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Nordkorea: Machtkampf um die Staatswirtschaft
REUTERSWarum wurde der nordkoreanische Generalstabschef Knall auf Fall entlassen? Neue Quellen deuten darauf hin: Es geht um die Wirtschaft. Diktator Kim Jong Un will offenbar den Generälen die Macht über die Staatsbetriebe entringen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,845600,00.html
- #1 20.07.2012 18:27 von
- #2 20.07.2012 19:37 von
- #3 20.07.2012 20:02 von
Spannende Entwicklung
...steht bevor, wenn er tatsächlich versuchen sollte das Land zu reformieren. Wenn überhaupt, dann nach chinesischem Vorbild. Da wird nur eine scheibchenweise Entmachtung des Militärs helfen, sonst wird er sich irgendwann zu seinem Vater gesellen. Kleiner Tipp aus der Ecke der Kapitalisten: Die Entscheider immer schön mit Dollars geschmeidig halten. ;-)
- #4 20.07.2012 20:20 von
Das nordkoreanische Militär als Luxusgut
Er ist ein Dicker, und das zeigt irgendwie, dass er nicht ganz glücklich ist. Nordkorea ist - gem. der Pressemitteilungen - wirtschaftlich am Ende. Ein Militär, das alles verschlingt, was die zivile Wirtschaft aufzubringen schon längst nicht mehr in der Lage ist mit einer Waffentechnik ausgestattet, die ohnehin Unterlegenheit mit einem Kriegsgegner vorhersagt. Genau dort an der Schnittstelle zwischen Zivilwirtschaft und Militär tut es weh in Nordkorea, und genau dort scheint er seine Finger auf die Wunde zu legen.
Das Problem nur an dem der letzten kommunistischen Staaten ist, dass er sich nicht so ohne Weiteres einem westlichen-kapitalistischen System zuwenden kann, will man hier eine weitere Wiedervereinigung beginnen, denn Letzteres befindet sich in einer zunehmenden Rettungsschirmblase, die wie Plastikmüll im Meer über jenes quermeerein die Kontinente ansteuert.
Nordkorea sieht sich vielleicht einer Aufgabe gegenübergestellt ähnlich wie China sie hat und hatte, einerseits am Kommunismus festzuhalten, andererseits sich für den freien Markt zu öffnen.
Ein vereintes Korea wäre als Ziel des Ganzen natürlich interessant. - #5 20.07.2012 20:25 von
Immer vorsichtig....
bevor man ihn gleich zaghaft zum koreanischen JFK hochstilisiert. Noch ist nichts großes passiert, ausser Machtverschiebung. Und wenn er es ernst meint, sollte er langfristig neben China eher andere Modelle einbeziehen, wobei ich eher pessimistisch bin, was die Verbesserung der Menschenrechte und Lebensbedingungen dort betrifft. Aber wer weiss, kann mich ja irren und der Dicke bewegt wirklich was, und in 15 Jahren gibts die Wiedervereinigung....
- #6 20.07.2012 20:38 von
- #7 20.07.2012 20:45 von
eine wiedervereinigung nach deutschen vorbild wird es in korea auf absehbare zeit nicht geben
aus folgenden gründen: beide länder würden diesen prozess wirtschaftlich nicht überleben, nord und süd
90% der bewohner des nordens haben vermutlich keine klare vorstellung was in der welt los ist. ein plötzliches herausreißen aus der isolation könnte ein schwerer schock werden
beide länder befinden sich noch immer im kriegszustand
china hat kein interesse an einem vereinten korea. solange die kim-dynastie den norden regiert, kann peking die rohstoffe des landes ausplündern und außerdem würden die chinesen nordkorea besetzen und in ein protektorat verwandeln, sollte das regime in pjöngjang kollabieren. das letzte was die wollen, ist ein freies, prowestliches korea an ihrer grenze - #8 20.07.2012 21:19 von
- #9 20.07.2012 21:28 von
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