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Norwegens Außenminister: "Die Arktis ist eine Region der Möglichkeiten"

REUTERSIst die Ausbeutung arktischer Bodenschätze zu riskant für die Umwelt? Nein, sagt Norwegens neuer Außenminister Espen Barth Eide im Interview. Wichtig sei, wie man es macht: "Es ist möglich, dort verantwortungsvoll zu bohren."

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...-a-863218.html
  1. #1

    Ein Tipp für Norwegen....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ist die Ausbeutung arktischer Bodenschätze zu riskant für die Umwelt? Nein, sagt Norwegens neuer Außenminister Espen Barth Eide im Interview. Wichtig sei, wie man es macht: "Es ist möglich, dort verantwortungsvoll zu bohren."

    Norwegens Außenminister Eide: Öl und Gas der Arktis werden ausgebeutet - SPIEGEL ONLINE
    ....nehmt deutsche Pflegebedürftige auf. Das kostet weniger Aufwand, weniger Geld und schafft jede Menge Arbeitsplätze im eigenen Land!
  2. #2

    "verantwortungsvoll bohren" war zu allen zeiten..

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ist die Ausbeutung arktischer Bodenschätze zu riskant für die Umwelt? Nein, sagt Norwegens neuer Außenminister Espen Barth Eide im Interview. Wichtig sei, wie man es macht: "Es ist möglich, dort verantwortungsvoll zu bohren."

    Norwegens Außenminister Eide: Öl und Gas der Arktis werden ausgebeutet - SPIEGEL ONLINE
    möglich, doch so zu handeln ist für diese leute unwirtschaftlich. da zählt der profit und dies ist die spanne zwischen aufwand und ertrag. diese spanne heißt es zu maximieren denn alles andere ist für die gefühlsduselei, nach mir die sintflut. man gucke sich die betreffenden regionen an, umweltschlachtfelder des grauens.
  3. #3

    So ist's recht....

    ... den Blick stets auf's Geldverdienen richten. Rücksicht auf andere? Wozu, wenn das nix bringt? Verantwortungsvoll sind die Energiegesellscahften ja immer schon gewesen: Deepwater Horizon, Exxon Valdez usw. zeigen das ja. Und außergewöhnlich ist die Arktis nicht? Die einzigartige (!) Fauna ist eben das: EINZIGARTIG. Nein, Herr Eide, Sie sehen die Welt nicht objektiv, Sie sehen sie durch Dollarzeichen - - -
  4. #4

    Arktis, Oel und Gas

    Gutes Interview Espen und alles klar dargelegt, wie ich es von unseren Politikern gewohnt bin.
    An die Leser:
    Als Arbeiter auf Ormen Lange kann ich versichern, dass die unterseeischen Anlagen sehr sicher und durch eine Vielzahl an Ventilen jederzeit abschaltbar sind.
    Noch nie in meinem Leben so viele und hohe Sicherheitshuerden vorgefunden, wie hier.
    Und wenn ein britischer Politiker sich ueber Umweltschutz beklagt, dann sei er daran erinnert, dass sein Land eines von 2 Hauptkunden unseres Gas ist.
    Wenn wir nicht mehr liefern, geht in England die Heizung aus. Isst er eigentlich Fisch? Eventuell aus Norwegen? Gilt da dann kein Umweltschutz? Arme Fische.
    China hat schon seit laengerem massive Probleme mit Norwegen :). Unsere lassen sich nicht alles gefallen und kaufen kann man die Norweger nicht, wir haben selber genug Geld :D.
    Persoenlich waere es mir auch lieber, wenn die EU aus den Arktisraeten draussen bleibt - zu viele Koeche verderben den Brei.
    Fuer mich sind da jetzt schon zu viele drin. Uebrigens wird der Antarktisvertrag in ein paar Jahrzehnten auslaufen, dann wird man ein Wettrennen aller Laender und Konzerne auf die Rohstoffe dort unten sehen.
    Wir haben bereits Vermessungsschiffe unten, um unsere Wirtschaftsseegrenzen klar zu definieren und zu vermessen. Ansprueche bei der UNO vorzulegen und bestaetigen zu lassen. Der Kampf um die Antarktis als Rohstoffgebiet hat also indirekt schon begonnen.
    Schoenen Tag noch an alle.
  5. #5

    Zitat von spargel_tarzan Beitrag anzeigen
    möglich, doch so zu handeln ist für diese leute unwirtschaftlich. da zählt der profit und dies ist die spanne zwischen aufwand und ertrag. diese spanne heißt es zu maximieren denn alles andere ist für die gefühlsduselei, nach mir die sintflut. man gucke sich die betreffenden regionen an, umweltschlachtfelder des grauens.

