Zitat von
caledonian2010
Offenbar kann man gar nicht dick genug auftragen, um immer groteskere sog. "GR-Hilfen" zu rechtfertigen. Man ließt hier immer wieder "Marshallplan" im Zusammenhang mit der GR-Krise, um GR als größtmögliches Opfer fremder Mächte darzustellen.
Das kommt einer ungeheuerlichen Verharmlosung des WK-II-Infernos im damaligen Europa mit Millionen Todesopfern gleich. Die heutige Situation ist in ihrer Dramatik nicht mal im Ansatz mit der beinahe physischen Ausradierung großer Teile Europas bzw. Deutschlands mitsamt Bewohnern, inklusive radikaler Systemumstellung nach WK-II vergleichbar.
Was soll mit dieser Kriegs-Rhetorik wohl erreicht werden, die Rechtfertigung für(Aufbau)Hilfen, die man ansonsten nur kriegsbormbardierten Staaten wie beispielsweise Irak nach der US-Invasion zugestehen würde? GR ist weder mit einem Krieg überzogen worden, noch ist GR zum Opfer imperialer Mächte geworden. Die griech. Regierung hat sich trickreich selbst in die Position eines EU-Mitglieds gebracht, das von Anfang an wirtschaftlich zu schwach für diese Rolle war. Diese Zusammenhänge sind hinreichend erörtert worden.
Mit dem Begriff Marshallplan soll suggeriert werden, die jetzige Situation GR's sei mit der Totalzerstörung Europas bzw. D's nach WK-II identisch, um jetzt dieselben FINALEN Register zwecks vermeintlicher "Hilfe" ziehen zu können. Das ist pure Polemik um aus dieser maßlosen Übertreibung endlos Profit schlagen zu können. Und es ist eine maßlose Verharmlosung der Hölle, mit der hier immer wieder indirekt verglichen wird.