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Nordsee: Rohstoffjäger finden*riesiges Ölfeld vor Norwegen

Es ist der*größte Ölfund in der Nordsee seit fast 30 Jahren: Vor der norwegischen Küste*hat der Konzern Statoil nach eigenen Angaben ein Ölfeld mit fast 200 Milliarden Litern*entdeckt. Es ist 40 Milliarden Dollar wert.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...780539,00.html
  1. #150

    LoL2

    Zitat von Michael KaiRo Beitrag anzeigen
    Alles klar, überall auf der Welt findet man neue Öl-Quellen nur nicht innerhalb der OPEC. Glauben Sie das wirklich selbst?
    Fragen wir doch mal die OPEC ;) Dieser Graph http://www.opec.org/opec_web/en/data_graphs/332.htm ist unglaublich verdächtig, da er komplett wagerecht ist. Glauben sie ernsthaft, dass die OPEC jedes Jahr auf das Barrel genau so viel neues Öl findet wie fördert? Die OPEC-Daten sind getürkt.

    Zitat von Michael KaiRo Beitrag anzeigen
    Sagt wer?
    Jeder, denn niemand kann z.B. die Reserven Saudi Arabiens neutral überprüfen, da es ein Staatsgeheimnis ist. Also bleibt keine andere Wahl als die ZAhlen zzu übernehmen.

    Zitat von Michael KaiRo Beitrag anzeigen
    Aber Sie sind es - oder wer? Bitte, Butter bei der Fische! Ich lausche ganz gespannt!
    Ich lese zumindest die Quellen und hinterfrage sie kritisch. Was jemand, der einem Ölheizungsverkäufer unbelesen abnimmt, dass es noch ewig Öl gibt, nicht tut ;)
  2. #151

    alles schon Geschichte

    Zitat von M. Michaelis Beitrag anzeigen
    Peak Oil ist eine fixe Idee derer, die in der fossilen Brennstoffwirschaft das inkarnierte Böse sehen.

    Und die Ölförderstaaten sind auch nicht böse darüber, denn das treibt die Preise in die Höhe.
    Der Peak beim konventiontionellen Öl liegt schon hinter uns. Das man diese mit den Reserven an unkonventionellen Öl vermischt und so sich vorgaukelt, alles würde so die nächsten Jahrzehnte weitergehen, stellt nur einen weiteren Akt des Selbstbetruges der Cornucopians dar.
    Und die Medien in Person des Spiegels unterstützt dieses Vorgehen mit dieser Art marktschreierischer Jubeljournalistik noch.
    Das es immer mal wieder Funde gibt, wird niemand in Abrede stellen. Der Tendenz, die sich jetzt seit Mitte der 60iger weiter beschleunigt, tut das aber keinen Abbruch.
    Und man kann nur das fördern, was man findet, auch wenn das hier einige anders sehen mögen.
    Der Aufwand dafür kennt auch nur eine Tendenz und zwar steil aufwärts. Das mag ja der Eine oder Andere ausblenden und sagen, dass dann die Preise einfach steigen müssen. Nur wird auf dieser Basis unser System, das nun einmal auf dem billigen Öl angewiesen ist, schrittweise schrumpfen, auch wenn die Ölförderung noch einige Zeit auf dem heutigen Niveau verbleiben kann.
  3. #152

    Die folgenden Fehler traten bei der Verarbeitung auf:

    Zitat von Tatonka Beitrag anzeigen
    Und die Medien in Person des Spiegels unterstützt dieses Vorgehen mit dieser Art marktschreierischer Jubeljournalistik noch.
    Das Problem ist doch folgendes: Die Energiemangelkrise wird zur Deindustrialisierung führen. Egal ob man jetzt noch davor warnt oder nicht. Man hätte damals als der Club of Rome seine Prognose machte handeln müssen.
    Wenn man jetzt die Klappe hält kann man das noch etwas rauszögern.
    Das Problem ist doch, allein schon das Finanzsystem hat durch den Zins ein riesen Problem, wenn man sich allgemein eingestehen müsste, dass es jetzt wieder ans Schrumpfen geht.
    Das es immer mal wieder Funde gibt, wird niemand in Abrede stellen. Der Tendenz, die sich jetzt seit Mitte der 60iger weiter beschleunigt, tut das aber keinen Abbruch.
    Und man kann nur das fördern, was man findet, auch wenn das hier einige anders sehen mögen.
    Der Aufwand dafür kennt auch nur eine Tendenz und zwar steil aufwärts. Das mag ja der Eine oder Andere ausblenden und sagen, dass dann die Preise einfach steigen müssen. Nur wird auf dieser Basis unser System, das nun einmal auf dem billigen Öl angewiesen ist, schrittweise schrumpfen, auch wenn die Ölförderung noch einige Zeit auf dem heutigen Niveau verbleiben kann.
    Schon bei 120Dollar/barrel waren die Mächtigen der MEinung dass es die Weltwirtschaft abwürgt. Man griff die strategischen Reserven an, die nur für Kriege und Krisen gedacht waren, packte jeden Tag 2 Mio Barrel zusätzlich auf den Markt, 30 Tage lang (so eine Aktion könnte man maximal 4Jahre durchhalten). Bei Marktvolumen von ca. 885Mio Barrel führten die 2 Mio Barrel zu nem unglaublichen Preiseinbruch von 10-15Dollar, und der Preis stieg noch vor dem Ende dieser Aktion fast wieder aufs Ausgangsniveau.
    Selbst jetzt, wo die Börsen in den Keller rauschten, hält sich der Ölpreis erstaunlich stabil. 0-Wachstum ist kein PRoblem für die Ölhändler, weil schon die jetzige NAchfrage das Angebot übersteigt. Der Ölmarkt bleibt selbst in ner heftigeren Krise ein Verkäufer-Markt.

