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Nordkoreas verpatzter Raketentest: Die verpatzte Provokation

APEigentlich stand der Deal: Die USA liefern Getreide für das hungernde Volk, wenn Pjönjang auf weitere Raketentests verzichtet. Warum setzte sich Nordkorea darüber hinweg? Weil der junge Kim Jong Un sich beweisen wollte? Oder macht das Militär einfach, was es will?

Nordkoreas verpatzter Raketentest: Die*verpatzte Provokation - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
  1. #20

    Erfolgreicher Start

    Angesichts der Zweifel, dass diese Rakete Sateliten ins All befördern soll, ist es ebenso zweifelhaft, dass der Flug ein Fehlschlag sei.

    Wenn das Ding eine Langstreckenrakete ist, so ist bewiesen, dass dieses Ding gestartet werden kann, 150km Höhe erreichen kann und mind. Sudkorea abdeckt.
    Wenn ich sowas starte, dannn würde ich es auch in dem Moment sprengen, wenn ich mir am Resttreibstoff die Reichweite errechnen kann. Ich muß es den Gegnern nicht vor Augen führen, wie weit meine Raketen tatsächlich reichen.

    Im Endergebnis wurde der Welt demonstriert, dass sie eine funktionsfähige Langstreckenrakete besitzen. Ich kann da keinen Mißerfolg erkennen.

    Jetzt ist erstmal Raum für Spekulationen und Erdölhilfslieferungen.
  2. #21

    viertgrößte Armee der Welt

    Zitat von kein Ideologe Beitrag anzeigen
    gibt es dazu auch eine Erläuterung? Die Chinesen sind an stabilen Verhältnissen interessiert. Sie können keine Instabilität in Korea gebrauchen, schon wegen der Flüchtlingsgefahr. Welchen Nutzen sollten sie jedoch aus dem Irrsinn ziehen? Es geht den Chinesen so gut wie nie, China hat eine Position in der Welt, wie schon seit etlichen Jahrhunderten nicht mehr. Sie haben riesige Devisenbestände, warum sollten sie an Instabilität, letztlich Entwertungsgefahr für jedes Geldvermögen, Interesse haben?
    Man kann sicher von den Chinesen nicht erwarten, daß sie aus Sozialromantik auf einen schnellen Wandel setzen. Eine Verschärfung ist aber auch nicht in ihrem Interesse, wenn die drohen wollen, drohen die selbst.
    Stimmt, außerdem hat Nordkorea die viertgrößte Armee der Welt. Auch ohne Atombomben und Interkontinentalraken wäre Nordkorea in der Lage Südkorea oder Japan allein zu besiegen, wenn die USA nicht dort wäre.:
    DPRK Army the Fourth Largest in the World - YouTube

    Das treibt die Militärausgaben von Südkorea und Japan in die Höhe und lässt amerikanische Kriegsschiffe in der Region rumfahren. Das hat zur Folge das auch die Chinesen mehr aufrüsten müssen, um seine dominante Vormachtsstellung im asiatischen Raum durchzusetzen. Ein friedliches Korea wäre deshalb für Chinas Militärstrategen das beste.
  3. #22

    Kim Jong-Un ist nur eine Marionette

    Ich frage mich, bis dem Letzten klar ist, dass Kim Jong-Un nur eine Marionette ist. Er hat nicht das Sagen und man wird ihm auch nicht zuhören, selbst wenn er anderer Meinung ist. Wer das Sagen ist das Oberkommando (genauer die Zentrale Militärkommision) sowie die Teile der Führungsägide der Arbeiterpartei, wenn auch Letzteres vermutlich im abnehmenden Maße. Aber in keinem Fall Kim Jong-Un, der - obwohl in beiden Bereichen vertreten - nicht ernst genommen wird. Er wird nur durchs Land reisen und auf diversen Dinger zeigen und sich dabei ablichten lassen.
  4. #23

    Ignorieren

    Ich bin der Auffassung man sollte Nordkorea, Nordkorea sein lassen und sich bedeutenden Themen zuwenden. Bis die Koreaner eine Langstreckenrakete bauen können, die über den Pazifik fliegt haben die Amis ihren Raketenabwehrschirm schon in Japan aufgebaut.

    Einziges Bedrohungspotenzial durch dieses in globalen Maßstäben unbedeutende Land wäre der Versuch einer gewaltsamen Wiedervereinigung. Setzen die eine Bombe ein gibt es Nordkorea anschließend eh nicht mehr. Und ich denke selbst asiatische Diktatoren und Militärs hängen an ihrem Leben und ihrer Macht. Mit konventionellen Mitteln kann Nordkorea den Süden nicht erobern.

