Die Trauer um Nordkoreas verstorbenen Diktator nimmt immer groteskere Züge an. In dem von Hungersnöten heimgesuchten Land sind Bürger jetzt mit Fischen beschenkt worden. Angeblich ordnete Kim Jong Il die Essensausgabe unmittelbar vor seinem Tod an.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...805694,00.html
Toll, endlich mal einer der sich an Wilhelm Busch und Max und Moritz erinnert. Da muss erst so ein durchgeknallter Nord-Korega-Tabs Diktator das zeitliche segnen, damit so ein wunderbarer Beitrag verfasst wird. Ich finde ja sowieso, daß unser aller Papst Benedikt längst schon mal die guten deutschen Urzeit-Comic Tugendbolde Max und Moritz, heilig hätte sprechen müssen. Das wurde nun hiermit an Heilig Nachmittag nachgeholt.
Danke und frohe Weihnachten bis zum guten Rutsch nach irgendwo!
Intensiv muss ich an Orwells Animal Farm denken, wenn ich solche Lobpreisungen höre. Wie bitterlich der Kranich geweint haben muss wird erst anhand der Fischspende richtig deutlich. Ein Glück das das gegenwärtige China nicht ganz so alptraumhaft ist."Kim Jong Il ist immer bei uns, und wir haben Kamerad Kim Jong Un als ihm identisch akzeptiert"
Hungrige Leute bekommen was zu essen? Ist ja wirklich grotesk!
Hierzulande bekommen hungernde Obdachlose ihr Essen manchmal im Namen von einem, der schon seit zweitausend Jahren tot ist, bzw. gar im Auftrag einer Phantasiegestalt, wie manche behaupten. Total grotesk das alles! Da machen wir uns jetzt mal alle schön lustig drüber, weil: wenn schon Hungernden Essen geben, dann doch bitte "anständig".
Nehmen Sie doch mal bitte an, Sie wären ein nordkoreanischer Diktator in dessem Land Hunger herrscht. Würde ihre unter Ihren Fittichen stehende Nachrichtenagentur eher halbverhungerte und zerlumpte Menschen fotographieren, oder eher normal ernährte Menschen?
Und noch eine Frage: Wussten Sie, dass die Nordkoreaner Fussballweltmeister sind und gegen Brasilien im Finale gewonnen haben? Zumindest in Nordkorea? Wenn nein, dann können Sie sich sicherlich vorstellen, dass die staatlichen Nachrichtenagenturen alles andere als etwas von Hunger und Elend in ihren Nachrichten erwähnen werden, sondern selbstverständlich ein gutes, aufstrebendes und wohlernährtes Land.
Das hat die Speisung der 5000 wahrscheinlich weit übertroffen.