Der Schulreform der rot-grünen Landesregierung von Nordrhein-Westfalen droht das Aus: Das Verwaltungsgericht Arnsberg hält die Genehmigungen für neue Gemeinschaftsschulen für rechtswidrig. Schulministerin Löhrmann (Grüne) will nun für ihre Reform kämpfen.
http://www.spiegel.de/schulspiegel/w...756621,00.html
...ob Grün/Rot/Dunkelrot schon Konzepte entwickelt haben das mit Sicherheit deutlich absinkende Niveau vor der evtl. interessierten Öffentlichkeit zu verschleien!
Das dürfte doch wohl die entscheidende Frage sein die es zu beantworten gilt wenn diese neue Schulform wirklich überleben soll!!!
Ernsthaft, so langsam stinkt mir dieses 'Kindergarten' Getue unserer Politiker. Egal welcher Partei. Gewinnt die eine, protestieren die Bürger (Stuttgart21, Atompolitik)und mit vollem Recht, da sie nicht gehört werden, gewinnen die anderen (Rot/Grün)spielen die anderen (Schwarz/Gelb) die beleidigten Kinder, die ihren Lolli verloren haben und schalten die Gerichte ein, damit sie ihr Recht doch noch bekommen. Wo befinden wir uns eigentlich ? Einem demokratischen Land oder einem riesengroßen Kindergarten, wo sich unsere Volltrottel von Politikern austoben können ? Deutschland schafft sich ab...besonders dank unserer Politiker !
Viele der Länder, die bei der Pisastudie vor Deutschland liegen, haben die Gemeinschaftsschule - z.T. sogar als integrative Schule.
Natürlich sind dort meist auch die Schulklassen kleiner und die Schüler erhalten eine bessere Betreuung und individuelle Förderung als in Deutschland.
Warum wollen wir nicht von diesen Ländern lernen?
Warum müssen letztlich die Schüler unter den Ideologien leiden?
Und warum wollen wir uns nicht auch so ein Schulsystem leisten, das zwar teurer ist, aber in Zukunft eine bessere Ausbildung verspricht?
Das Geld ist doch vorhanden - es ist nur eine Frage der Priorität, ob man es dafür ausgeben möchte.
Nicht "ihr Recht". Es geht um DAS Recht. Die rot-(dunkelrot)-grüne Landesregierung beugt mit ihrem "Schulversuch" dieses Recht und das darf nicht hingenommen werden.
Man lese die Presseerklärung des Arnsberger Gerichtes:
http://www.vg-arnsberg.nrw.de/presse...0411/index.php
Überdies gab es schon länger eindeutige Gutachten, welche der Landesregierung bescheinigten, dass die vorgesehene Einführung der Gemeinschaftsschule im Land als GROß-Schulversuch nicht rechtens ist:
Man lese HIER das Gutachten.
Wie man sehen kann: In einem Rechtsstaat.
Es ist gut, dass den rot-(dunkelrot)-grünen Einheitsschul-Ideologen erst einmal ein Dämpfer verpasst wurde.
Wieso will sich eine gewisse bürgerliche Schicht eigentlich gegen jegliche Realität abschotten ? Ärmere Menschen werden als Prekariat bezeichnet, Migranten schaffen uns ab, eine Gemeinschaftsschule verringert die Chancen des eigenen Nachwuchses. Wirklich ?
Ich habe in Baden-Württemberg mein Abitur gemacht, zu einer Zeit in der nur 17% meines Jahrganges die allgemeine Hochschulreife erreicht haben.
Ich habe allerdings auch in Ländern gelebt in denen jeder bis zur Klasse 10 gemeinsam unterrichtet wird und halte dies insbesondere bei der ständig stärker auseinanderdriftenden Gesellschaft hier in Deutschland für erstrebenswert, damit sich die zuvor genannten Vorurteile nicht weiter zementieren. Wieso sollte man Kinder schon mit 10 Jahren auseindanderdividieren, der eine hat den Knoten früher raus, andere etwas später.
Das Leben besteht nicht nur aus Geld und dem Ansammeln von Vermögen, gerade der Umgang mit Menschen aus anderen sozialen Schichten erzeugt Verständnis und Empathie, beides benötigen wir mehr denn je.
Volle Zustimmung. Komischerweise haben ausnahmslos alle Länder in Europa, die uns in PISA überlegen waren, relativ progressive Schulsysteme.
