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Nordböhmen: Roma-Hatz an deutscher Grenze

Selbst eine Spezialeinheit der tschechischen Polizei kann nicht für Ruhe sorgen: Seit Wochen kommt es in Nordböhmen*zu Krawallen*zwischen der alteingesessenen Bevölkerung und Roma.*Rechtsextreme heizen die Stimmung an der Grenze zu Deutschland zusätzlich an.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...786081,00.html
  1. #30

    Der

    gute Mensch denkt sich, wenn der Staat oder die jeweilige Gemeinde sich mal richtig anstrengt und positiv auf die Leute zugeht, muss doch eine Integration zu machen sein. Leider sind zig Versuche verschiedenster Art hier gescheitert. Trotz teilweise sehr großer Anstrengungen. Es fehlt ein neuer Ansatz, der aber extrem schwierig und teuer ist.
    Aber es hilft überhaupt nicht, wenn man dies Problem schon nicht lösen kann, es dann so aus der Welt zu schaffen, indem man es zu verniedlichen oder kleinzureden versucht. Es handelt sich bei diesen Roma um eine Teilgruppe der Roma, um fahrenden Volk, die man nun zur Abgrenzung von den anderen Roma durchaus als Zigeuner bezeichnen sollte. Und es ist auch kein Geheimnis, das diese Familien-Clans über viele Generationen mafiös organisiert sind und von Kleinkriminalität sich ernähren.
    Es dürfte auch dem gutwilligsten klar sein, dass diese Gruppe zu integrieren fast unmöglich ist. Vorschläge sind aber immer willkommen.
  2. #31

    Was jetzt?

    Mit nichten wird im Artikel versucht das Problem der Kriminalität herunter zu spielen, ich denke die Mehrheit hier hat es zumindest nicht so verstanden. Es wird sogar für mich deutlich, dass die Kriminalitätsrate gestiegen ist seitdem die Gegend eine höhere.....[/QUOTE]

    Was schlagen Sie denn vor?
  3. #32

    Sorry

    Zitat von pontifactus Beitrag anzeigen
    das ist wohl als witz gedacht, oder? [...]
    Ja, als Satire. War ich so glaubhaft?
  4. #33

    ...

    Zitat von HerrPausB Beitrag anzeigen
    Wenn man die bisherigen Forenbeiträge liest, kann man es nur noch mit der Angst bekommen. Ich schäme mich für diese Kleinkariertheit, Spiessbürgerlichkeit und Engstirnigkeit.
    ... bis Sie mal selber engeren Kontakt zu diesen "Mobileuropäern" bekommen. Mit wachsender Entfernung zum Problem verringert sich dessen Größe in der eigenen Wahrnehmung.
  5. #34

    Der Glaube...

    Zitat von nesmo Beitrag anzeigen
    Der gute Mensch denkt sich, wenn der Staat oder die jeweilige Gemeinde sich mal richtig anstrengt und positiv auf die Leute zugeht, muss doch eine Integration zu machen sein.
    ...den Sie beschreiben, wird oft wie eine Monstranz durch die gegend getragen. Die Vorstellung, dass alles an den sozialen Umständen hängt, ist leider Gottes nur eine Facette der Medaille, die alleine längst nicht deren Gesamtform erklärt.

    Genau die Reduktion auf diesen einen Aspekt würgt eine objektive Diskussion ab.
  6. #35

    *lol* ...

    Zitat von das_dunkle_Orakel Beitrag anzeigen
    Mal eine Frage.
    Was würde passieren, wenn man einer Großfamilie großzügig einen Bauernhof mit genügend Land geben würde? (mit diesem dann neben Unterkunft auch die Ernährung möglich wäre)
    ... Das würde Aussehen wie in Rumänien:
    Dort wurden in Gebieten in denen nach Fall des "eisernen Vorhangs" die Deutschstämmigen fast geschlossen emigrierten - etwa "Siebenbürgen" - den Roma die Häuser überlassen.
    Die Hofe und Dörfer der von Roma bewohnten Gebiete sehen jetzt aus, als wären sie seit Jahrzehten verlassen und verwahllost.
    (Allerdings gibt's auch schmucke Neubauten von denen, die's im "Geldautomatengeschäft" in Nordeuropa zu etwas gebracht haben. :-) )
  7. #36

