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Nobelpreisträger Liu Xiaobo: "Er träumte davon, berühmt zu sein"
Der chinesische Dissident Liu Xiaobo wird den Friedensnobelpreis erhalten. Im SPIEGEL-ONLINE-Interview erzählt einer seiner ältesten Freunde vom Menschen Liu: "Er wollte anders sein, kritischer und wacher", sagt Bei Ling.
http://www.spiegel.de/panorama/gesel...733543,00.html
- #1 10.12.2010 11:14 von
Er träumte davon, berühmt zu sein
Das ist er ja nun! Nun muss er eben auch einstecken wie ein Mann.
- #2 10.12.2010 11:22 von Zwergnase
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"Im Jahr 1988 wurde er für drei Monate an die Universität Oslo eingeladen. Darauf folgten Aufenthalte an der University of Hawaii und der Columbia University." wikipedia
Zu viel Auslandsaufenthalte sind nicht immer hilfreich für das Verhältnis zum eigenen Land. Als dissidenter Chinese verfällt man zu schnell dem oberflächlichem Glanz fremder Nationen. - #3 10.12.2010 11:26 von
- #4 10.12.2010 11:27 von sysiphos
Helden
Ohne Menschen wie Liu Xiaobo hätte es in China nie eine Revolution gegeben.
Es ist schade und beschämend wie wenig die Chinesische Führung von Ihrer eigenen Geschichte verstanden hat.
Eine Beleidigung für alle die Ihr Leben im Glauben an etwas größeres geopfert haben. - #5 10.12.2010 12:08 von
Nobelpreis erfüllt seinen Zweck!
Der Friedensnobelpreis an Liu Xiaobo ist ein deutliches Zeichen für mehr Gerechtigkeit und Demokratie in dieser Welt. Noch gilt Xiaobo in China als Staatsfeind Nr. 1, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass auch dieser - wie Nelson Mandela in Südafrika - vom quasi einstigen „Terroristen“ zum „Nationalhelden“ aufsteigen wird. Es braucht halt nur seine Zeit. Ich empfehle folgenden Artikel, der die Transformation vom nationalen Feind hin zum Held am Vorbild von Mandela thematisiert: http://2010sdafrika.wordpress.com/20...elson-mandela/.
- #6 10.12.2010 12:13 von
Welche Revolution?
Welche Revolution meinen sie denn? Ich sehe in China keine Bürgerkriegs zu stände wie hier in Europa (Griechenland, Irland, Frankreich, Deutschland (S21) und Großbritanien gestern)
Europa ist im Umbruch, wie es weiter geht mit Euro und mit der EU. Liu Xiabao hat doch keine gesellschaftliche messbare Veränderung herbeigeführt. Was eine Minderheit will ist doch der Mehrheit der Chinesen schnurz piep egal! - #7 10.12.2010 12:19 von Zwergnase
- #8 10.12.2010 12:30 von
- #9 10.12.2010 12:35 von
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