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NRW, Niedersachsen, Niederlande: Polizei startet grenzenlosen Blitzmarathon

DPAEs ist ein länderübergreifender Großeinsatz der Polizei: In Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden wird seit Mittwochmorgen mit 4000 Blitzern Jagd auf Raser gemacht - denn "zu schnelles Fahren ist Killer Nummer eins auf den Straßen".

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/b...-a-863061.html
  1. #230

    Zitat von franko_potente Beitrag anzeigen
    Das hat mit PS Geprotze nix zu tun, soviele sinds nicht. Man kann auch mit einem Kompaktwagen schnell fahren. Es geht mir um die Ideologie.
    Die Stimmungsmache gegen Kompaktwagenfahrer (Was für ein Wort? LOL) kam doch von Ihnen, bitte nichts hier verdrehen.

    Nochmal: Mit Ihrer unbelehrbaren Rechthaberei, die-Straße-gehört-mir-und-ich-darf-so-schnell-fahren-wie-ich-will-egal-wieviele-sonst-noch-unterwegs-sind, wird mir Angst und Bange vor Leuten wie Ihnen auf der Straße. Durch geschickte Werbung, die eine angebliche Freude am Fahren verspricht, wird einfach übersehen, daß es schlicht nur darum geht, möglichst störungsfrei von A nach B zu kommen. Die bahn-frei-Fraktion mit einer gestörten emotionalen Selbstdarstellung einer überteuerten automobilen Ideologie, sich damit auch noch viel zu ernst nimmt, ist der Sand im Getriebe einer vernünftigen Mobilität. Zum Glück ist die Jugend da heute viel vernünftiger, geht das Thema sehr gelassen an und fährt rücksichtsvoll.
  2. #231

    Zitat von Ingmar E. Beitrag anzeigen
    Achso, dass ich nicht überholen soll, und meine Geschwindigkeit verringern soll, ist keine Behinderung, wenn aber der Linksspurraser mal bremsen muss, ist das eine Behinderung? Das glauben Sie doch selbst nicht.
    Sinnentnehmendes Lesen bitte. Es geht um die gegenseitige Rücksichtnahme (abgesehen davon dass der Überholende bereits den Überholvorgang eingeleitet hat, den Sie erst starten). Niemand verlangt dass Sie abbremsen. Ein kurzes vom-Gas-gehen, verbunden mit einer Reduzierung um wenige km/h (einstelliger Bereich), um den deutlich schneller fahrenden "Raser" vorbei zu lassen ist rücksichtsvoll, stressfrei und umweltschonend. Sie kommen eine Sekunde später am Ziel an (wenn Sie für hoch gegriffene 20 Sekunden nur 95km/h statt 100km/h fahren), haben bis auf die zweite Nachkommastelle keinen Mehrverbrauch und ersparen sich Stress. Der Überholende erspart sich von 200km/h auf 100km/h abzubremsen (eine Halbierung seiner Geschwindigkeit), die er dann unter Einsatz der Bremsbeläge abbauen und von deutlich mehr Treibstoff wieder aufbauen muss. Es gibt eigentlich keinen Verlierer in dieser Situation (ok, wenn Sie diese Aktion alle 5 Minuten machen kommen Sie 10 Sekunden/Fahrstunde später am Ziel an).
    Ich fahre (als Überholter, also an Ihrer Stelle) seit 300.000 Autobahnkilometern allein in den letzten 8 Jahren nach diesem Prinzip (vorausschauend Fahren, mal kurz vom Gas gehen oder beim Überholen Gas geben... bei im Schnitt 130km/h). Und meine 10 Finger reichen locker aus um die Fälle aufzuzählen, wo ich mir beim Überholen einen "Raser" eingefangen habe der ungeduldig wurde und gedrängelt hat. Ich halte es halt mit dem kategorischen Imperativ - sollten Sie vielleicht auch mal versuchen anstatt Ihr egozentrisches Weltbild auf den Straßenverkehr zu übertragen :)
  3. #232

    Herr Potente

    Zitat von ekel-alfred Beitrag anzeigen
    Herr Potente, bitte geben Sie den Schein ab. Sie sind charakterlich nicht geeignet ein KFZ zu führen.
    Es gibt keinen Interpretationsspielraum, was ein Drängler ist.

    Ein Drängler ist der, der den Mindestabstand bei einer bestimmten Geschwindigkeit unterschreitet und evtl. noch unerlaubte Hilfmittel (Lichthupe) einsetzt. Können Sie alles in der Straßenverkehrsordnung nachlesen, die das miteinander regelt.
    vielleicht sehen wir ja mal nen Raser wie Sie, hinter uns - versprochen - 130 ist die Richtgeschwindigkeit, und die hält unser Tempomat, egal, mit wie viel Scheinwerfern Sie dann "blinken". Nochwas, je mehr einer zu drängeln versuchet, desto mehr Zeit haben wir. Jetzt denken Sie mal nach, wozu? Und ein ganz heißer Tip, machen Sie doch einfach mal nen Rallyeschein, dann lernen Sie etwas über die Fahrphysik dazu.
  4. #233

    naja

    Zitat von KnoKo Beitrag anzeigen
    Ich sag's noch einmal.
    Dass Systeme, welche autonom und von außen gesteuert in die Geschwindigkeitsregelung eines PKW eingreifen alles andere als eine Maßnahme zur Erhöhung der Sicherheit sind, müsste selbst dem Dümmsten einleuchten. Und obendrein das Ganze über ein Satelliten- und funkgestütztes System realisieren zu wollen, ist Irrsinn im Quadrat.



