Dieser Eindruck könnte sich in der Tat aufdrängen, denn es verwundert schon sehr, dass gewisse (verfassungsfeindliche?) Tendenzen an anderen Ecken geflissentlich übersehen werden:
http://turkishpress.de/2011/08/19/ic...nd-fdpt/id3938
Die NPD in Mecklenburg-Vorpommern hat selbst in ihren Hochburgen Stimmen verloren. Doch für Entwarnung gibt es keinen Grund: Den Rechtsextremisten gelang der Wiedereinzug ins Schweriner Landesparlament. Künftig werden in fast allen Kreistagen Neonazis sitzen. Die Parteien reagieren ratlos.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...784358,00.html
Dieser Eindruck könnte sich in der Tat aufdrängen, denn es verwundert schon sehr, dass gewisse (verfassungsfeindliche?) Tendenzen an anderen Ecken geflissentlich übersehen werden:
http://turkishpress.de/2011/08/19/ic...nd-fdpt/id3938
Da wird teilweise auch noch die LINKE (PDS) beobachtet.
Mit Wahlergebnissen von 5 - 6 %?Nein, die Partei will mit allen Mitteln unser politisches demokratisches System stürzen und die FDGO abschaffen:
Ehrlich gesagt: Diese Formulierungen, daß hier ein "kaltes, zubetoniertes, volksfeindliches, asoziales System" herrsht, hätte auch in jedem Parteitag der LINKEN, teilweise auch der SPD, stehen können. Es stellt sich auch die Frage, was die hier für ein System anstreben bzw. einführen würden, kämen sie denn an die Macht. Allerdings war die SED-Nachfolgeorganisatin DIE LINKE (PDS) inzwischen mehrfach an Landesregierungen beteiligt, was nicht zur Einführung des Kommunismus, sondern regelmäßig zu deren Entzauberung und meist sinkenden oder stagnierenden Wahlergebnissen führte. Der Grund dafür liegt in dem Umstand, daß die LINKE keine diktatorische Macht in einem totalitären System hatte, sondern im Rahmen einer parlamentarischen Demokratie agiert. Warum sollte das bei der NPD anders sein?„Wir haben ja nicht vor, in den Landtag einzuziehen, um Teil des Sys -
tems zu werden, um auch nur einen Millimeter von unseren Posi-
tionen abzurücken. Es ist Standpunkt des gesamten Landesverban-
des, des Landesvorstandes und auch der 20 Landeslistenkandidaten:
,Das draußen ist ein kaltes, zubetoniertes, volksfeindliches, asozia-
les System, das gehört nicht verändert, das gehört abgeschafft.‘“
(Grußwort von Matthias Heyder auf dem NPD-Bundesparteitag in
Bamberg am 4./5. Juni 2010)
Eine Meinung. Darüber läßt sich streiten. Inwiefern ist das aber neonazistisch?Meinen Sie so etwas:
" Integration ist gleichbedeutend mit Völkermord.“
(NPD-Parteiprogramm 2010, S. 13)
Eben, w e i l das Bundesverfassungsgericht noch nicht einmal a n g e r u f e n worden ist,
ist TOLERANZ zu üben und auf GLEICHBERECHTIGUNG zu sehen.
Alles andere ist primitiver Konkurrenz-Neid und zum HOHN-LACHEN.
Wohin haben uns denn die Etablierten bisher gefahren???
Die NPD ist eine Folge d a v o n!!!
Hier grinst die EU-Pleite.
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Mit der NPD wird in schöner Regelmäßigkeit ein Furz zu einem Vulkan aufgeblasen, der in der Regel von der antideutschen Politik der restlichen Volkszertreter aller Farben ablenken soll - und das noch finanziert aus Steuergeldern im lächerlichen "Kampf gegen Rechts" in der Medieneinheitssauce, die die Umerziehung der Sieger völlig unkritisch fort führt, weil eigenes Denken uncool ist und die deutsche Geschichte einzig auf die Zeit von 33-45 reduziert wird.
