dapdDie FDP stichelt gegen Umweltminister Norbert Röttgen: Es sei fraglich, ob der CDU-Politiker seine Kandidatur für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen wirklich ernst meine - auch aus Röttgens eigener Partei kamen erneut kritische Stimmen.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...822315,00.html
Röttgen will sich ein Hintertürchen für die Bundespolitik offen lassen. Damit macht er eindeutig klar, dass er selbst an einen Wahlsieg in NRW nicht glaubt. Einen geeigneten Koalitionspartner würde er ohnehin bei einem Wahlsieg nicht finden, da die bisherige SPD/Grüne-Regierung ein gut eingespieltes Team ist, das nach der Wahl mit größerer Mehrheit weiter machen will. SPD und Grüne haben bereits in knapp 2 Jahren in der Minderheitsregierung bewiesen, dass sie es besser können als CDU und FDP. Deshalb besteht gar kein Zweifel daran, dass sie es auch mit einer Mehrheit im Landtag besser können. Die Wähler können genau unterscheiden, wer mit Herz und Seele Politik für ein Land machen will oder wer sich noch für einen guten Posten in Berlin ein Hintertürchen offen lassen will.
Röttgen konnte dagegen außer schönen Worten weder in Berlin, noch in NRW etwas Positives bewirken. Als Bundesumweltminister hat er bisher viele Fragen offen gelassen.
Die Wähler wissen jetzt schon: Der CDU-Spitzenkandidat Röttgen interessiert sich für das Land NRW nur, wenn er Ministerpräsident wird.
Die CDU hat damit den Wahlkampf in NRW versemmelt, bevor er richtig angefangen hat. Das ist gut so. In Talk Shows aufzutreten und ein charmantes Lächeln in TV, BILD, Bunte oder Gala machen, macht noch lange keinen guten Politiker.
wo sie Recht hat, hat sie Recht, die FDP. Es mag durchaus die Frage gestellt werden, ob er wirklich gedenkt, sich landespolitisch zu engagieren, der Herr Röttgen. Es wäre langfristig am besten für die NRW-CDU, jemanden aus den dortigen Reihen aufzubauen und ihn durch die kommenden Jahre der Opposition politsch Kontur gewinnen zu lassen, statt sich auf einen Hallodrie zu verlassen, dem offenkundig das Ministerium lieber und bequemer ist alls die allfällige Kärrnerarbeit, die ihn in NRW in den kommenden Jahren erwartet(e). Wäre ich NRW-CDU-Mitglied, würde ich mich durch Röttgen verschaukelt fühlen.
Seit wann macht sich die FDP Sorgen um die Kandidaten anderer Parteien? Ist es nicht doch so, daß die FDP aus Mangel an programatischen Ideen, Politiker anderer Partein durch den Kakao zieht, um sleber Punkte zu sammeln? Die FDP zappelt nur noch, schlägt wild um sich und macht auch vor dem eigenen Partner nicht mahr halt, das sind typische Zeichen einer untergehenden Partei und das Volk wird diese Partei bestimmt niemals vermissen. Ich 20 Jahren werden unsere Kinder nur noch in Geschichtsbüchern etwas über diese ehemalige Partei erfahren können!!!
er lanciert, er will MP werden, alles andere ergibt sich nach der Wahl.
Im Klartext: Er hat kein Interesse an NRW und gibt die Wahl schon verloren.
Das paßt Merkel natürlich nicht und sie will ihn "überreden".
Röttgen denkt aber nur an sich und was ihm nutzt; und Oppositionsführer steht nicht auf seinem Plan.
„Röttgen selber drückt sich weiter um eine offizielle Antwort, auch wenn die "Bild-Zeitung" heute schon von einer Entscheidung spricht: Für Berlin und gegen Düsseldorf.“ schreibt tagesschau.de.
Röttgen geht in jedem Fall ein hohes Risiko ein. Entscheidet er sich für Düsseldorf, muss er mit großer Wahrscheinlichkeit mit dem Posten des Oppositionsführers zufrieden sein. Bleibt er in Berlin, könnte für ihn nach der Bundestagswahl 2013 ebenfalls nur eine Rolle in der Opposition bleiben.
Vielleicht kann die "Bild-Zeitung" Röttgen einen guten Rat geben?
.... bei jeder Gelegenheit auf einen am Boden liegenden Gegner einzutreten, besonders wenn man sich im Wissen sonnen kann dass dies die Mehrheitsmeinung ist und daher kein nennenswerter Widerspruch zu erwarten ist.
Wie spiegel-hai richtig sagt: Wo sie recht hat, hat sie recht, die FDP. Ob man das als Zufallstreffer klassifiziert oder nicht, bleibt jedem selbst ueberlssen. Aber reflexartig Unrat abzulassen sobald das Wort FDP auftaucht wird langsam langweilig.