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Nordböhmen: Roma-Hatz an deutscher Grenze

Selbst eine Spezialeinheit der tschechischen Polizei kann nicht für Ruhe sorgen: Seit Wochen kommt es in Nordböhmen*zu Krawallen*zwischen der alteingesessenen Bevölkerung und Roma.*Rechtsextreme heizen die Stimmung an der Grenze zu Deutschland zusätzlich an.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...786081,00.html
  1. #20

    Wille zur Veränderung fehlt

    Ich kenne Sinti und Roma sehr gut. Einige sind sehr fleißig und motiviert. Sie arbeiten täglich und verdienen gutes Geld.
    Die Mehrheit, die ich kenne, lebt einen anderen Stil. Sie beziehen Hartz IV, verdienen mit dem Sammeln von Schrott unerlaubter Weise viel Geld dazu und benehmen sich, wie die Axt im Walde. Keiner wil sie als Nachbarn, weil der Wert der eigenen Immobilie sinkt und auch die eigene Lebensqualität leidet.

    Letztlich zählt für Sinti, Roma, Zigeuner oder wie auch immer sie sich selbst bezeichnen das Gleiche, wie für jeden, der aus einem anderen Kulturkreis kommt. Entweder, man ist bereit sich so zu integrieren, dass man akzeptiert wird, oder man grenzt sich selbst aus. Ich habe noch nie von Massenprotesten gegen Japaner oder Chinesen gehört. Warum wohl?
    Wenn ich aber in eine fremde Kultur ziehe und meine, diese müsse meinen Lebenstil nun völlig akzeptieren und ich muss mich nicht den Erwartungen anpassen, habe ich ein ernstes Problem.

    Was wäre wohl wenn ich in Afghanistan ein christliches Begegnungszentrum bauen würde? Was wäre wohl, wenn die Sinti in Pakistan versuchen würden, zu leben?

    Sobald aber hier in Mitteleuropa jemand etwas gegen ungezügelte Zuwanderung sagt, ist er ein Nazi. Tun es andere in Ihren Ländern zu unserem Unverständnis, dann wird an unsere Venunft appeliert, andere Kulturen zu akzeptieren.
    Ich empfinde verschiedene Kulturen auch hier in Deutschland als Bereicherung. Aber nur, wenn sie unsere Kultur akzeptieren und sich an die Gesetze halten. Noch einen Staat im Staat brauchen wir nicht. Die Sinti und Roma aber sind so sehr abgeschottet, dass sie sich eigentlich schon selbst ausgrenzen. Der Wille zur Integration fehlt bei den meisten.
  2. #21

    Ja genau

    Zitat von thomasmünchner Beitrag anzeigen
    Sowas darf man nicht sagen, das ist beleidigend. Selbstverständlich ist der Kapitalismus schuld und wenn wir nur bereit wären genügend Geld für soziale Projekte bereit zu stellen wäre das Ganze auch anderst. Aber ich habe den Eindruck, die Verantwortlichen wollen ihre Vorurteile vom kriminellen und faulen Zigeuner lieber pflegen.
    Integration geht halt mal nicht von heute auf morgen und ohne Geld erst recht nicht.
    mit Geld löst man alle Probleme...!
    Erst ist der Kapitalismus Schuld - und dann sollen seine Folgen mit Geld ausgebessert werden! Das ist doch schizophren...
  3. #22

    .

    Zitat von thomasmünchner Beitrag anzeigen
    Sowas darf man nicht sagen, das ist beleidigend. Selbstverständlich ist der Kapitalismus schuld und wenn wir nur bereit wären genügend Geld für soziale Projekte bereit zu stellen wäre das Ganze auch anderst. Aber ich habe den Eindruck, die Verantwortlichen wollen ihre Vorurteile vom kriminellen und faulen Zigeuner lieber pflegen.
    Integration geht halt mal nicht von heute auf morgen und ohne Geld erst recht nicht.
    das ist wohl als witz gedacht, oder? es werden also vorurteile gepflegt, die mit der realität nichts am hut haben.
    ja, laßt uns noch mehr geld ausgeben, mehr sozialarbeiter einstellen .... oder gleich jeden roma zum millionär machen. problem beseitigt.
    sie sagen doch, deld in die hand nehmen. wieviel haben sie schon für sie in die hand genommen?
  4. #23

    Titel

    Zitat von HerrPausB Beitrag anzeigen
    Wenn man die bisherigen Forenbeiträge liest, kann man es nur noch mit der Angst bekommen. Ich schäme mich für diese Kleinkariertheit, Spiessbürgerlichkeit und Engstirnigkeit.
    Es mag so aussehen.
    Aber ich mache jede Wette, sie ändern ihre Meinung, sobald ein 'Clan' 100m neben ihrem Einfamilienhaus auf der Weide zeltet. Leider.
  5. #24

