Sie vermischen hier zwei Sachen: Informatikunterricht und Betreuung der Schulinfrastruktur.
Für den Unterricht ist es so, dass "in die Technik rein" zu sein überhaupt nichts mit dem zu tun hat, was in Informatik in der Schule unterrichtet wird. Ein Smartphone zu bedienen und 3 Begriffe in die Youtube Suche eintippen zu können, hat keine Aussagekraft darüber, ob jemand im Unterricht mitkommt. Auf dem Lehrplan stehen Angelegenheiten wie Datenbanken, Grundlagen der Programmierung, Mathematik im Bereich Informatik und hier haben die Lehrer in der Regel die Hosen an. Selbst gute Schüler (Mathematik) können wegen dem Loch an Erfahrung wie Mathematik im Bereich Informatik eingesetzt wird, die Kompetenz der Lehrer selten schlagen - mag sie auch noch so gering sein.
Anders ist dies für die Betreuung der Netzwerke, weil hier in der Regel Schüler aufgrund einer Beurteilung eines Fachfremden Lehrers (oftmals Physiklehrer oder Biologen da echte Infolehrer selten vorhanden sind) zur Mithilfe ausgewählt werden. Oder sogar noch schlimmer von Direktoren, die selten mehr als Office können, was ja auch hier der Fall ist. In diesen Fällen werden technikversierte Schüler natürlich eher zum Zuge kommen.
Ob ein Einsatz von Schülern nun richtig ist oder nicht, darüber kann man streiten. Im Bereich der Administration der Schülerdaten haben Schüler selbst sicher nichts zu suchen, bei der Gestaltung der Homepage hingegen finde ich das ganz gut.

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