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Nordeuropa: Warmer Atlantik sorgt für Regensommer
dapdRegen, Regen und noch mehr Regen: Europas Sommer der vergangenen Jahre waren meist frustrierend. Eine Studie besagt jetzt, dass langjährige Schwankungen der Temperatur des Atlantiks verantwortlich sind - und dass Besserung nicht in Sicht ist.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...-a-860102.html
- #1 08.10.2012 16:52 von
- #2 08.10.2012 17:15 von
Also jetzt mal ganz im Ernst: Wollt ihr mich verarschen? Die Wetteraufzeichnungen meiner Mutter für die letzten 3 Jahre zeigen für das südliche Sachsen Anhalt 1 relativ normales und zwei überdurchschnittlich trockene Sommer! Und der aktuelle liegt bei der Regenmenge auch schon wieder 1/3 unter dem Schnitt.
- #3 08.10.2012 17:38 von
Verehrte Mitforistin!
Meines Wissens liegt Sachsen-Anhalt in Mitteleuropa und nicht in Nordeuropa! Für dort kann ich leider die Aussagen nur bestätigen. Wir haben es sowohl in 2011 als auch in 2010 so wüst erlebt, dass wir unsre Urlaube abbrachen. 2010 fuhren wir dann nach Westfrankreich - und erlebten dort den nassesten Sommer seit Menschengedenken.
Wir in Zentraleuropa bilden da wohl eine Art Insel zwischen dem immer trockeneren Süden und dem patschnassen Norden. 2008 kam im Norden noch dazu, dass es damals der kälteste Sommer seit 15 Jahren war.
Zu den Regenmengen in Südhessen kann ich Ihnen sagen, dass wir 2010 15 % ÜBER dem Durchschnitt lagen und 2011 20 % DRUNTER. Derzeit liegen wir mit etwa 10 % im Minus.
Was der Bericht leider nicht sagt: Wir leben noch immer in einem Sonnenflecken-Minimum und das korreliert auch ein wenig mit dem Wetter!! - #4 08.10.2012 17:42 von
- #5 08.10.2012 17:46 von
Eine Serie
ziemlich trockener Frühjahrsmonate reißt seit 2007 einfach nicht ab. Und nach einem trockenen und warmen Frühjahr kommt zwangsläufig ein feuchter Sommer. Ein natürlicher Ausgleich, um den Mittelwert zu erreichen.
- #6 08.10.2012 17:48 von
- #7 08.10.2012 17:49 von
optional
Hier im Hohenlohischen waren die Wiesen bis vor kurzem eher grün als braun, und die Bauern wußten nicht, wo sie das Futter für die Tiere herbringen sollten. Mag sein, daß es in anderen Landstrichen mehr geregnet hat, aber auch die im Artikel genannte Niederschlagsmenge von 10% über dem langjährigen Durchschnitt erlaubt es wohl kaum, von einem Regensommer zu sprechen.
- #8 08.10.2012 18:00 von
- #9 08.10.2012 18:20 von
Wo ist denn hier das CO2 ?
Dieser Beitrag deckt sich nun aber gar nicht mit der herrschenden Meinung unserer hier so häufig publizierten Klimavordenker. Zitat: "Atlantische Multidekaden-Oszillation (AMO): Die Temperatur des Nordatlantiks wechselt zwischen kalten und warmen Phasen, die jeweils etwa 20 bis 30 Jahre andauern." Aber wahrscheinlich kontert man aus Potsdam und anderen Erwärmungshochburgen jetzt wieder mit "Nichtlinearitäten". Ich kann mich hier nur wiederholen, bei der komplexen Thematik des Klimas sollten erst einmal fundiert die vielen beteiligten Effekte Sonneneinstrahlung, Wolken, Meeresverhalten, Klimahistorie etc., und -damit wir uns richtig verstehen- auch der Einfluss von Kohlendioxid gründlich untersucht werden, bevor man in teuren Aktionismus verfällt. Vor allem werden langfristige Messwerte unter identischen Bedingungen benötigt. Und bitte nicht von der Sekundärgröße CO2, sondern direkt von der Primärgröße Temperatur (eine Erwärmung wird in der Physik immer noch als Temperaturanstieg in der Einheit Kelvin ausgedrückt und nicht durch eine CO2-Konzentration in der Einheit ppm, verbunden mit der Bezeichnung "Klimakiller" substituiert.) ! Klimasimulationsmodelle sind keine heiligen Kühe, sie sollten von benachbarten Forschungsgebieten der Chemie, der Physik den Ingenieurswissenschaften (z.B.Messtechnik) und auch Simulations- und Programmierspeziallisten kritisch begutachtet werden.
Die Kurve des dramatischen Anstieges der CO2-Konzentration ist zwar sehr schön, aber Natur funktioniert nun einmal nicht einfach, das zeigt auch dieser Artikel. Prognosen gehorchen eher dem Motto: Und erstens kommt es anders, und zweitens, als man denkt. Ein einziger global wirksamer Vulkanausbruch bzw. Meteoriteneinschlag in den nächsten Jahren und alle Klimaprognosen/-simulationen sind Makulatur. Golfstromumkehr und Erdachsenkippen für die SPON-Katastrophen-Community braucht man dazu noch nicht einmal (liest sich zugegebenermaßen aber ganz toll) ...
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