Zensuren im Schulcomputer frisieren? So etwas machte bereits 1983 David, der Held im Film Wargames:
http://de.wikipedia.org/wiki/WarGames_–_Kriegsspiele
DPAZwei Lübecker Gymnasiasten wurden bei dem Versuch ertappt, ihre Noten für das Abitur digital zu überarbeiten. Dafür hackten die beiden sich in die Schulrechner. Besonders delikat: Die beiden sollten eigentlich im Auftrag des Gymnasiums das Schulnetzwerk verbessern.
http://www.spiegel.de/schulspiegel/0...832697,00.html
Zensuren im Schulcomputer frisieren? So etwas machte bereits 1983 David, der Held im Film Wargames:
http://de.wikipedia.org/wiki/WarGames_–_Kriegsspiele
Und wen wundert das? An einer weiterführenden Schule werden meist zwischen 700 und 1200 Personen (Schüler, Lehrer...) irgendwie per EDV verwaltet. Jedes Unternehmen mit einer derartigen Mitarbeiterzahl hätte seine eigene EDV-Abteilung."Die Abschottung des Schulnetzwerkes war völlig unzureichend", sagt Weichert.
An einer deutschen Schule übernehmen meist ein paar Mathelehrer für eine Ermäßigung von 1 bis 2 Stunden pro Woche die Betreuung des gesamten Netzwerkes, weil der Staat ja keine Systemadministratoren bezahlen will. Das aus solchen Hobby-Netzwerken nichts werden kann, sollte klar sein. In die meisten deutschen Schulnetzwerke könnte sich wahrscheinlich ein Siebtklässler nach dem Basic-Anfängerkurs reinhacken...
Mich wundert es, dass das nicht öfters passiert. Wenn in einer Schule mit deutlich über hundert zu verwaltenden Rechnern ein Lehrer, der sich das IT-Wissen vielleicht über das Internet angeeignet hat, mit nur wenigen Stunden pro Wochen das Netz am Laufen halten will, dann frage ich mich manchmal, wieso überhaupt noch die Bildschirme angehen... Leider wird hier zulasten unseres Nachwuchses am völlig falschen Fleck gespart.
liegt eher daran, dass Lehrer meinen, sie müssten IT "unterrichten" und dabei ihr eigenes Fachwissen unter Umständen überschätzen. Die heutige, junge Schülergeneration ist in die Technik rein - und aufgewachsen und kann vieles intuitivier, was dazu führt, dass Vertrauen geschenkt wird und dann wegen der Narrenfreiheit gnadenlos ausgenutzt wird.
wenn schon Schüler glauben, sich durch Betrug Vorteile verschaffen zu können.
Selbst wenn sie es in dem Fall angeblich "nicht nötig" hatten (Wer hat es denn nötig?), so zeigt es doch, dass es gewisse Versäumnisse gibt.
Unverantwortliches Pädagogenkanonengeballer auf Spatzen.
Da begehen zwei Schüler einen untauglichen Versuch, den imstande sie zu unternehmen sie erst durch die Schule gesetzt wurden. Nachdem die Noten, wie 30-€-Noten schwer erkennbare Fälschungen, der Schule auffallen, läßt diese den Staatsanwalt von der Kette und hat sich mit den Schülern 'geeinigt'.
Dem Schulleiter ('das Vertrauen ist da') sei gesagt, daß auch Beihilfe zur Datenausspähung strafbar ist. Möglicherweise könnte sich der Schulleiter ja auch mal mit der Schulaufsicht 'einigen'.
Mitleid mit Pädagogen wäre hier jedenfalls unangebracht, würde wirklich ohne Not zwei jungen Männern Zukunft verbaut.
Das aber und auch das geflissentliche Anspringen der StA auf den 'Fall' kann ich mir nicht vorstellen. Da steckt mehr dahinter. Irgendwas stimmt da vorne und hinten nicht.
Grüße, tutmosis
Nur hat der Staat (Bundesland) gar nichts mit dem verwaltungsnetzwerk einer Schule zu tun. Das ist Aufgabe des Schulträgers, zumeist also eine Pflichtaufgabe der Kommune, die sträflich vernachlässigt wird.
Dies ist doch auch der Grund warum es keine Lehrer-Arbeitsplätze mit entsprechender Büroausstattung an Schulen gibt.
Grundsätzlich gibt es erst einmal zwei unabhängige Netzwerke in Schulen. Die Rechner im Verwaltungsnetz einer Schule dürfen überhaupt keine Verbindung zum Internet haben. Die Verwaltungsrechner sind in ein lokales Intranet eingebunden.
Wer das anders handhabt, verhält sich grob fahrlässig und hat mit disziplinarischen Konsequenzen zu rechnen.
Der Schulleiter, der eine Arbeitsgruppe, zu der auch Schüler gehören, mit Wartungsarbeiten des Schulverwaltungsnetzes betraut, handelt grob fahrlässig, da er gegen die Datensicherheit sowie die geheimhaltungspflicht verstößt.
Die meisten Schulen verwenden vom Land herausgegebene sogenannte Musterlösungen für ihre Netzwerke, die leicht zu administrieren sind. Leider sind sie ebenso leicht zu knacken. Die Firewall kostete mich ca. 10 Sekunden, der Serverzugriff etwa 5 Minuten.
Leider schaffen es die meisten Schulen nicht selbst eine Lösung mit aktueller Software zu installieren, da dies den betreuenden Lehrer einiges an Zeit kostet. An unserer Schule haben wir ein heterogenes Netzwerk Mac/Win/Linux mit virtualisierter Serverunmgebung für das uns sogar die EDV-Abteilung des Unternehmens das wir teilweise beauftragen beneidet (die dürfen nur Windows ;-) )
Allerdings ist sowas nicht mit Grundkenntnissen und 2 Stunden pro Woche zu schaffen.