    Daher denke ich, dass das Land wie immer viel Wirbel um nichts veranstaltet und man die Sache getrost den Chinesen überlassen sollte. Im Übrigen bin ich kein Freund westlicher Diplomatie, wenn es darum gehen soll anderen Ländern vorzuschreiben auf Technologien zu verzichten, die im Westen längst zur Verfügung steht. Es gibt kein moralisches Argument, welches eine Langstreckenrakete oder eine Atombombe in den Händen anderer Staaten verbietet, uns aber generell den Besitz erlaubt. Ansonsten hat die Geschichte nur gezeigt, dass Atomwaffen, außer um in Frieden gelassen zu werden, nutzlos sind. Denn eines ist Gewiss wie das Amen in der Kirche. Setzt man sie ein, ist man tot. Das hat selbst Pakistan begriffen.
  5. #24

    Inszeniert

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eigentlich stand der Deal: Die USA liefern Getreide für das hungernde Volk, wenn Pjönjang auf weitere Raketentests verzichtet. Warum setzte sich Nordkorea darüber hinweg? Weil der junge Kim Jong Un sich beweisen wollte? Oder macht das Militär einfach, was es will?

    Nordkoreas verpatzter Raketentest: Die*verpatzte Provokation - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Scheint mir alles inszeniert. Nordkorea hat Standhaftigkeit bewiesen, und die Gegner des Raketenstarts hatten keinen Grund zum Handeln. Der Fehlschlag war doch mit dem Hinweis auf eine mögliche Selbstzerstörung von Anfang an einkalkuliert.
  6. #25

    Bullshit

    Zitat von toledo Beitrag anzeigen
    Tut es Ihnen leid, dass es nicht geklappt hat?
    Ein Staat, in dem die Bürger nicht genug zu Fressen haben, hat kein Recht, für Raketen und ähnliches Beld auszugeben!
    Genau! Und dann schauen wir uns in der Welt um.
    Nuklearwaffen: Indien? Pakistan? Russland? USA? China? ....
    Raketen: All unsere stillen Kunden....
    Woher leitet sich Ihrer Meinung nach das RECHT für derartige Waffensysteme ab?
    Einfach Schwachsinn - sorry.

    Steff
  7. #26

    Vollknall!!!!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eigentlich stand der Deal: Die USA liefern Getreide für das hungernde Volk, wenn Pjönjang auf weitere Raketentests verzichtet. Warum setzte sich Nordkorea darüber hinweg? Weil der junge Kim Jong Un sich beweisen wollte? Oder macht das Militär einfach, was es will?

    Nordkoreas verpatzter Raketentest: Die*verpatzte Provokation - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    [zyn]Warum geben wir ihnen nicht "militärische Entwicklungshilfe" und liefern ihnen unsere ausgedienten Systeme? Die können wir sogar vergünstigt anbieten, weil für uns uninteressant (bessere haben wir schon entwickelt) , voll abgeschrieben und den Preisnachlass deklarieren wir als humanitäre Hilfe.
    Solche Sch.... läuft doch schon seit ewigen Zeiten mit den anderen Entwicklungsstaaten auch.
    Vorteil.... Diese Waffen sind für uns halbwegs berechenbar - und sie spielen paar Euros in die Kasse.
    Aber NEIN.... NKorea ist KEIN Schurkenstaat, ganz im Gegensatz zu Iran!!!!
    [/zyn]
    Irgendwie haben alle nen richtigen Schaden im Kopf!

    Schönes WE
    Steff
  8. #27

    Nk

    Zitat von eduardschulz Beitrag anzeigen
    Wenn Sie Hochnäsigkeit suchen, werden Sie in den Reihen der nordkoreanischen Führung fündig. Wer glaubt, mittels einer Demonstration der eigenen Fähigkeiten das dringend notwendige Getreide trotz einer Provokation zu erhalten, und dann so jämmerlich versagt, hat es allerdings auch nicht anders verdient. Leid können einem, wie so oft, nur die hungernden Menschen in Nordkorea tun.
    Wie ich las, ging das meiste Getreide eh' an die Parteibosse, die es dann mit grossem Profit verschaerbelten. Irgendwo, irgendwann wird auch in Nordkorea ein Thronsaal mit vergammelten Geldscheinen gefunden werden. Was macht einen Menschen so grausam ?
  9. #28

    Provokation

    durch den Start einer Satellitenrakete.

    Macht euch doch nicht lächerlich.

    Demnächst sind noch die Sylvesterraketen dran, dass sich die Staatmänner der Welt (wie Westerwelle) in die Hose machen.
  10. #29

    Ich glaube, dass diese verpatzten Raketenversuche sehr viel gefährlicher sind, als tausend gelungene es je hätten sein können. Aus Sicht des nordkoreanischen Regimes (da tut es nichts zur Sache, wenn wir das anders sehen) sind die Militärs nun noch viel mehr gezwungen sich zu profilieren, zu provozieren und das Machtgefüge wird noch viel wackliger. Ein Eigentor ist viel blamabler als ein Angriff von außen. Und während sich die Welt vor Lachen am Boden kugelt, wächst die Gefahr, dass die kleinen Männer mit den viel zu großen Mützen in blinder Wut zu irrationalen Aktionen hingerissen werden, da zwar dem eigenen Volk am meisten schaden, aber auch für den Rest nicht ohne Folgen bleiben.


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