    Eine einfache Lösung gibt es nicht

    Zitat von HerrPausB Beitrag anzeigen
    Wenn man die bisherigen Forenbeiträge liest, kann man es nur noch mit der Angst bekommen. Ich schäme mich für diese Kleinkariertheit, Spiessbürgerlichkeit und Engstirnigkeit.
    Man muss sich eingestehen, dass es hier in erster Linie um ein soziales Problem handelt, dass man im Laufe der letzten Jahrzente (ja, sogar durch die Kommunisten) mit verschiedensten Mitteln zu lösen versuchte und leider voll gescheitert ist. Zigeuner wir in der tschechsichen Sprache gern als Synonym für Unordnung und Dreck benutzt und - für Deutsche zu Recht schockierend - es ist unter den "Normalbürgern" durchaus salonfähig. Es ist auch zu beobachten, dass der größte Unmut gebenüber den "Zigeunern" gerade bei Leuten aufkommt, die mit den problematischen Roma Tür an Tür leben. Diese negativen Erfahrungen sind so mit der Gesellschaft verwachsen, dass man im eigenen Interesse keinem Roma mehr glaubt oder ihn z.B. anstellen will. Im Prinzip hat man es auch längst verstanden, nur es gibt keine einfachen Lösungen. Die Nach-Wende-Zeit sah viele Versuche der Politik, Medien, Behörden, Schulen, NGOs usw. daran etwas zu ändern. Trotzdem gibt es regelmäßig immer wieder neue Krisen - die Neuste ist aber besonders kraß. Man muss zurück und die sozialen Problem wieder anpacken, statt sie wieder mit den Umsiedlungen und Schafung neuer Gethos neu zu schaffen. Der tschechische Staat muss die Bildungschanzen der Roma weiter verbessern - mit intensiver und gerechter Betreuung. Und der tschechsiche Staat muss sich mehr um Anreize, den Roma Beschäftigung anzubieten, kümmern. Gigantische Aufgaben.
  8. #37

    Prima Idee

    Zitat von das_dunkle_Orakel Beitrag anzeigen
    Mal eine Frage.
    Was würde passieren, wenn man einer Großfamilie großzügig einen Bauernhof mit genügend Land geben würde? (mit diesem dann neben Unterkunft auch die Ernährung möglich wäre)
    Prima Idee, die Sie da haben! Da schließ ich mich dann gleich an, auch wenn ich kein Rom bin. Ich hätte gerne einen schönen Bauernhof mit ein paar Hektar Ackerland, Kühen, Schweinen, Hühnern, allem was dazugehört. Dann bin ich auch ganz brav und falle niemandem jemals mehr zur Last. Wo muss ich mich melden?

    Ernsthaft, Utopia lässt grüßen.
  9. #38

    resistent

    Zitat von das_dunkle_Orakel Beitrag anzeigen
    Mal eine Frage.
    Was würde passieren, wenn man einer Großfamilie großzügig einen Bauernhof mit genügend Land geben würde? (mit diesem dann neben Unterkunft auch die Ernährung möglich wäre)
    In der Ostslowakei sogar ganze Dörfer, z.B. http://de.wikipedia.org/wiki/Svinia
    Aber soviel bekannt ist, gibt es kein einziges positives vorzeigbares Förderprojekt. Die Zigeuner sind wohl nicht "zivilisierbar" in unserem westlichen Verständnis.
  10. #39

    ...

    Immer wieder lustig wie Nichtsahnend die Gutmenschen hier schoen kommentieren.
    Diskriminierung, Rassenwahn etc.
    Sie haben doch gar keine Ahnung wie es ist mit einer Minderheit wie den Roma klarzukommen.
    Ich kann da aus Erfahrung sprechen, denn ich lebe und arbeite seit vier Jahren in Sofia/Bulgarien.

    Es kann von verfehlter Integrationspolitik nicht die Rede sein, wenn sich jene Partei die integriert werden soll kramphaft wehrt ein Teil der Gesellschaft zu werden bzw. sein.
    Denn dies zerstoert ja die "Roma-Kultur".
    Bei dieser ist es eben Tradition als Taschendieb oder Gaukler sein Geld zu "verdienen".
    Eins kann ich Ihnen allen mit Gewissheit sagen, wenn 2-3 Millionen Roma in Deutschland leben wuerden dann wuerde aber der Baum brennen, da wuerde es mit dem letzten Gutmenschen durchgehen.
    Es mag rassistisch klingen, aber an den Roma geht Mittel- bzw. Ost- und Suedosteuropa zugrunde.








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