Nordeuropa: Warmer Atlantik sorgt für Regensommer

dapdRegen, Regen und noch mehr Regen: Europas Sommer der vergangenen Jahre waren meist frustrierend. Eine Studie besagt jetzt, dass langjährige Schwankungen der Temperatur des Atlantiks verantwortlich sind - und dass Besserung nicht in Sicht ist.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...-a-860102.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Regen, Regen und noch mehr Regen: Europas Sommer der vergangenen Jahre waren meist frustrierend. Eine Studie besagt jetzt, dass langjährige Schwankungen der Temperatur des Atlantiks verantwortlich sind - und dass Besserung nicht in Sicht ist.

    Nordeuropa: Warmer Atlantik sorgt für Regensommer - SPIEGEL ONLINE
    Das ist doch optimal!
    Die Landwirte brauchen sich keine Sorgen zu machen, dass ihnen die Ernte vertrocknet, und wer Urlaub hat, fährt eh ans Mittelmeer. Dort gibt's Sonne satt.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Regen, Regen und noch mehr Regen: Europas Sommer der vergangenen Jahre waren meist frustrierend
    Also jetzt mal ganz im Ernst: Wollt ihr mich verarschen? Die Wetteraufzeichnungen meiner Mutter für die letzten 3 Jahre zeigen für das südliche Sachsen Anhalt 1 relativ normales und zwei überdurchschnittlich trockene Sommer! Und der aktuelle liegt bei der Regenmenge auch schon wieder 1/3 unter dem Schnitt.
  3. #3

    Zitat von marthaimschnee Beitrag anzeigen
    Also jetzt mal ganz im Ernst: Wollt ihr mich verarschen? Die Wetteraufzeichnungen meiner Mutter für die letzten 3 Jahre zeigen für das südliche Sachsen Anhalt 1 relativ normales und zwei überdurchschnittlich trockene Sommer! Und der aktuelle liegt bei der Regenmenge auch schon wieder 1/3 unter dem Schnitt.
    Verehrte Mitforistin!
    Meines Wissens liegt Sachsen-Anhalt in Mitteleuropa und nicht in Nordeuropa! Für dort kann ich leider die Aussagen nur bestätigen. Wir haben es sowohl in 2011 als auch in 2010 so wüst erlebt, dass wir unsre Urlaube abbrachen. 2010 fuhren wir dann nach Westfrankreich - und erlebten dort den nassesten Sommer seit Menschengedenken.
    Wir in Zentraleuropa bilden da wohl eine Art Insel zwischen dem immer trockeneren Süden und dem patschnassen Norden. 2008 kam im Norden noch dazu, dass es damals der kälteste Sommer seit 15 Jahren war.

    Zu den Regenmengen in Südhessen kann ich Ihnen sagen, dass wir 2010 15 % ÜBER dem Durchschnitt lagen und 2011 20 % DRUNTER. Derzeit liegen wir mit etwa 10 % im Minus.

    Was der Bericht leider nicht sagt: Wir leben noch immer in einem Sonnenflecken-Minimum und das korreliert auch ein wenig mit dem Wetter!!
  4. #4

    ach sie nu wieder...

    Zitat von marthaimschnee Beitrag anzeigen
    Also jetzt mal ganz im Ernst: Wollt ihr mich verarschen? Die Wetteraufzeichnungen meiner Mutter für die letzten 3 Jahre zeigen für das südliche Sachsen Anhalt 1 relativ normales und zwei überdurchschnittlich trockene Sommer! Und der aktuelle liegt bei der Regenmenge auch schon wieder 1/3 unter dem Schnitt.
    Sie werden es nie begreifen...
    Der Osten unserer Republik ist bereits aus der Westwindzone raus, die im Sommer die erhöhten Niederschläge mit sich bringt.
    Zumal Ihr da im Harz-Schatten hängt...
    Auf Dauer wird es dort auch noch trockener werden.
  5. #5