    Ach ehrlich? Sämtliche Förderregionen in der Welt sind "Umweltschlachtfelder"? Haben Sie z.B. die modernen submarinen Förderanlagen im norwegischen Nordmeer oder der Barentssee persönlich schon einmal besucht, um auch für Norwegen dieses vernichtende Urteil zu fällen? Haben Sie sich vlt. mal die Mühe gemacht, die niederländischen oder deutschen Gasfelder zu besuchen? Bestimmt nicht, denn dann wüssten Sie, dass dort alles sauber und ordentlich aussieht und sollte dennoch etwas geschehen, wird umgehend aufgeräumt/saniert und zwar zu Lasten der Unternehmen und nicht der Allgemeinheit.
  6. #6

    nichts ändert sich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ist die Ausbeutung arktischer Bodenschätze zu riskant für die Umwelt? Nein, sagt Norwegens neuer Außenminister Espen Barth Eide im Interview. Wichtig sei, wie man es macht: "Es ist möglich, dort verantwortungsvoll zu bohren."

    Norwegens Außenminister Eide: Öl und Gas der Arktis werden ausgebeutet - SPIEGEL ONLINE
    Es ist immer wieder erstaunlich festzustellen, wie sich deutsche Umweltkümmerer Sorgen machen, was vor den Küsten weit entfernter Länder vor sich geht. Was war das für ein Gewese, als die Deepwater Horizon in die Luft flog. Den halben Atlantik hat Greenpeace dem Untergang geweiht. Und – was passierte? Nichts. Die Fische haben sich eine Zeit lang aus den verseuchten Gebieten ferngehalten, die lousianischen Fischer wurden entschädigt und die nächsten Bohrungen sind längst abgeteuft.
    Ein Haufen echauffierte deutsche Grünheuchler, die jeden Tag ihre Kleinen mit dem SUV in die Schule fahren, wird daran nichts ändern.
    Jetzt kommt bestimmt noch diese elendige Weissagung: "Wenn der letzte Fisch...".
  7. #7

    Zitat von schon,aber Beitrag anzeigen
    Ein Haufen echauffierte deutsche Grünheuchler, die jeden Tag ihre Kleinen mit dem SUV in die Schule fahren,
    Wer einen SUV fährt, darf sich also nicht zum Thema Umweltschutz äussern? Ab wann ist man denn kein "Grünheuchler" mehr? Ab 2l Hubraum? Ab VW up!? Oder muss man Rad fahren?
  8. #8

    ....

    Zitat von schon,aber Beitrag anzeigen
    Es ist immer wieder erstaunlich festzustellen, wie sich deutsche Umweltkümmerer Sorgen machen, was vor den Küsten weit entfernter Länder vor sich geht. Was war das für ein Gewese, als die Deepwater Horizon in die Luft flog. Den halben Atlantik hat Greenpeace dem Untergang geweiht. Und – was passierte? Nichts. Die Fische haben sich eine Zeit lang aus den verseuchten Gebieten ferngehalten, die lousianischen Fischer wurden entschädigt und die nächsten Bohrungen sind längst abgeteuft.
    Ein Haufen echauffierte deutsche Grünheuchler, die jeden Tag ihre Kleinen mit dem SUV in die Schule fahren, wird daran nichts ändern.
    Jetzt kommt bestimmt noch diese elendige Weissagung: "Wenn der letzte Fisch...".
    Magic Fische die Ölverseuchung erkennen.
    Yea, it's magic!
  9. #9

    Die grünlackierten Heuchler

    Zitat von muellerthomas Beitrag anzeigen
    Wer einen SUV fährt, darf sich also nicht zum Thema Umweltschutz äussern? Ab wann ist man denn kein "Grünheuchler" mehr? Ab 2l Hubraum? Ab VW up!? Oder muss man Rad fahren?
    Klarstellung:
    Jeder kann von mir aus fahren, was er/sie will. Nur verbitte ich mir von diesen Leuten, mich in punkto Lebensstil zu "beraten", vulgo mir vorzuschreiben, wie ich zu leben habe. Zum Beispiel mit vorzuwerfen, dass ich noch keine Solarzellen auf dem Dach hätte.
    Anderes Beispiel – 3. Startbahn MUC:
    Groß demonstrieren, dass München keine Startbahn braucht mit entspr. Abstimmung – aber 4mal im Jahr nach Kreta düsen und mir meinen BMW vorhalten.
    Es sind eben dieselben falschen Leute, die Arktisbohrungen verwerflich finden, Fracing in D verabscheuen, aber dicke Familienkutschen steuern.








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