Schön langsam will ich den Planeten wechseln, bald wird auch im Bundestag dumm durch dümmer abgelöst.
Die NPD in Mecklenburg-Vorpommern hat selbst in ihren Hochburgen Stimmen verloren. Doch für Entwarnung gibt es keinen Grund: Den Rechtsextremisten gelang der Wiedereinzug ins Schweriner Landesparlament. Künftig werden in fast allen Kreistagen Neonazis sitzen. Die Parteien reagieren ratlos.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...784358,00.html
Schön langsam will ich den Planeten wechseln, bald wird auch im Bundestag dumm durch dümmer abgelöst.
mehr vertrauen kann, dann bleibt man entweder gleich zu Hause oder gibt einen Warnschuss ab, macht also das Kreuz bei der NPD.
Die Wahlbeteiligung spricht Bände. Die Entwicklung der Wahlbeteiligung auf allen Ebenen (Bund, Land, Kommune) in Deutschland ist ja auch keine unrühmliche Ausnahme - bei uns in den Niederlanden ist es nicht anders und der Rest von Europa schließt sich freudig an.
Das kann die Damen und Herren der etablierteren Parteien allerdings nicht wirklich überraschen oder? Irgendwas in mir weigert sich zu glauben dass die Damen und Herren SO realitätsfern sind.
Wer ständig demonstriert dass es egal ist ob man halblinks, halbrechts oder die Mitte wählt kann sich kaum wundern wenn die Leute entweder nicht mehr wählen gehen oder auf die extremeren Flügel ausweichen.
Ratlos steht man bestenfalls als Bürger und Wähler vor soviel Ignoranz wie sie bei den Interviews demonstriert wird.
Für Sie, für mich und wohl für die meisten Mitstreiter hier. Vermutlich denkt aber das typische Wahlpublikum der NPD genau so. Haben Sie die Wahlkampagne der NPD nicht beobachtet? Sie zielt in der Breite, mit Verlaub, auf ein Publikum mit dem IQ in der Nähe der diesjährigen Ø-Sommertemperaturen.
Again: für Sie. Die NPD ist gegen "den Kapitalismus", gegen Globalisierung, im Grunde also nicht anders als die linksextremen Gruppierungen inkl. dieser Mauerbau-BefürwörterInnen-Partei. Und Letztgenannte hat ja 20% Stimmen bekommen.
Das wird in den entsprechenden Regionen Vorpommerns doch massenhaft gemacht… wenngleich von polnischen Unternehmern. Also, es geht ;)
Am besten gleich zwei Inseln, dann könnten die KommunistInNen auch noch auswandern und eine eigene autonome Republik gründen - einmal wieder… Wobei - eigentlich zu schade, landschaftlich sollten die Inseln im Norden Russlands, sofern nicht bereits komplett zerstört, recht reizvoll sein.
Ist doch alles kein klar, die großen Parteien stopfen sich in Schwerin und Berlin die Taschen voll und haben die blühenden Landschaften in Vorpommern längst verlassen. wer vier Jahre sich nicht kümmert um die Probleme der Menschen dort, braucht sich nicht zu wunder oder war ein Sellering, Brettschneider oder eine Schwessig jemals in diesen Orten und haben flagge gezeigt? Wohl eher nicht.
Die Parteien können ja auch die Probleme der Bürger und Kleinstädte und Familien ernst nehmen, dann müssen sie sich auch nicht über "braunen Spuk" beklagen.
Warum ratlos? Wenn der Raubtierkapitalismus millionen Menschen die Arbeit, Zukunft und Würde nimmt, dann ist es logisch, dass die Linken und Rechten an den Rändern starker werden. Ob das hilft, das ist eine andere Frage. Helfen können nur die Parteien, die einen Systemwechsel ermöglichen werden. Dazu braucht man Mut.