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Notlage in Athen: Der Griechenland-Fluch
Die Krise in Griechen will einfach kein Ende nehmen: Kurz vor dem EU-Gipfel sorgt Athens dramatische Lage für Nervosität in der Bundesregierung. Kanzlerin und FDP wollen nichts von zusätzlichen Hilfen wissen - aber können sie die harte*Linie wirklich durchhalten?
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...811777,00.html
- #120 27.01.2012 19:26 von
Die Deutschen
kaufen derzeit in Erwartung auf eine inflationäre Nicht-Währung - vorausgesetzt die Preisexplosionen seit 2002 haben noch Geld zum Kaufen übrig gelassen.
GR ist bankrott (Portugal leider auch) und daran kann man auch nix mehr beschönigen. Die restlichen Zwei-Drittel der Geld-Zone (PIIGS) dümpeln irgendwo zwischen Auffangbecken und bankrott herum.
Es ist also genau das eingetreten was die sog. Realitätsverweigerer und Anti-Europäer (wie der offizielle Grundton gegenüber Hanke, Schattschneider & Co stets lautete) dem BVerfG gegenüber vorgetragen hatten als diese Lügenwährung eingeführt werden sollte und leider mit ihrer Klage scheiterten.
Das einzige war derzeit läuft ist blinder Aktionismus weil man dieses EWG-Geld auf jeden Fall und um jeden Preis retten will. Und dafür gehen die Politiker auch offensichtlich mittlerweile über Steuerleichen ohne Ende bzw. werden die St-Zahler nur noch mehr ausgepreßt werden. - #121 27.01.2012 19:27 von
Schlechte Politiker machen schlechte Politik
Es wäre eine Frage der Ehre und des Anstandes gewesen, Europa erst gar nicht in so eine Lage zu zwingen. Alle Welt belächelt und verunglimpft heute Kaiser Wilhelm II., der in seiner grandiosen Selbstüberschätzung und mit seinen grandiosen dummen Träumen das alte Europa in den Untergang trieb. Und die gleichen Leute, werden nicht müde, unsere "Väter des Euro", die mindestens genau so verblendet, genau so naiv und genau so wenig weitblickend agierten und uns in die Euro-Katastrophe trieben zu loben - als Einiger des Kontinents.
In meinen Augen sind das aber Peiniger des Europagedankens, die alles zerstört haben, was über Jahrzehnte hinweg von echten Staatsmännern aufgebaut wurde.
Die Euro-Tölpelei war absolut überflüssig. Wieso mußte ein funktionierendes System weggeworfen werden (never change a runnign system) - wieso mußte uns die Mark weggenommen werden - nur um die Eitelkeit einiger Möchtegern-Weltstaatsmänner zu befriedigen? Das ging schon bei Wilhelm II. schief. - #122 27.01.2012 19:27 von
- #123 27.01.2012 19:29 von
- #124 27.01.2012 19:29 von
Olivenhaine - gutes Stichwort
Wohl wahr. Ganz tolle Olivenplantagen, zum Beispiel auf Kreta. Wenigstens wurden dort mit EU-Mitteln Bäume gepflanzt.
Ernten lohnt sich nur bedingt, denn ca. 300 Euro/Hektar Subventionen sind ohne Arbeit sicher. In Spanien/Kanaren reichte die Vollmitgliedschaft, die verfallenen landwirtschaftlichen Nutzflächen rechtzeitig zu reaktivieren. Beispiel Canarias: 1988 = 50.500 ha, 1994 = 324.000 ha, 1995 = 46.490 ha.
Völlig unplausibel! Aber je Hektar gab es für Flächenstilllegung umgerechnet 1.000 €. - Die ehemals landwirtschaftlichen Flächen (minderster Qualität), die Spekulanten und Investoren den armen Schluckern für 'nen Appel und Ei als Bauerwartungsflächen abgegaunert hatten (siehe gekalkte Stein-Grenzen), wurden per Buschtrommel landwirtschaftlich reanimiert. Typische Aznar-Mafiastrukturen.
Mich erschüttert, dass diese für Mitteleuropäer schamlose Raffgier Südeuropäer nicht errötet. Sie betteln wie mobile ethnische Minderheiten, ohne Schamgefühl. - Ich bin überzeugt und weiß, dass meine südeuropäischen Nachbarn hierzulande, auch in ihrer Heimat (Griechen, Italiener, Spanier, Portugiesen) sich wie Mitteleuropäer verstehen.
Sie verstehen, dass sie hier recht ehrlich besteuert werden, aber nicht, dass die faulen Abzocker noch mit unseren/ihren Steuergeldern ihr Gaunerleben weiterführen dürfen. - #125 27.01.2012 19:31 von
- #126 27.01.2012 19:32 von
Die Entscheidung die damals getroffen wurde war nicht Euro oder kein Euro, sie war Euro und Wiedervereinigung oder nicht.
Der Euro war der Preis den wir für die politische Unterstützung Mitterrands bezahlten und es war den Politikern auch damals klar, dass die DM ein hoher Preis war.
Man war damals der Meinung es wäre ihn wert gewesen.
Kann man zB. hier nachlesen:
DER SPIEGEL*39/2010 - Der Preis der Einheit
Warum man so dumm war Griechenland in den Euro zu lassen ist allerdings noch eine weitere Frage. - #127 27.01.2012 19:33 von
- #128 27.01.2012 19:35 von
Nun
Die amerikanische Gelassenheit gegenüber möglichen Inflationen des Dollars kann uns gegenüber China nur nützen.
Allerdings wird ja selbst in China die Produktion zum großen Teil gerade ins Inland verlagert.....der Lohnkostenvorteile wegen.
Sowas hatten wir auch schon mit Japan, Hongkong und auch Korea zu überstehen.
Im einstigen Billiglohnland Japan haben die Bürger im Durchschnitt (!) ein Mehrfaches ihres Jahreseinkommens als Sparvermögen....teilweise auch in Staatsanleihen...so ist Japan hoch verschuldet, aber eben bei seinen eigenen Bürgern und insofern von der Finanzmafia weitgehend unabhängig.
Ich sehe derzeit im sogenannten Euro die wirklich ernsthafte Gefahr für uns und unsere Nachkommen. - #129 27.01.2012 19:35 von
Wer hat etwas anderes erwartet?
Ich nicht. Der Euro ist ein Geschenk für Europa. Der Euro bringt die Europäer noch enger zusammen. Der Euro wird mindestens genau so stark wie die Mark. Der Euro ist sicher. Der Euro bringt den Frieden. Der Euro bringt Deutschland unermeßliche Vorteile - die schnelle Euro-Erzwingung ist ein Kind des weitsichtigen Geistes-Heroen und Superstaatsmannes Helmut Kohl. Wundert sich da noch jemand, wie das ausgehen wird?
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