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Norwegische Studie: Paare, die die Hausarbeit teilen, trennen sich eher

CorbisÜbernimmt die Frau den Löwenanteil der Hausarbeit, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass dieses Paar in ein paar Jahren noch zusammen ist - das lässt sich aus in Norwegen gesammelten Daten ablesen. Eine Ausrede für männliche Putzmuffel ist das aber nicht.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-858461.html
  1. #1

    ja logisch

    wozu brauche ich eine Frau, wenn ich eh den ganzen Haushalt selbst machen kann/muss.
    Für die Nachtstunden gibt es ja nun genügend (JÜNGERE) Alleinstehende zum Vergnügen, welche noch die Erfahrung des Alters schätzen, ohne gleich die Kuh kaufen zu müssen.

    Enkelkinder gibt es von den Kindern aus früherer Ehe ohne dass ich die damals junge, heute (gefühlte) uralte Ex in die Rente schleppen muss.
    Was will Mann mehr?
  2. #2

    Oder aber auch anders...

    Man kann das Ergebnis der Studie natürlich auch anders interpretieren: Die Übernahme traditionell weiblicher Tätigkeiten durch den Mann führt zu einer, bewußten oder unbewußten, Abwertung. Er wird dann ehr verlassen, da er seinen Wert in den Augen der Frau unabsichtlich gesenkt hat. Hat die Studie diese Kausalitätsmöglichkeit untersucht, oder wurde sie einfach vernachlässigt?
  3. #3

    Soso...

    "Kümmert sich vor allem die Frau um die Kinder, sind 84 Prozent der Männer und 56 Prozent der Frauen mit diesem Arrangement zufrieden. Ist dagegen vor allem der Vater für die Kinderbetreuung verantwortlich, sind in knapp 90 Prozent der Fälle beide Partner zufrieden damit. "
    Wahrscheinlich standen ihre Frauen hinter ihnen, als die Männer antworten...mussten...
  4. #4

    Zitat von SPon
    Bei traditionell eingestellten Paaren, bei denen die Frau den größeren Teil der Hausarbeit erledige, würden wahrscheinlich auch beide Partner der Ehe großen Wert beimessen - und einer Scheidung kritischer gegenüberstehen.
    'Wahrscheinlich'? Was soll die Spekulation?
    Wahrscheinlich mögen Frauen auf Dauer keine Männer, die eine Küchenschürze anhaben. Ist genau so wahr wie die Erklärung im Artikel, -wahrscheinlich.
  5. #5

    Können die "Forscher" das Ergebnis nicht einfach stehen lassen

    wie es ist?
    Wenn die Hausarbeit geteilt wird, gibt es mehr Scheidungen.
    Wenn die Hausarbeit von der Frau mehr gemacht wird, sind Scheidungen eher selten.

    Nein, dann muss noch ein dümmliches aber danach kommen: aber die Frauen, die die Hausarbeit teilen, sind viel emanzipiert und klüger und was noch alles.
    Vor allem sind sie eins: geschieden!
    Aber solch eine einfache Aussage kann ja nicht wahr sein!
    Es gibt halt eine naturgegebene Teilung, in der Tierwelt und auch bei den Menschen, was daran so schwierig?
  6. #6

    Von allem ein bisschen

    Das es am Besten ist von allem ein bisschen zu haben ist nicht gerade verwunderlich. Zur richtigen Übertragbarkeit von norwegischen Studien auf hiesige Verhältnisse gilt es immer zu bedenken dass uns jährlich umgerechnet 200-250 Mrd Euro aus einem Staatsfond fehlen, der aus der Gas/Ölförderung gespeist wird.
  7. #7

    Abwertungs-Hypothese

    Zitat von Toebbens Beitrag anzeigen
    Man kann das Ergebnis der Studie natürlich auch anders interpretieren: Die Übernahme traditionell weiblicher Tätigkeiten durch den Mann führt zu einer, bewußten oder unbewußten, Abwertung. Er wird dann ehr verlassen, da er seinen Wert in den Augen der Frau unabsichtlich gesenkt hat. Hat die Studie diese Kausalitätsmöglichkeit untersucht, oder wurde sie einfach vernachlässigt?
    Ich vermute, Sie liegen richtig! Frauen orientieren sich immer "nach oben"! Dafür können sie nichts. Das liegt in ihren Genen. Macht sich der Mann aus lauter Correctness zum Trottel, dann legt er den Keim zur Flucht bei der "Liebsten"! Anfangen zu putzen kann man zu Haus, wenn die Dame die Menopause geschafft hat. Dann schätzt sie andere Dinge. Vorher sollte man als Mann das tun, was eine Frau verlangt: Geld (und/oder Status) nach Haus bringen. Motto. No money - no honey! bei Chinesinnen reicht auch ein deutsches Auto und eine Eigentumswohnung.
  8. #8

    Wenn beide alles können

    Wenn beide alles können, was bei der Arbeitsteilung ja irgendwie nötig ist, dann könnte man auch argumentieren, warum dann die Arbeit nicht gleich nur für sich alleine machen. Der Vorteil, dass jeder ein Spezialist auf einem Gebiet ist, entfällt. Das Prinzip des unentbehrlich machen ist doch aus der Arbeitswelt bekannt.
  9. #9

    analytisch

    Zitat von Toebbens Beitrag anzeigen
    Man kann das Ergebnis der Studie natürlich auch anders interpretieren: Die Übernahme traditionell weiblicher Tätigkeiten durch den Mann führt zu einer, bewußten oder unbewußten, Abwertung. Er wird dann ehr verlassen, da er seinen Wert in den Augen der Frau unabsichtlich gesenkt hat. Hat die Studie diese Kausalitätsmöglichkeit untersucht, oder wurde sie einfach vernachlässigt?
    Da Hausarbeit nur dann geteilt wird, wenn die Frau auch eine entsprechend attraktive (andere) Tätigkeit hat, könnte auch die gewählte Rolle der Frau für das Schweitern ursächlich sein.
    Interessant wäre, ob die Familiensituationen vergleichbar waren. Vielleicht haben Paare mit Kindern häufiger eine traditionelle Aufteilung und trennen sich seltener - aber wegen der Kinder und nicht wegen der traditionellen Arbeitsaufteilung?
    Sicher trennen sich progressive Paare auch leichter, da sie der Ehe weniger Wert an sich beimessen.
    Die finanzielle Situation der Frauen dürfte dagegen wenig Einfluss auf die Trennungsquote haben, da eine Trennung für die Frauen kein finanzieller Offenbarungseid mehr ist. In Deutschland bedeutet Trennung für viele Männer jahrzehntelange Schuldknechtschaft bei gleichzeitigem Kindesentzug, weshalb viele Männer sich trotz entsprechendem Leidensdruck nicht trennen. Da Männer häufig neben den Kindern die eigentlichen Scheidungsverlierer sind, beantragen sie selbst auch selten die Scheidung. Diese Situation ist in Norwegen ausgeglichener.


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