APSpanien bekommt 100 Milliarden Euro von den EU-Partnern - an den Märkten sorgt diese Nachricht für Jubel. Die Aktienkurse in Asien steigen kräftig, der Euro legt zu. Zuspruch kommt auch von der chinesischen Regierung, Nobelpreisträger Joseph Stiglitz indes spricht von "Voodoo-Ökonomie".
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...838056,00.html
da würd ich auch jubeln, wenn man mir einfach so 100 Milliarden in den A. bläst. Einzige Arbeit: Genug winseln.
Guido Knopp aufgemerkt und in paar Jahren Filmchen drüber gemacht:
Diese gesamte 'Finanzkrise' ist wohl der gigantischste Betrug, der jemals in der Weltgeschichte stattgefunden hat. Billionen abgesaugt aus hunderten Millionen Steuerzahler-Portemonnais.
Da waren selbst Ludwig XIV und seine Fürstenkumpel echte Stümper im Volksaussaugen.
Während sich Europas Banker vor Freude auf die Schenkel klopfen, dürfte den Steuerzahlern die Zornesröte ins Gesicht steigen. Mit welcher Berechtigung, so fragen sie sich zu Recht, werden marode Zombiebanken in Spanien (und nicht nur dort) vom marktwirtschaftlichen Ausleseprozess verschont und mit Krediten künstlich am Leben gehalten, für die die Steuerzahler den Kopf hinhalten müssen?
Das Argument, es handele sich um systemrelevante Banken, deren Zusammenbruch das globale Finanzsystem in den Abgrund triebe, ist pure Volksverdummung - eine Immunisierungsstrategie der Bankenlobby, die diese den Politikern geschickt als Weltenrettung verkauft hat.
Sicherlich gibt es Banken, die wegen ihrer Größe und Vernetzung mit anderen Instituten systemrelevant sind. Diese Banken muss der Staat retten, um einen Kollaps des globalen Finanzsystems zu verhindern. Doch die spanischen Regionalbanken gehören nicht dazu.
Wie man es besser macht, zeigen die USA. Zwar hat die US-Regierung einige Wall-Street-Größen wie die Bank of America und Citigroup mit staatlichen Kapitalspritzen vor dem Aus bewahrt. Doch sie hat zugleich den Mut gehabt, mehr als 140 kleinere und mittlere Banken im ganzen Land in den Bankrott zu schicken. Das hat den Bankensektor bereinigt, Amerikas Finanzbranche steht heute um ein Vielfaches besser da als die Konkurrenz in Europa.
Das Aufspannen des Rettungsschirms über Spaniens Banken widerspricht zudem den vertraglichen Grundlagen des EFSF. Diese sehen vor, dass die EFSF-Mittel nur als Ultima Ratio abgerufen werden dürfen, wenn ein Land nachgewiesen hat, dass es seine Banken allein nicht retten kann.
geht es wieder gut. Egal welche Misswirtschaft, egal womit die Milliarden von anzugtragenden Mittelstandsvampiren verzockt wurden, der deutsche Steuerzahler nimmt zukünftige Lohnnebenkosten von 70% freudig in Kauf! Nur zu Ihr gewissenlosen Investmentbanker: Ein paar Runden spielen wir noch vor der nächsten Revolution...!
beschreibt er doch so schoen, die staendig wiederholten Beschwoerungsformeln der europaeischen Politiker, keine konnte ueberzeugen, noch hat eine funktioniert. Die ueblichen beruhigenden Worte eines EU Kommissars Rehn wirken fast schon ruehrend, denn sie lagen seit nun fast 3 Jahren stets daneben und ihre Halbwertzeit reduzierte sich drastisch.
Zunaechst bin ich der Ueberzeugung, dass die 100 Milliarden nicht reichen werden. Ein Indikator dafuer ist die "Leichtigkeit" mit der diese Summe durchgewinkt wurde, so als haette man damit sogar ein Polster geschaffen. Dem ist nicht so, denn die Schlange der hilfsbeduerftigen Banken wird schnell laenger werden. Geloest ist mit der erneuten Bankenrettung kein einziges Problem, denn an den Parametern der spanischen Volkswirtschaft aendert sich nichts, im Gegenteil die Aussichten verschlechtern sich.
Das ein paar Zocker diesen erneuten Rettungshype nutzen ist nicht verwunderlich, sie leben ja von so was. Spaetestens in 3 Wochen hat uns die Realitaet wieder eingeholt, die Bemerkung "das muesse die Maerkte beruihigen" ist ein bislang sicherer Indikator dafuer gewesen.
"[...]sagte Kipping. 100 Milliarden Euro seien ein Drittel des Bundeshaushalts. Das könne man nicht mal eben mit einem Verwaltungsakt bewilligen."
Kommen die 100 Mrd. denn alle aus Deutschland?