das Wort "Leihwähler" zum Unwort des Jahres wählen.
DPAAb sofort jeder für sich alleine - diese Parole gibt die CDU nach der Pleite in Niedersachsen an den Juniorpartner FDP aus. Es soll zukünftig keine Leihstimmen mehr geben. Doch eine Analyse zeigt: Nur 2000 Zweitstimmen mehr für die Liberalen hätten Schwarz-Gelb wohl gerettet.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-879072.html
das Wort "Leihwähler" zum Unwort des Jahres wählen.
...ist doch Unsinn. 80% der FDP-Wähler haben ihre Erststimme der CDU gegeben. Man könnte also genauso sagen, dass die FDP Stimmen an die CDU geliehen hat und nicht umgekehrt.
Da hat Niedersachsen und Deutschland ja nochmal Glück gehabt. :-)
lol
dann hätten vielleicht auch erstmal 2000 Leute mehr wählen gehen müssen.
Alle die nicht an der Wahl teilgenommen haben sind total bescheuert und sind dann diejenigen, die am lautesten maulen, wenns regierungstechnisch mal nicht so läuft wie sie es gerne hätten.
Also nochmal: Nicht wählen = saudumm sein!!
Egal wer nach der Wahl die Regierung bilden sollte. Meine große Bitte besteht nur darin, endlich wieder Experten auf die jeweiligen Ministerposten zu setzen und mit einer Stimme zu sprechen.
und dann noch 400.000 Leihstimmen von der CDU an die FDP und die FDP würde den Ministerpräsident stellen ...
Das hat man von "strategisch Wählen"
Im Bund soll einer aufgrund des letzten FDP-Ergebnisses größenwahnsinnig geworden sein, spätliberal dekadent sozusagen. Nun ja, der Boden der Tatsachen bzw. der Abgrund der Meinungsumfragen hat ihn wieder.
Ja, und wenn Albrecht seinerzeit nicht mit seiner absoluten CDU-Mehrheit in Niedersachsen nicht das Wahlverfahren geändert hätte, wäre Schwarz-Gelb nicht abgewählt worden!
Auf eine partei, die ihre ausschließliche Existenzberechtigung aus der Funktion als Mehrheitsbeschaffer ableitet, kann Deutschland wirklich verzichten! Die Lösung der Machtfrage zwischen Rösler und dem "Weinkönig" ist doch eine einzige Lachnummer! Das wäre doch eine Thema gewesen. Passt aber dem Spiegel / SPON nicht in den Kram!
Dass es bei dieser Wahl um alles oder nichts ging und es zu einem hauchdünnen Vorsprung für eines der beiden Lager kommt, war schon lange bekannt und genau das ist jetzt das Ergebnis. Wahrscheinlich hätte die FDP aus eigener Kraft auch gar nicht die Hürde genommen, sie ist inhaltslos und leer geworden seit Westerwelle. Auch aus der Perspektive hätte schwarz-gelb den Sieg nicht verdient. Aber was nützt es, jetzt noch darüber nachzudenken? Die Wahl ist gelaufen, ohne wenn und aber.
man sollte das Zweitstimmensystem ganz abschaffen. Ein Wähler, eine Stimme - und Schluss. Dann gibts auch keine Überhangmandate. Kein Firlefanz, kein Trallala.... sondern glasklar und leicht überschaubar. Wer die meisten Stimmen hat, hat gewonnen.