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Niederlande: Legalisierung führt nicht zu mehr Sterbehilfe
REUTERSDie Erlaubnis zur aktiven Sterbehilfe führt einer niederländischen Studie zufolge nicht dazu, dass mehr Menschen durch die Hand eines Arztes sterben. Während mobile Sterbehelfer in Holland jedoch schon Hausbesuche machen, ist in Deutschland auch die Beihilfe zur Selbsttötung weiterhin verboten.
http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...844005,00.html
- #40 16.07.2012 08:48 von
Ich hab das niemals behauptet, ich bin Student der Pflegewissenschaft und Pfleger auf einer Intensivstation. Allerdings hab ich wohl mehr Erfahrung mit Opioiden als ein x-beliebiger Arzt, dem die ITS-Erfahrung fehlt.
Ich arbeite auch nicht in einer Palliativklinik, sondern in einer Universitätsklinik auf einer Intensivstation. Palliativmedizin kann man praktisch überall machen, wo Menschen chronisch krank sind oder sterben.
Zustände mit schreienden Patienten fände ich genauso schlimm. Da muss aber strafrechtlich was passieren, und nicht der Gnadenschuss/-spritze propagiert werden. Gegen Schmerzen kann man was machen. Wenn das auf manchen Stationen nicht ausreichend geschieht, dann muss man daran was ändern, und dafür reichen die heutigen Gesetze aus. - #41 16.07.2012 08:57 von
- #42 16.07.2012 10:03 von
Fehler?
Im Text heißt es "Demnach waren die Zahlen von 2010 vergleichbar mit den Daten aus den Jahren 1990 u 2001" während der online Artikel der "Lancet" Zeitschrift behauptet:
"In 2010, of all deaths in the Netherlands, 2·8% (95% CI 2·5—3·2; 475 of 6861) were the result of euthanasia. This rate is higher than the 1·7% (1·5—1·8; 294 of 9965) in 2005, but comparable with those in 2001 and 1995."
Habe ich da etwas falsch gelesen, oder stimmt da etwas nicht (1990 und 2001 oder 1995 und 2001)? - #43 19.07.2012 08:01 von
Der Tod ist keine Lösung für Probleme des Lebens. Und das Sterben ist Teil des Lebens.
Schon der Begriff Sterbehilfe ist irreführend denn eine Tötung ist keine Hilfe beim Sterben sondern die unmittelbare Hebeführung des Todes.
Die Tötung moribunder Menschen ist vor allem deshalb so attraktiv weil sie alle Beteiligten radikal von den Lasten defizitären Lebens befreit.
Solche Menschen brauchen aber medizinische und menschliche Zuwendung und keinen Henker.
Richtig, deshalb muss diese Hilfe verbessert werden. - #44 06.05.2013 20:55 von
Ingmar
Der Geist und die innere Haltung, die aus Ihren Beiträgen spricht, beruhigt mich. Es braucht mehr solche Praktiker wie Sie, ich wünsche Ihnen sehr, dass Sie Ihren anspruchsvollen Berufsalltag noch lange ertragen. Oder zu guter Letzt Arzt werden und die Gepflogenheiten Ihrer jeweiligen Station stärker mitbestimmen.
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