    Dieser "Ärger" bestreht seit 20 Jahren

    Solche schlecht recherchierten Artikel helfen Niemand. Die Romas im brüderlich verbundenen Sozialismus waren willkommene billige Arbeitskräfte (irgendwie hatten wir in Deutschland das auch). Bereits kurz nach der Wende wurden die Romas von der damaligen CSFR-Regierung und später von der Regierung der "Tschechischen Republik" wie auch von der slowakischen Regierung ausgegrenzt. Als billige Arbeiter wurden sie nicht mehr gebraucht, ganz besonders in der Slowakei nicht, wo die Fabriken mit niedrigen Anforderungen sehr schnell in die Knie gingen. Beide Regierungen machten große Unterschiede in der sozialen Behandlung der Roma und der tschechischen/slowakischen Bevölkerung; selbst von Bildungsmaßnahmen beginnend mit der Einschulung wurden und werden die Romas ausgeschlossen. Das ist die eine Seite der Medaille. Die andere Seite ist, daß die Romas von der Politik und von der Gesellschaft überall da vertrieben werden, wo sie gerade sind. Von den eigenen politischen Standorten sollten die Romas Welten entfernt sein von den Neonazis; doch von dem einen Extrem in das andere ist die Wegstrecke nicht 1x die auf einer Messerspitze. Die Situation an der Grenze zwischen Usti und Bad Schandau und weiter Richtung Dresden ist höchst gefährlich, mit Politikern der "Tschechischen Republik" und der in Sachsen regierenden CDU sind die Probleme nicht lösbar.
  6. #25

    Ihre Haltung in Ehren...

    Zitat von HerrPausB Beitrag anzeigen
    Wenn man die bisherigen Forenbeiträge liest, kann man es nur noch mit der Angst bekommen. Ich schäme mich für diese Kleinkariertheit, Spiessbürgerlichkeit und Engstirnigkeit.
    ...ich frage mich nur, wie Sie sich ggf. selbst verhalten würden. Die Probe aufs Exempel wäre dorthin zu ziehen oder umgekehrt, den Roma Wohnraum anbieten. ...ich wette, es würde soweit kommen, dass auch Sie sich ertappen würden, kleingeistig, spießbürgerlich und engstirnig zu sein. Und das vollkommen ungeachtet der Ursachen der Misere / der Frage wer was wann verbockt hat.

    Ich frage mich auch, ob Sie ein Bild davon haben, wie es in Nordböhmen aussieht / ob Sie jemals schon in solchen Regionen waren. Den Leuten geht es zwar nicht wirklich schlecht aber auch keineswegs gold. Wen wundert es, dass die Situation gerade dort hochkocht, wenn sie noch derart verschärft wird?
    Ich habe immer den Eindruck, die (westlichen)Großstadt-Literaturhausgänger machen es sich sehr einfach, den - wie beschrieben - spießig, engstirnig, kleinbürgerlichen Mob abzuurteilen.
  7. #26

    Titel

    Zitat von thomasmünchner Beitrag anzeigen
    Sowas darf man nicht sagen, das ist beleidigend. Selbstverständlich ist der Kapitalismus schuld und wenn wir nur bereit wären genügend Geld für soziale Projekte bereit zu stellen wäre das Ganze auch anderst. Aber ich habe den Eindruck, die Verantwortlichen wollen ihre Vorurteile vom kriminellen und faulen Zigeuner lieber pflegen.
    Integration geht halt mal nicht von heute auf morgen und ohne Geld erst recht nicht.
    Mal eine Frage.
    Was würde passieren, wenn man einer Großfamilie großzügig einen Bauernhof mit genügend Land geben würde? (mit diesem dann neben Unterkunft auch die Ernährung möglich wäre)
  8. #27

    Nix

    Zitat von fkrone Beitrag anzeigen
    Roma per se als kriminell abzustempeln halte ich noch für fragwürdig, zumal es durchaus ......
    OK?
    Was schlagen sie vor?
  9. #28

    menschen

    Zitat von freiheit_wagen Beitrag anzeigen
    Wirklich beliebt scheinen die ja nirgends zu sein...Frankreich hat sie abgeschoben, die Tchechen jagen sie und wirklich willkommen sind sie in Deutschland auch nicht. Zumindest in der Bevölkerung.....
    -
    Es gibt tatsächlich EU Bürger der zweiten Klasse. Erstaunlich und erschreckend. Wo können die Ursachen hierfür liegen?
    fangen sie doch mal bei den betreffenden menschen selbst an. liefert oft erstaunliche erkenntnisse, abseits der ganzen "europa im rechtsruck" theorie
  10. #29

    "Problemlösungen"

    Zitat von nesmo Beitrag anzeigen
    ...wie man umherziehende Roma integrieren kann, wie man sie von kriminellen Taten abhalten kann. Seit Jahrzehnten, wenn nicht seit Jahrhunderten versucht man dieses Problem zu lösen. Es ist aus welchen Gründen auch immer europaweit bisher noch nicht gelungen.
    Stimmt das? Ich kann mich persönlich nur an wenige Integrationsprojekte für Roma erinnern. Und diese wenigen fanden eigentlich alle innerhalb der letzten paar Jahre statt. Seit Jahrhunderten? Da hätte ich gerne ein Beispiel. Versuche, "dieses Problem zu lösen" - da fallen mir wirklich nur Negativbeispiele ein. Weder zu Kaisers Zeiten, noch im Nachkriegsdeutschland gab es viele Befürworter einer Integration der Roma. Marginalisierung und Vertreibung waren die üblichen Lösungsvorschläge. Wie Nazideutschland "dieses Problem lösen" wollte, ist wohl bekannt.

    Wenn Sie irgendwelche "Leuchtturmprojekte" zur Integration von Roma in Deutschland oder noch besser in Ostmitteleuropa kennen - am besten "der letzten Jahrzehnte und Jahrhunderte" - dann immer her damit. Ich bin gespannt.


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