Die NPD würde ich als stupide Truppe nie wählen. Die anderen mittlerweile übrigens auch nicht mehr. Sie wenden keinen Schaden vom deutschen Volk ab und Sonstiges aus dem Amtseid auch nicht. Sie sind schlicht Meineidler, bieten und biedern sich an als Zahlsklaven für den Rest Europas. Schließlich reicht es nicht, seit Jahren größter Nettozahler in der EU zu sein, nein, jetzt muß man auch noch alle maroden Mitglieder finanzieren. Im eigenen Land funktioniert bereits die Transferunion nicht, weil sie Eigeninitiative uninteressant macht, ist ja egal, geht auch so! Gehen ein Italiener und ein Portugiese in den Puff. Es kommt die Rechnung. Wer bezahlt? Natürlich der Deutsche. Stammt nicht von mir, sondern aus einem Kabarett-Programm. Versailles I hat den Verbrecher Adolf unselig geboren. Maastricht ist Versailles II. Mal sehen, was kommt. Ich ahne Übles bei all unseren Freunden, die uns Irak, Afghanistan einbrocken, als Lichgestalten in Libyen glänzen, dieses scheinheilige Gesocks aller Couleur! Tote Zivilisten sind Kollateralschäden. Diese Aussage disqualifiziert Regierungen - und trifft praktisch alle! Und an allem sind die Deutschen Schuld, dieses täglich hörend als Jahrgang 1941 macht mich zunehmend wütend!
Wenn man mit Storch Heinar die Auseinandersetzung sucht, dann hat man inhaltlich genauso wenig zu bieten wie die NPD selbst.
Vgl. http://spassverderber.de/#StorchHeinar
Es ist regelrecht widerlich wie die NPD in den Foren von SPON von vielen Usern verharmlost wird. Entweder diese Leute wissen es nicht besser und sind auf das bemüht biedere Auftreten der NPD als "Volkspartei" hereingefallen, oder sie sympathisieren heimlich und machen hier schon mal Stimmung gegen die "etablierten Parteien".
Ich bin selbst aus MV und ja, hier liegt einiges im Argen. Aber das ist noch lange kein Grund diese Partei zu wählen, die sich immer wieder als ideologischer Nachfolger der NSDAP zu erkennen gibt. Was könnte die NPD denn in Ihrem Sinne in MV bewegen? Die drei, vier Migranten aus MV vertreiben und schon geht es allen besser? Ach ja, Todesstrafe für Kinderschänder, hab ich glatt vergessen...
Bis auf Volkstümelei und hohle Parolen hat die NPD nichts zu bieten, aber offenbar ist das vielen noch nicht dämlich genung um der Partei eine Abfuhr zu erteilen.
Es gibt keinen vernünftigen Grund diese Partei gewählt zu haben und somit haben sich aus meiner sicht 6% meiner Landsleute als Idioten entlarvt.
Armut ist immer relativ. Sie kennen die Preise in DE. Eine gesetzliche Höchstmiete von z.B. 2 EUR/qm wäre in der Region u.U. angemessen, aber die Mieten werden durch Wohngeld subventioniert. Außerdem sind fallende Preise vom Finanzminister wegen der Deflationsgefahr unerwünscht. In der DDR lag die Warm-Miete im Plattenbau incl. Nebenkosten bei 85 Mark, das waren etwa 10% des monatlichen Nettoeinkommens. Die DDR-Mark bekam erst 1990 auf wundersame Weise einen völlig unrealistischen offiziellen Wechselkurs zur DM, damit die Alt-Schulden schön ruinös werden.
In den Provinznestern sind vermutlich hauptsächlich Rentner und einige Dorftrottel zurückblieben. Und jeder ist mit jedem verwandt.
Das haben schon viele versucht, aber Fachkräfte und potentielle Kunden sind nicht (mehr) vorhanden und man bekommt keine Finanzierung, weil keine Sicherheiten vorhanden sind. Auch z.B. ein größeres Anwesen wird kaum als Sicherheit anerkannt, weil der Immobilienmarkt schon in der Hochzinsphase nach 1993 zusammengebrochen war. Discounter, Autohäuser und Tankstellen sind bereits massig vertreten. Die Leute gehen gegen Monatsende nicht mehr zum Friseur und kaufen auch sonst nur noch das nötigste, weil sie kein Geld mehr haben.