    Die Energiemangelkrise begann vllt. schleichend, aber seit 1998 haben wir schon Peak Export, seitdem fallendes Angebot von Öl am Weltmarkt, weil die reicher werdenden Förderländer selbst immer mehr verbrauchen. Seit 98 kennt der Preis nur den langfristigen Trend nach oben. Und bald kommen die Nahrungsmittelpreise nach.

    Ich bin ganz froh dass für meine Dienstleistung als Intensivkrankenpfleger die Leute im Zweifel auch frieren würden. Das würden sie für die meisten Dienstleistungen und Produkte nicht machen. Ich bin ganz gut aufgestellt in der Energiemangelkrise.
  4. #153

    ....

    Zitat von Tatonka Beitrag anzeigen
    Der Peak beim konventiontionellen Öl liegt schon hinter uns. Das man diese mit den Reserven an unkonventionellen Öl vermischt und so sich vorgaukelt, alles würde so die nächsten Jahrzehnte weitergehen, stellt nur einen weiteren Akt des Selbstbetruges der Cornucopians dar.
    Das ist falsch. Peak Oil ist eine prognostisch sehr unzuverlässige Grösse. Man kann daher im Moment alles behaupten, überprüfbar ist die Aussage nicht. Man kann derzeit überhaupt nicht wissen ob das Fördermaximum erreicht ist, weil man die vorhandene Gesamtmenge immer noch nicht kennt.
  5. #154

    ...

    Zitat von deedl Beitrag anzeigen
    Fragen wir doch mal die OPEC ;) Dieser Graph http://www.opec.org/opec_web/en/data_graphs/332.htm ist unglaublich verdächtig, da er komplett wagerecht ist. Glauben sie ernsthaft, dass die OPEC jedes Jahr auf das Barrel genau so viel neues Öl findet wie fördert? Die OPEC-Daten sind getürkt.
    Und orangene Dreiecke, die auch noch heimtückischerweise nach oben zeigen - trau keiner Grafik, die ein orangenes Dreieck enthält...

    Im Ernst: Was ist denn das für ein Argument??? Die Grafik könnte sicher deutlich besser beschriftet und erläutert sein, und ich würde auf der Grafik auch kaum meine Lebensplanung aufbauen. (Sehr impräzise, es ist nicht erklärt, ob die USGS-estimates-Kurve die insgesamt dort jemals vorhandenen Resourcen bezeichnet oder die, die nach Förderung noch übrig sind. Die Dreiecks-Datenpunkte sind nicht erläutert, genauso wenig wie die Prozentzahlen. Man kann nicht einmal erkennen, welcher Strich für welches Jahr gelten sollte, um die Daten aus dem Text im Graph wiederzufinden.) Aber eine feng-shui-hafte Deutung (uhoh - "wagerechte" Linien...) von Grafiken ist sicher auch nicht besser. Wenn dort, wie ich aufgrund der Prozentzahlen an der "Cumulative Production"-Kurve vermute, die mit derzeitigem Kenntnisstand geschätzten Gesamtresourcen (d.h. wenn nichts davon gefördert worden wäre) dargestellt sind, machen waagerechte Linien in Zeiten, wenn keine signifikanten neuen Resourcen und Fördertechniken bekannt geworden sind, durchaus Sinn... (Und selbst wenn wider meiner Erwartung dort nur die noch förderbaren Mengen, d.h. nach Abzug der bereits geförderten, angezeigt werden, wäre eine waagerechte Linie nur ein Zeichen, dass geschätzt in etwa so viel gefunden wie abgebaut wird. Klingt eher wie eine recht grobe Schätzung als "unglaublich verdächtig" und/oder "getürkt"...)