    Eine Serie

    ziemlich trockener Frühjahrsmonate reißt seit 2007 einfach nicht ab. Und nach einem trockenen und warmen Frühjahr kommt zwangsläufig ein feuchter Sommer. Ein natürlicher Ausgleich, um den Mittelwert zu erreichen.
  6. #6

    Spassvogel

    Zitat von querulant_99 Beitrag anzeigen
    Das ist doch optimal!
    Die Landwirte brauchen sich keine Sorgen zu machen, dass ihnen die Ernte vertrocknet,..
    nein, die machen sich Sorgen, das ihnen die Ernte verfault oder sie mit ihren Maschinen nicht mehr auf Acker können, weil der Boden aufgeweicht ist.
  7. #7

    optional

    Hier im Hohenlohischen waren die Wiesen bis vor kurzem eher grün als braun, und die Bauern wußten nicht, wo sie das Futter für die Tiere herbringen sollten. Mag sein, daß es in anderen Landstrichen mehr geregnet hat, aber auch die im Artikel genannte Niederschlagsmenge von 10% über dem langjährigen Durchschnitt erlaubt es wohl kaum, von einem Regensommer zu sprechen.
  8. #8

    Vielleicht

    Zitat von querulant_99 Beitrag anzeigen
    Das ist doch optimal!
    Die Landwirte brauchen sich keine Sorgen zu machen, dass ihnen die Ernte vertrocknet, und wer Urlaub hat, fährt eh ans Mittelmeer. Dort gibt's Sonne satt.
    muessen die Landwirte im Norden sich nun Gedanken ueber zu viel Regen machen? Oder haben sie einen Trick im Aermel, wie dem begegnet werden koennte?
  9. #9

    Wo ist denn hier das CO2 ?

    Dieser Beitrag deckt sich nun aber gar nicht mit der herrschenden Meinung unserer hier so häufig publizierten Klimavordenker. Zitat: "Atlantische Multidekaden-Oszillation (AMO): Die Temperatur des Nordatlantiks wechselt zwischen kalten und warmen Phasen, die jeweils etwa 20 bis 30 Jahre andauern." Aber wahrscheinlich kontert man aus Potsdam und anderen Erwärmungshochburgen jetzt wieder mit "Nichtlinearitäten". Ich kann mich hier nur wiederholen, bei der komplexen Thematik des Klimas sollten erst einmal fundiert die vielen beteiligten Effekte Sonneneinstrahlung, Wolken, Meeresverhalten, Klimahistorie etc., und -damit wir uns richtig verstehen- auch der Einfluss von Kohlendioxid gründlich untersucht werden, bevor man in teuren Aktionismus verfällt. Vor allem werden langfristige Messwerte unter identischen Bedingungen benötigt. Und bitte nicht von der Sekundärgröße CO2, sondern direkt von der Primärgröße Temperatur (eine Erwärmung wird in der Physik immer noch als Temperaturanstieg in der Einheit Kelvin ausgedrückt und nicht durch eine CO2-Konzentration in der Einheit ppm, verbunden mit der Bezeichnung "Klimakiller" substituiert.) ! Klimasimulationsmodelle sind keine heiligen Kühe, sie sollten von benachbarten Forschungsgebieten der Chemie, der Physik den Ingenieurswissenschaften (z.B.Messtechnik) und auch Simulations- und Programmierspeziallisten kritisch begutachtet werden.
    Die Kurve des dramatischen Anstieges der CO2-Konzentration ist zwar sehr schön, aber Natur funktioniert nun einmal nicht einfach, das zeigt auch dieser Artikel. Prognosen gehorchen eher dem Motto: Und erstens kommt es anders, und zweitens, als man denkt. Ein einziger global wirksamer Vulkanausbruch bzw. Meteoriteneinschlag in den nächsten Jahren und alle Klimaprognosen/-simulationen sind Makulatur. Golfstromumkehr und Erdachsenkippen für die SPON-Katastrophen-Community braucht man dazu noch nicht einmal (liest sich zugegebenermaßen aber ganz toll) ...