- Spätere Selektion, längeres gemeinsames Lernen
- Kleinere Klassen, mehr Lehrer
- Mehr psychologisches Personal
- insgesamt höhere Bildungsabgaben pro Kopf
- stärker ausgebautes Ganztagsangebot
- stärker ausgebaute Kinderbetreuung
- praxisorientiertere Lehrerausbildung
etc.
Deutschlands Schulsystem ist absolut rückständig und lernfeindlich in diesen Belangen. Wir zementieren Klassenunterschiede und werfen UNmengen an geistigem Potential weg. Unsere Hauptschulen sind mittlerweile gesellschaftliche Zwischenlager für spätere Transferleistungsbezieher, die Schulgebäude sind stinkende düstere marode schlechtausgestattete Bunker, Die Kollegien überaltert, schlecht aus- und fortgebildet, die Klassen sind viel zu groß,individuelle Förderung ist schlicht unmöglich im Schulalltag.
Dazu kommt eine sinkende Attraktivität des Lehrberufs, wenn man sich nicht gerade verbeamten lässt, d.h.wir bekommen die sozial und fachlich kompetenten Leute nicht an die Schulen, die gehen hundertmal lieber woanders hin.
In NRW sollen 14 Schulen als "Gemeinschaftsschule" eingerichtet werden, um im Rahmen eines Schulversuchs zu erforschen, ob nicht doch andere Schulformen als die des bisherigen traditionellen Schulsysteme die Bildungchancen aller Kinder verbessert. Immerhin hat ja "PISA" den Schulsystem in Deutschland nicht die besten Noten ausgestellt. Im Kapitel "Das Schulwesen in Nordrhein-Westfalen aus quantitativer Sicht2009/10" der amtlichen Schuldaten der Schulstatistik des Schulministeriums NRW ist ausgewiesen, dass es in NRW insgesamt 6501 Schulen der verschiedensten Arten gibt. Wenn jetzt zur Erprobung 14 Schulen als "Gemeinschaftsschulen" eingerichtet werden,kann ja wohl von einem "Teil einer systematischen, über punktuelle Projekte hinausgehenden Einführung einer neuen Schulform" keine Rede sein. Wie komen die Richter nur darauf. Der Eindruck, dass das Bildungsbürgertum, welches auch von Richtern deutscher Gerichte repräsentiert wird, sich über die (hoffentlich unabhängige) dritte Gewalt im Staate Privilegien sichern möchte, ist hoffentlich nur in böser Alptraum.
Wir kommen, was das Bildungssystem angeht, offensichtlich nicht vom Fleck. Ich kann mich an die eigene Schülerzeit vor nunmehr über 50 Jahren erinnern, wo mit den gleichen Argumenten wie heute jeder Versuch einer Fortentwicklung unseres Bildungssystems mit allen Mitteln bekämpft wurde. Wann kommen wir endlich zu einer sachlichen und Fakten basierten Diskussion zu diesem Thema. Dies trifft allerdings für alle Beteiligten zu. Dass Bildungschancen für a l l e aber verbessert werden müssen, muß endlich akzeptiert werden.
..da Ich ja weiß das Geld mir alles kaufen kann ! Vom Auto, über ein Haus über einen Doktor Titel und sogar Freunde ! Ob Ich damit glücklich werde ist eine andere Frage, aber die interessiert in unserem Deutscheland sowieso niemand, solange nur das Bankkonto stimmt und wir in unserer PISA Studie sagen können wir sind in den oberen Top 10. Ist doch simpel, unser Deutscheland und sozialer Umgang ? Ist doch egal, solange wir wissen das wir mit denen nicht zu tun haben, die wir nur "Sozialschmarotzer", "Terroristen" oder "Faulenzer" schimpfen. Und die anderen sind sowieso nur Neidisch...und haben sie auch Geld wie wir, dann brauchen sie nicht Neidisch zu sein..sondern können sich mit uns im unserem Bunker (aka Villa) einschließen wenn draußen die "Wutbürger" und "68er" mit Flammenwerfern und Granaten unseren Vorgarten erobern....;)
Was ist denn daran eigentlich falsch?
Nur weil von Linksgrün seit Jahren das Gegenteil gepredigt wird, muß es ja nicht richtig sein!
Es gibt doch unterschiedliche Begabungen, mehr praktische, mehr theoretische.
Gute Handwerker kamen bisher immer auch aus guten Hauptschulen! Wer dann als Geselle weiterkommen möchte, kann es auch, sogar bis zum Studium! Nirgendwo gibt eine Barriere für Leute "die es bringen"!
Diese Debatte ist seit Jahren völlig verkrampft!