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NRW-Wahlerfolg: SPD-Linke will Kraft als Kanzlerkandidatin

Getty ImagesSigmar Gabriel, Peer Steinbrück und Frank-Walter Steinmeier rangeln um die SPD-Kanzlerkandidatur. Doch jetzt bekommt die Troika Konkurrenz: NRW-Wahlsiegerin Hannelore Kraft soll den Job übernehmen, fordern Parteilinke im SPIEGEL.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...834044,00.html
  1. #1

    Der sozialdemokratische Flügel...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sigmar Gabriel, Peer Steinbrück und Frank-Walter Steinmeier rangeln um die SPD-Kanzlerkandidatur. Doch jetzt bekommt die Troika Konkurrenz: NRW-Wahlsiegerin Hannelore Kraft soll den Job übernehmen, fordern Parteilinke im SPIEGEL.

    SPD-Linke wollen Hannelore Kraft zur Kanzlerkandidaten küren - SPIEGEL ONLINE
    mit seinem "Null Gewicht" innerhalb der SPD kann viel fordern. Nach wie vor dominieren und bestimmen den internen und äußeren Kurs der SPD und die polit-ideologische Ausrichtung der "Seeheimer Kreis" und das "Netzwerk Berlin" -die Neolibs also.

    Sollten die Popularitätswerte von HK weiter steigern, kann man in der Tat mutmaßen, dass sich die SPD dieser Personalie medienwirksam "bedienen" wird, um die SPD dem Wähler durch die sog. "Bürgernähe" von HK wieder schmackhaft zu machen. An der parteiprogrammatischen Ausrichtung der SPD wird es nichts ändern, hier geht es nur um eins: dem Michel einige Stimmen abzuringen.
  2. #2

    Frau Kraft

    Um Frau Merkel loszuwerden, wuerde
    ich sogar fuer die SPD waehlen
  3. #3

    Eine Entscheidung

    für sie als Kandidatin würde nicht für die Stärke dieser Frau sprechen, sondern für die extreme Schwäche der "Troika". Außer das Merkel dann evtl abgewählt werden könnte...., ist mir überhaupt kein Argument im Sinn, das überhaupt für die SPD unter diesen "Spitzenkandidaten" positiv wäre. Die letzte Wahl wo es in allererster Linie um die Abwahl eines Aussitzer-Kanzlers ging, brachte dem Land "den Schröder". Sowas ist etwas, was man bestimmt nicht leichtfertig vergisst.
  4. #4

    Die Sache ist einfach

    Eine Kanzlerkandidatur Frau Krafts, welche in kompletten Widerspruch zu den Ankündigungen vor der Wahl in NRW stehen würde, dass sie in NRW bleiben wird, würde ihr jegliche Glaubwürdigkeit rauben und sie mit der Opportunistin Merkel auf die gleiche Stufe stellen.
  5. #5

    Sehe ich auch so.

    Im übrigen darf nicht unberucksichtigt bleiben,ndass es bis zur BTW noch eine politische Ewigkeit ist,min der sehr viel passieren kann.

    Krafts Popularität ist in jedem Fall eine Momentaufnahme, für deren Bestand ebenso wenig wie viel sprechen kann.

    Unlängst war erst zu erleben, dass aus einer totgesagten Partei binnen ganzer 6 Wochen die Zustimmung von 2% auf über 8% anwachsen kann. Das Stimmvieh ist eben zu allem fähig.

    Der richtige Kandidat (Lindner) oder das richtige Thema (Oderflut) zum richtigen Zeitpunkt haben mal noch jede Rognose umdrehen können.

    Kraft wäre gut beraten ihr Wort zu halten und dem Versprechen, in NRW zu bleiben, aufrechtzuerhalten. S hliess,ich war es die Glaubwürdigkeit die sie auszeichnete.
  6. #6

    Zwei Verlierer, ein Sieger

    · von Dieter-Schmeer

    In der Vergangenheit wurden Personaldiskussionen in der SPD selten gütlich zu Ende gebracht. Man muss sich nur noch mal an die damalige Situation mit Scharping, Schröder und Lafontaine erinnern. Da flogen die Fetzen und zurück blieb ein Scherbenhaufen. Die Frage ist auch, ob die drei Kandidaten verinnerlicht haben, dass sie mit der eventuellen Kanzlerschaft eine Aufgabe übernehmen müssten, die größer ist als sie selbst, denn parteiintern zu glänzen ist nicht mit dem Führen eines Landes in permanenten Krisenzeiten zu vergleichen. Denn die werden uns noch Jahre begleiten. Vor allem müssten zwei Verlierer mit einem Sieger kooperieren.


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