    Fahrzeuge über 3,5t zulässigem Gesamtgewicht unterliegen bereits seit 2004 EUweit einer Drosselung. Für Fzg. über 12t zul. Ges.gew. gibt es die Regelung bereits seit 1992.
    Erst informieren, dann schreiben!
    sehr weit scheinen Sie in dieser Welt noch nicht herumgekommen zu sein. Es gibt schon in unserer Nachbarschaft Städte, oki, nicht in Deutschland, dort fahren Busse schon ohne Fahrer. Oder, wenn Sie mal in Urlaub fliegen, gilt für ILS, Landungen nach CAT III, diese MÜSSEN durch den Autopiloten des Flugzeugs gesteuert werden (engl. auto coupled landing). Hierzu muss das Flugzeug eine besondere Ausstattung und die Cockpitbesatzung sowie die Fluggesellschaft eine spezielle Berechtigung besitzen. Der Autopilot muss unter anderem per Radarhöhenmesser in der Lage sein, das Flugzeug bei der Landung selbsttätig abzufangen (engl. flare) und aufzusetzen, ab CAT IIIb muss er auch nach dem Aufsetzen beim Bremsen und Ausrollen per Bugradsteuerung dem Localizer folgen, um das Flugzeug auf der Landebahnmitte zu halten. Das düfte bei den doch wesentlich höheren Geschwindigkeiten, und bei über 250 Tonnen schweren Maschinen, trotz Windkorrekturrechner, und und und, wesentlich schwieriger sein, als ein Auto auf ner Straße entlang fahren zu lassen. Oder?
  5. #234

    Zitat von petromax Beitrag anzeigen
    Suchen Sie sich's aus:

    [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Rasanztrauma]Rasanztrauma: Beispiele für typische Rasanztraumata
    Ich sprach vom Hochrasanztrauma, nicht vom Rasanztrauma.
  6. #235

    Unsinn

    Solche Leute wie den Erstkommentator kann ich ja leiden... Schön platte Parolen und keine Gedanken dahinter. Ich wäre dafür LKW nur auf der rechten Spur zu lassen, Langsamfahrer wie ihn nur überholen zu lassen wenn drei Spuren zur Verfügung stehen und auf der linken Spur gilt 180 als Mindesttempo... Aber im Gegensatz zu ihm sehe ich noch die Eingriffe in die Freiheiten, Gewohnheiten, Rechte und Arbeitsabläufe anderer. Der Staat soll endlich aufhören sich in jedes Detail des Lebens einzumischen und sich immer als Beschützer aufführen. Neuerdings zwischen Hannover und Hamburg 120 wg. Auffahrgefahr... Auf ner dreispurigen Autobahn... Ja nee, is klar. Mündige Bürger mit Eigenverantwortung sollten das Ziel sein und strikte Tempolimits wo es Sinn macht. 30 vor Schulen? Ja, bitte auch mit Kontrollen. 120 auf Autobahnen, nein danke!
  7. #236

    Re: Was soll diese Aktion bringen...

    Zitat von unmoderiert Beitrag anzeigen
    Was soll diese Aktion bringen, wenn sie groß in allen Medien angekündigt wurde ?
    ...nicht das allermeiste, davon bin auch ich überzeugt - allerdings sehe ich ein ständiges diesbzgl. Operieren in - um nicht drastischere Termini zu bemühen -»Wegelagerermanier« keinesfalls als zu erstrebende Alternative an.

    Eine auch den anderswo geltenden Standards entsprechende & absolut zweckdienliche Regelung würde sich auf ein simples, transparentes allgemeines Tempolimit stützen - Punkt.

    Das einzige Problem sind gewisse Politiker, die sich derartige Massnahmen nur allzugern von wiederum gewissen Vertretern der bundesdeutschen Autoindustrie verbieten lassen.
  8. #237

    Noch mehr Stau, danke!

    Täglich quäle ich mich durch Baustellenstau. Heute dann auf dreispuriger A1 (Tempo 100, warum auch immer) plötzlich Stau, wo es sonst flüssig läuft. Grund: ein einsamer Blitzer und zahlreiche überängstliche Idioten, die ihre Karren auf Tempo 60 runtergebremst haben, um nicht geblitzt zu werden. An einer anderen Stelle dasselbe. Danke dafür, dient sicherlich der Sicherheit, für die Umwelt auch prima dieses ständige runterbremsen und hochbeschleunigen. Ich könnte wetten, dass die Blitzer heute zu MEHR Unfällen geführt haben!
  9. #238

    Zitat von Bengurion Beitrag anzeigen
    .....
    Und dabei kann es jeder erleben, der etwa in die Niederlande fährt und ab Grenzübergang entspanntes Fahren auf der Autobahn erlebt, weil die Geschwindigkeitsunterschiede der Fahrzeuge einfach nicht mehr so hoch sind.
    Ja, super! Man könnte auch sagen, es ist stink laaaaangweilig.
    Da kann ich auch gleich Bahn fahren, da kann ich dann wenigstens schlafen.
    Ich brauche Überholmanöver und/oder Zwischenspurts und/oder mal ne 220 km/h - Einlage auf der linken Spur!

    Schon mein Fahrlehrer lobte mich für mein eloquentes Fahren auf der Autobahn und ließ mich einfach machen!
  10. #239

    Zitat von konservativer1987 Beitrag anzeigen
    Ja, super! Man könnte auch sagen, es ist stink laaaaangweilig.
    Da kann ich auch gleich Bahn fahren, da kann ich dann wenigstens schlafen.
    Ich brauche Überholmanöver und/oder Zwischenspurts und/oder mal ne 220 km/h - Einlage auf der linken Spur!

    Schon mein Fahrlehrer lobte mich für mein eloquentes Fahren auf der Autobahn und ließ mich einfach machen!
    Dann sollten Sie wohl wirklich besser Bahn fahren und die Leute die wissen, dass die AB keine Rennstrecke ist in Ruhe lassen.








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