Nobelpreisträger Liu Xiaobo: "Er träumte davon, berühmt zu sein"

Der chinesische Dissident Liu Xiaobo wird den Friedensnobelpreis erhalten. Im SPIEGEL-ONLINE-Interview erzählt einer seiner ältesten Freunde vom Menschen Liu: "Er wollte anders sein, kritischer und wacher", sagt Bei Ling.

http://www.spiegel.de/panorama/gesel...733543,00.html
  1. #1

    Er träumte davon, berühmt zu sein

    Das ist er ja nun! Nun muss er eben auch einstecken wie ein Mann.
  2. #2

    -

    "Im Jahr 1988 wurde er für drei Monate an die Universität Oslo eingeladen. Darauf folgten Aufenthalte an der University of Hawaii und der Columbia University." wikipedia

    Zu viel Auslandsaufenthalte sind nicht immer hilfreich für das Verhältnis zum eigenen Land. Als dissidenter Chinese verfällt man zu schnell dem oberflächlichem Glanz fremder Nationen.
  3. #3

    Üble Suggestion!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der chinesische Dissident Liu Xiaobo wird den Friedensnobelpreis erhalten. Im SPIEGEL-ONLINE-Interview erzählt einer seiner ältesten Freunde vom Menschen Liu: "Er wollte anders sein, kritischer und wacher", sagt Bei Ling.

    http://www.spiegel.de/panorama/gesel...733543,00.html
    Natürlich muss man "berühmt" sein, um in der Welt der "Narren" überhaupt Gehör zu finden - aber sprechen nicht die Tatsachen gegen diese üble Suggestion?
  4. #4

    Helden

    Ohne Menschen wie Liu Xiaobo hätte es in China nie eine Revolution gegeben.
    Es ist schade und beschämend wie wenig die Chinesische Führung von Ihrer eigenen Geschichte verstanden hat.
    Eine Beleidigung für alle die Ihr Leben im Glauben an etwas größeres geopfert haben.
  5. #5

    Nobelpreis erfüllt seinen Zweck!

    Der Friedensnobelpreis an Liu Xiaobo ist ein deutliches Zeichen für mehr Gerechtigkeit und Demokratie in dieser Welt. Noch gilt Xiaobo in China als Staatsfeind Nr. 1, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass auch dieser - wie Nelson Mandela in Südafrika - vom quasi einstigen „Terroristen“ zum „Nationalhelden“ aufsteigen wird. Es braucht halt nur seine Zeit. Ich empfehle folgenden Artikel, der die Transformation vom nationalen Feind hin zum Held am Vorbild von Mandela thematisiert: http://2010sdafrika.wordpress.com/20...elson-mandela/.
  6. #6

    Welche Revolution?

    Zitat von sysiphos Beitrag anzeigen
    Ohne Menschen wie Liu Xiaobo hätte es in China nie eine Revolution gegeben.
    Es ist schade und beschämend wie wenig die Chinesische Führung von Ihrer eigenen Geschichte verstanden hat.
    Eine Beleidigung für alle die Ihr Leben im Glauben an etwas größeres geopfert haben.
    Welche Revolution meinen sie denn? Ich sehe in China keine Bürgerkriegs zu stände wie hier in Europa (Griechenland, Irland, Frankreich, Deutschland (S21) und Großbritanien gestern)
    Europa ist im Umbruch, wie es weiter geht mit Euro und mit der EU. Liu Xiabao hat doch keine gesellschaftliche messbare Veränderung herbeigeführt. Was eine Minderheit will ist doch der Mehrheit der Chinesen schnurz piep egal!
  7. #7

    -

    Zitat von 2010sdafrika Beitrag anzeigen
    Nobelpreis erfüllt seinen Zweck!
    Das ist Ihre Überschrift. Und im Namen haben sie "Afrika". Sind sie also auch sauer, dass die Chinesen sich verstärkt in Afrika angagieren ? Und soll der "Zweck" möglicherweise in der Diskreditierung Chinas bestehen ?

    Wer drauf reinfällt ...
  8. #8

    Sie gehören

    Zitat von narrensyndrom Beitrag anzeigen
    Natürlich muss man "berühmt" sein, um in der Welt der "Narren" überhaupt Gehör zu finden - aber sprechen nicht die Tatsachen gegen diese üble Suggestion?
    wohl zu den ganz Schlauen. Deshalb kleiden Sie Ihr Ego auch in eine scheinheilige Frage nach persönlichem Vorteil.
  9. #9

    Na und?

    Zitat von Youngle Beitrag anzeigen
    Welche Revolution meinen sie denn? Ich sehe in China keine Bürgerkriegs zu stände wie hier in Europa (Griechenland, Irland, Frankreich, Deutschland (S21) und Großbritanien gestern)
    Europa ist im Umbruch, wie es weiter geht mit Euro und mit der EU. Liu Xiabao hat doch keine gesellschaftliche messbare Veränderung herbeigeführt. Was eine Minderheit will ist doch der Mehrheit der Chinesen schnurz piep egal!
    Gut, dass Sie sich in China so genau auskennen.
    Aber Sie stolpern über Ihre eigene Logik. Warum wohl wird versucht, Liu weg zu sperren?
    Dreimal dürfen Sie raten.