Auffällig ist, dass v.a. in Grenznähe zu Polen die NPD gewählt wurde, das kann mit der hohen Kriminalitätsrate zusammenhängen. Manche Leute bauen sich dort Peilsender ins Auto ein, damit sie den Wagen in Polen wiederfinden. Viele haben gar kein Auto mehr, weil die Versicherung zu teuer ist.
Es könnte auch historische Gründe geben: Nach 1945 wurde von den sowjetischen Truppen nicht nur die deutsche Bevölkerung aus den damaligen Ostgebieten vertrieben bzw. in Viehwaggons in Richtung Westen transportiert, sondern auch viele Polen. Vllt. fühlen sich deren dt. Nachkommen ebenfalls benachteiligt, weil das Familienerbe verloren ging.
Es freut mich zu lesen, dass ich nicht der einzige bin, dem das (leider mal wieder) auffaellt. Im Osten wird mit schoener Regelmaessigkeit mindestens ein Drittel der Stimmen gegen westliche Werte abgegeben. Richtig, ich sagte mindestens, weil man dabei noch gar nicht beruecksichtigt, was es teiweise so fuer Ansichten und Werteverluste bei SPD und CDU gibt - oder was diejenigen so denken, die gar nicht erst waehlen gehen. An manchen Tagen koennte man sich fast die Mauer zurueckwuenschen - wobei man sich fragen muss, wo man die genau wiederaufbauen muesste, da die Situation ja im Westen oft genug nicht viel anders aussieht, nur dass da die Tendenzen gegen Freiheit, Individualitaet, Demokratie und Foederalismus etwas subtiler daher kommen.
Von aussen betrachtet stellt sich Deutschland leider heute als wackelig und unzuverlaessig dar.
In Deutschland wird immer noch und immer wieder unter einem Problem gelitten: Der Mangel an Toleranz und der damit einhergehende Mangel an einem demokratischen Grundbewußtsein. Die extremen Mitbewohner, seien sie nun rot oder braun, existieren nun mal. Das wird sich nicht ändern, und damit kann eine Demokratie eigentlich locker umgehen. In einer stabilen Demokratie erreichen diese Gruppierungen eine prozentuale Maximalgrenze, und darüber geht nichts mehr. Das mag in Deutschland zwischen vier und sechs Prozent liegen, abhängig von lokalen Bedingungen. Also kein Grund, wie ein aufgeregtes Huhn im Stall herumzulaufen.
Ähnliches wird man in den USA sehen in Bezug auf die Tea-Party. Natürlich haben die ihren Pool, in dem sie sich angenehm fühlen. Aber die überwältigende Mehrheit der US-Bürger ist eben nicht aus diesem Holz geschnitzt. Die Mehrheit gehört nicht irgendwelchen fragwürdigen Fundamentalisten an. Die durchschnittliche Mehrheit der US-Bürger hat auch eine ordentliche Schulbildung, die es verhindert, von Rattenfängern betört zu werden. Jeder hat schließlich das Recht, seine Meinung offen zu vertreten. Das ist aber noch lange kein Grund, die Alarmglocken läuten zu lassen. Alles relativiert sich letztendlich. Der selbstbewußte Demokrat, egal welcher Richtung, bleibt ganz einfach cool. In einer Demokratie gibt es den Effekt der Sinuskurve. Für ein paar Jahre weht der Wind in die eine Richtung, danach weht er in die andere Richtung. Aber einen extremen “perfect storm” wird es wohl kaum geben.
Die einzige Sorge, die man sich machen sollte, ist die niedrige Wahlbeteiligung. Dieser US-Trend setzt sich in Deutschland deutlich fort. Darum sollte man sich kümmern! Eine für Viele bequeme Demokratie führt zu einer gewissen Denkfaulheit. Das muß angegangen werden! Schließlich zählt jede einzelne Stimme. Und wer nicht wählt, entfernt sich selbst aus dem demokratischen Prozeß. Nur sollten die Nichtwähler dann nicht meckern und schön ihr Maul halten.
(Part II folgt)