich würde Herrn Röttgen niemals wählen und habe auch niemals die CDU gewählt, aber diese linke Kampagne gegen Röttgen ist einfach nur scheinheilig.
    Damals ist einfach nicht nachgefragt worden bzw. es war klar und damit eingepreist. Die hatten Schwein, es waren andere Zeiten ohne Twitter, Blogs, Smartphones etc. Das ist keine Kampagne, er könnte es doch ehrlich beantworten! Aber so weiß es doch eh' jeder, daß er nach Berlin zurückgeht. DAS ist unehrlich und auch noch durchsichtig! Künast ist abgestraft worden in Berlin, weil sie zwar Wowi gern beerbt hätte, aber nicht in den Berliner Senat wollte, wenn sie's nicht schafft. Sie ist (zurecht) dafür abgestraft worden. ABER: sie war EHRLICH!








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