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Notfall-Netzwerk: Katastropheneinsatz für W-Lan-Router

DPAForscher frischen die Diskussion um kritische Infrastrukturen auf. Sie schlagen vor, dass sich private W-Lan-Router und mobile Internetgeräte in Krisenzeiten untereinander vernetzen - auch gegen den Wunsch ihrer Besitzer. So könnten Helfer auch nach Katastrophen kommunizieren.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...851845,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ihr Plan: W-Lan-Router und andere Internetgeräte sollen im Katastrophen-Umfeld von den Rettungskräften in eine Art Notfallmodus versetzt werden können, sich miteinander vernetzen und nur noch Daten der Helfer übertragen.
    Das halte ich für keine gute Idee. Gerade im Katastrophenfall möchte ich nicht unbedingt vom Netz gehen müssen.
  2. #2

    Kein Thema

    Die Frage wäre wohl, die wie unzulässige Zugriff verhindert werden sollte. Es wäre wohl nur eine Frage weniger Tage, bis das ´´Notfall-Netz´´ durch Hacker oder andere findige Leute für illegale ´´Notfall´´-Downloads missbraucht würde.
    Einige Anwaltskanzleien würd´s freuen ;)

    Ansonsten: Nette Träumerei
  3. #3

    Strom ist im Notfall ein knappes Gut

    ... Denn das ist der wunde Punkt privater W-Lan-Router: Ein Stromaggregat, um sie im Notfall mit Strom zu versorgen, wird nur in den wenigsten Haushalten stehen...
    Weil die Infrastruktur dazwischen schon mit Strom weiterversorgt ist?
    Was ist mit den Verteilern in Mehrfamilienhäusern, die haben auch alle ein Netzteil das nicht getrennt vom Rest mit Strom versorgt werden kann. Sinnvoller wäre es im Katastrophenfall ein eigenes WLAN aufzubauen (durch Lichtmaste des THW), und dieses WLAN nach aussen zu verbinden, über Satellit, freies WLAN, UMTS, Richtfunk usw. Je nachdem was gerade zur Verfügung steht.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Forscher frischen die Diskussion um kritische Infrastrukturen auf. Sie schlagen vor, dass sich private W-Lan-Router und mobile Internetgeräte in Krisenzeiten untereinander vernetzen - auch gegen den Wunsch ihrer Besitzer. So könnten Helfer auch nach Katastrophen kommunizieren....
    Und wenn die Katastrophe das Stromnetz lahmlegt wie vor mehreren Jahrzehnten in Bayern oder NRW, dann erhalten die privaten W-LAN-Router Besitzer ein kleinen Stromerzeuger, der mit Pedalkraft den Strom für den Router liefert.......
  5. #5

    Wofür?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Forscher frischen die Diskussion um kritische Infrastrukturen auf. Sie schlagen vor, dass sich private W-Lan-Router und mobile Internetgeräte in Krisenzeiten untereinander vernetzen - auch gegen den Wunsch ihrer Besitzer. So könnten Helfer auch nach Katastrophen kommunizieren.

    Private W-Lan-Router sollen ein Notfall-Netzwerk bilden - SPIEGEL ONLINE
    Man musst ja die gute, alte Analog-Technik im BOS-Funk einstampfen, Hauptsache digital mit viel Infrastruktur.
  6. #6

    Ich dachte, Polizei und Katastrofenhelfer müssen sowieso ihre Privathandys benutzen.
  7. #7

    Zitat von Leto2.0 Beitrag anzeigen
    Man musst ja die gute, alte Analog-Technik im BOS-Funk einstampfen, Hauptsache digital mit viel Infrastruktur.
    BOS gibt es ja auch Digital.

    Was die Studie betrifft, hätte man sich vielleicht einmal informieren sollen wie Kommunikationsstrukturen im Katastrophenfall aussehen. Das wäre hilfreich gewesen.
  8. #8

    Zitat von Olaf Beitrag anzeigen
    BOS gibt es ja auch Digital.

    Was die Studie betrifft, hätte man sich vielleicht einmal informieren sollen wie Kommunikationsstrukturen im Katastrophenfall aussehen. Das wäre hilfreich gewesen.
    Zitat:
    "Flächendeckend wird die für den Digitalfunk BOS erforderliche Infrastruktur im Wesentlichen voraussichtlich bis Ende 2012 aufgebaut und mit Technik versehen – "installiert" – sein. Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass die einzelnen Infrastrukturkomponenten, wie Funkbasisstationen und Vermittlungsstellen, nach der Installation noch getestet, justiert und deutschlandweit zusammengeschaltet – "integriert" – werden müssen. Die Integration der regionalen Teilnetze erfolgt sukzessive nach der jeweiligen Installationsphase und wird grundsätzlich 2014 abgeschlossen sein.
    Die Kernworte sind "voraussichtlich" und "grundsätzlich"

    Quelle:
    Netzaufbau Bund
  9. #9

    Wer braucht schon W-Lan?

    Bei der derzeitigen Rechtslage wäre ein System das auf Knopfdruck sämmtliche W-Lan-Verschlüsselungen umgeht ein Affront gegen das Datenschutzgesetz.
    Dieses Notfallsignal zu imitieren wäre für einen 10 Jährigen mit ein bischen Interneterfahrung kein Problem.

    Wie gut, das ich keinen W-Lan Router nutze.


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