    Ich lese zumindest die Quellen und hinterfrage sie kritisch.
    Nun ja, kritisch hinterfragen kann man, nachdem man erst einmal die gelesenen Informationen sicher verstanden hat. Sich mal flott über "wagerechte" Linien zu empören hat mit kritischer Analyse und sinnvollem Hinterfragen wenig zu tun.
  6. #155

    ohne titel

    Zitat von Ingmar E. Beitrag anzeigen
    Der Club of Rome musste zu dem damaligen Zeitpunkt der Prognose von 7% jährlichen Verbrauchswachstum ausgehen. Dann hätten wir schon längst kein Öl mehr.
    Durch .....
    Dass die Zeiten wo billig ein Loch in den Sand bohrte und grose Mengen Öl fördern konnte zu Ende gehen, bestreitet niemand.
    Lesen Sie einfach die verlinkten Aussagen; da wird ein Umbau der Ölindustrie angemahnt, man wird in Zukunft an vielen Stellen und tief bohren müssen.
    Ihre "Flasche leer" Argumentation passt nicht mehr, und wenn man die Gasvorräte berachtet erst recht nicht.
    Also, Sie können sich gerne auf eine Energiemangelkrise einstellen, aber das Ende des Öls werden Sie und ich nicht sehen.
    Der teure Deutsche Sonderweg Richtung "Energiewende" wird sich als Fehler erweisen - auch Deutschland wird weiter auf Basis fossiler Energieträger funktionieren - trotz der vielen Ökos....
  7. #156

    ohne titel

    Zitat von schmunda Beitrag anzeigen
    Tja, in der Lüneburger Heide annodunnemals ist man auch ohne irgendeine Theorie auf Lagerstätten gestossen.
    Sehen Sie....
    Zitat von schmunda Beitrag anzeigen
    Die KW's auf Titan sind zum einen im Wesentlichen kurzkettig und haben nichts mit dem Rohöl auf unserer Erde zu tun.
    Hat ja auch niemand behauptet, es ist flüssiges Erdgas und kein Rohöl.
    Für die Entstehung von Erdgas gilt ja dieselbe biotische Theorie, und weil ja nicht sein kann, was nicht sein darf, kommt dann zuletzt so ein Unsinn
    Zitat von schmunda Beitrag anzeigen
    Solche KW's sind im Universum relativ häufig. Abgesehen davon können sie ja in der Tat auch biogenen Ursprungs sein.
    Willkommen bei "Star Wars..."
  8. #157

    Die folgenden Fehler traten bei der Verarbeitung auf:

    Zitat von Ein Belgier Beitrag anzeigen
    Dass die Zeiten wo billig ein Loch in den Sand bohrte und grose Mengen Öl fördern konnte zu Ende gehen, bestreitet niemand.
    Lesen Sie .....
    Was sie da beschreiben löst doch unsere Probleme nicht.
    Diese ganzen neuen Felder sind halt eben viel teurer zu erschließen und auszubeuten als die bisher üblichen Felder.

    Der Preis fürs Öl steigt also zwangsläufig.
    Aber schon jetzt bei 110-120Dollar warfen die Industrienationen Teile der strategischen Reserven auf den Markt, weil der Preis die Weltwirtschaft abwürgte.
    Schon bei heutigen Preisen sind Nebenkosten das größte Armutsrisiko und viele lassen Teile der Wohnung ungeheizt. Wenn ich mir das jetzige Öl schon nicht leisten kann, dann erst recht doch kein noch teureres Öl.

    Ölmangel bedeutet nicht, dass Öl schlagartig alle ist, sondern dass es so teuer wird, dass unsere heutige LEbensweise nicht mehr funktioniert. Man kann eben nicht viel preiswerte Energie durch weniger teure Energie ersetzen und glauben alles bleibt gleich.
    Der teure Deutsche Sonderweg Richtung "Energiewende" wird sich als Fehler erweisen - auch Deutschland wird weiter auf Basis fossiler Energieträger funktionieren - trotz der vielen Ökos....
    Warten sie es mal ab. Wie gesagt der PEak Export war sogar schon 1998, seitdem sinkt das Angebot am Weltmarkt. Und da wir keine eigenen Ölquellen haben, haben wir ein Problem. Selbst bei gleichbleibender Förderung würde das Weltmarktangebot jedes Jahr mit mehreren Prozent sinken, da die Förderländer selbst immer mehr verbrauchen.
    Schon 2035-2040 könnte der Weltmarkt leer sein, auch wenn vllt. noch riesige Mengen gefördert werden.

    Und ganz ehrlich, auf die russischen Gaslieferungen würde ich auch nicht vertrauen, wenn die sich selbst kein Öl mehr am WEltmarkt besorgen können. Dann werden die ihr Gas selbst brauchen. Selbst in Saudi-Arabien wird mittlerweile debattiert, ob man jetzt das komplette Öl ausverkaufen soll, oder nicht noch was für die Enkel aufhebt.

    Wie gesagt, ich kann nur folgenden Vortrag des Sprechers der grünen Wirtschaft empfehlen, der ist extrem gut recherchiert:
    http://vimeo.com/24203077
  9. #158

    ...

    Zitat von kfp Beitrag anzeigen
    Was ist denn das für ein Argument???
    Eines, das jeder nachvollziehen kann, der nur ein einziges Mal in seinem Leben reale Daten gesehen hat ;)
  10. #159

    ...

    Zitat von deedl Beitrag anzeigen
    Eines, das jeder nachvollziehen kann, der nur ein einziges Mal in seinem Leben reale Daten gesehen hat ;)
    Aber leider niemand, der sie nicht nur gesehen, sondern auch auf ihren Inhalt geachtet hat... ;)








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