Zitat von
altmannn
informiert stellt man fest, dass sich die etablierten Parteien in großen Schritten von der Realität ihrer Untertanen entfernen. Das Nichtwählen ist die Vorwarnstufe vor dem Extremwählen. Wie auch von anderen erläutert, ist hier mittlerweile eine Einheitspartei entstanden, die den Eindruck erweckt, dass es weitgehend belanglos ist wen man wählt. Alle wichtigen Entscheidungen der letzten 20 Jahre, die den Interessen der Bürger zuwiderliefen und innerhalb des Souveräns nie mehrheitsfähig wären, werden seltsamerweise von allen etablierten mitgetragen. Die einzige Ausnahme ist die LINKE, die sich manchmal durchaus Abweichungen gestattet. Opposition findet ansonsten nur noch in unwichtigen Nuancen statt.
Wie soll ich aber Wähler für meine Ideen an die Wahlurne locken, wenn ich das Gleiche möchte wie mein politischer Gegner?