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Niederländischer Populist: Das neue Feindbild des Geert Wilders

REUTERSDie Neuwahlen in den Niederlanden will Geert Wilders zu einer Abstimmung über Europa machen. Der Populist, der bei der letzten Wahl mit Hass auf Muslime auf Stimmenfang ging, schürt jetzt die Angst vor der Euro-Krise. Sein neue Gegner heißt Brüssel.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...830163,00.html
  1. #40

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    (...) Wenn er mit seiner Frau ins Kino geht, sitzen Bodyguards hinter ihm. Geert Wilders, 48, ist isoliert. Wegen seiner Sprüche gegen Ausländer und Muslime wird der niederländische Rechtspopulist rund um die Uhr geschützt. Als Mensch, sagt er selbst, sei er deshalb schon lange allein. (...)
    Allein dass er geschützt werden muss wegen seiner Kritik zeigt, wie richtig er liegt.
    Und wenn es ginge lassen Sie doch den Begriff "Rechtspopulist" weg. Wir leben doch angeblich in einer Demokratie, da ist es doch eigentlich selbstverständlich, dass es Politiker gibt, die den Willen großer Teile der Bevölkerung äußern und vertreten.
  2. #41

    Zitat von bleifuß Beitrag anzeigen
    Hass auf Muslime, welch demonstrative Aussage, ohne nennenswerte Aussagekraft.
    Wer Wilders mal in einer Rede gehört hat, weiß ganz genau das er sich nur gegen die Ideologie des Islams einsetzt. Und speziell nicht gegen säkulare Moslems, was durchaus legitim ist.
    Mal abwarten wer hier wen abstraft.
    Der Beschreibungstext sollte vielmehr lauten:

    "Das neue Feindbild von SPON
    Die Neuwahlen in den Niederlanden will SPON zu einer Abstimmung über Europa machen. Das populistische Portal, das bei der letzten Wahl mit Hass auf Islamkritiker auf Stimmungsmache ging, redet jetzt die Währungs-Krise weg. Sein neuer Gegner heißt Euro-Skeptiker."


    Natürlich wäre das eine unzulässige Pauschalisierung. Nicht jeder SPON-Journalist denkt und schreibt auf diese Weise.
  3. #42

    .

    Also wenn hier schon die niederländische Parteienlandschaft thematisiert wird, was ja tatsächlich kein uninteressantes und unwichtiges Thema ist - dann würde ich mir aber auch einen gleich umfangreichen Bericht über die Sozialistische Partei, Partnerpartei der deutschen LINKEN, wünschen, die laut Umfragen Aussicht hat, zweitstärkste Partei zu werden und um die Hälfte mehr Abgeordnete als die Truppe des Herrn Wilders zu stellen.
  4. #43

    Habe ihm selber gewaehlt wegen seine anti-massen-immigrations Politik. Jetzt hat er sich selber entlaervt als einer der nur schreit aber keine Verantwortung uebernehmen moechte wenn harte finanzielle Massnahmen getroffen werden muessen. Er hat seine einzige Freunde im Parlament, Rutte (VVD) und Verhagen (CDA) ein Messer im Ruecken gestochen und 'rechte Politik' fuer Jahren umnoeglich gemacht. Er hat es sogenannt gemacht als 'Schutz fuer unsere Alten gegen Bruessel', aber Verbaende von Aelteren haben diesen Schutz abgelehnt. Sogar SPON schreibt offen was viele denken, naemlich das Wilders finanziert wird aus New York und Israel. Wilders hat eine Israelische Fahne auf seinen Schreibtisch, keine Niederlaendische. Jetzt hat er sich gegen Bruessel gekehrt, das nur Regeln durchsetzt woran die Niederlaende sich massgebend beteiligt hat. Jetzt naehrt sich der Verdacht das er Immigration nur benutzt hat um gross zu werden und jetzt versucht die EU von Innen zu zerstoeren. Wilders als Agent von Washington eben. Meine Stimme wird er nicht mehr bekommen.
  5. #44

    Erstmal finde ich es mal wieder ironisch...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Neuwahlen in den Niederlanden will Geert Wilders zu einer Abstimmung über Europa machen. Der Populist, der bei der letzten Wahl mit Hass auf Muslime auf Stimmenfang ging, schürt jetzt die Angst vor der Euro-Krise. Sein neue Gegner heißt Brüssel.

    Niederländischer Populist: Das neue Feindbild des Geert Wilders - SPIEGEL ONLINE
    ...das es hier foristen gibt, die so tun als hätte Wilders nie irgendetwas Menschenverachtendes über Muslime von sich gegeben. Mal ein Kleiner Hinweis an diese Leute: Die Partei "Die Freiheit", von der man mittlerweile gar nichts mehr hört Gott sei Dank, wurde persöhnlich von Wilders besucht. Und diese Partei, ähnlich wie die Pro-NRW Gruppe, hat explizit sich ihre Stimmen gesucht, mit Populistischem Quatsch ähnlich der NPD oder des Herrn Sarrazins.
    Aber wir wissen ja mittlerweile wie Rechts funktioniert:"Ignorance is a bliss !" Da wird dann 13 Jahre lang verschwiegen, das Morde im Auftrage von Rechtsextremen geschehen.

    Das Wilders übrigens Angst hat, kann ich gut verstehen. Eigene Dummheit, so nenne ich den Quatsch, den er von sich gibt, schützt ihn nicht davor, das die Leute, die er angreift, nicht zurück reagieren werden. Aber eigentlich isolieren sich Rechtspopulisten schon von selbst, oder geben eigentlich nur den Stuß von sich, weil sie NIE mit den Leuten zusammen getroffen sind, über die sie so große Sprüche ablassen. Ich unterstelle dem Herrn Wilders das gleiche wie hier Herrn Sarrazin, das sie NIE einem Muslim je über den Weg gelaufen sind in ihrem Leben. Ist schon tragisch, wenn einigermaßen intelligente Leute sich selbst zu Idioten machen, nur weil sie über ihre Paranoia nicht hinwegkommen können.
  6. #45

    Fraglich, fragwürdig und hinterfragt

    Zitat von DergerechteZorn Beitrag anzeigen
    Wer reale Bedrohungen benennt ist nicht unbedingt ein "Populist".
    Wer allerdings als Medium seinen verfassungsmäßigen Auftrag der Aufklärung, Bildung und Information (öffentlich rechtliches Fernsehen und Rundfunk) verleugnet und als Nachrichtenmagazin Propaganda für totalitäre Systeme macht, ist nicht überparteilich sondern heuchlerisch und korrupt!!
    Heuchlerisch sind ja viele. Aber welches Nachrichtenmag. macht denn Propaganda für totalitäre Systeme? Und diese zahlen dann dafür? Oder wie kommen Sie jetzt auf korrupt?
  7. #46

    nee

    Zitat von Critik Beitrag anzeigen
    Interessanter Punkt. Da sind sie ja der lebende Beweis dafür, dass Dürr falsch liegt. Laut Dürr zweifelt ja einer außer Wilders EU oder Euro an.

    Dazu zwei Fragen:

    a) Welcher Politiker ist ihrer Meinung nach kein Populist? Nennen Sie mir bitte Beispiele von noch aktiven Politikern.
    b) Wen soll man ihrer Meinung nach in den Niederlanden wählen, wenn man Kritik am Moloch EU für absolut gerechtfertigt hält
    zu Ihren Fragen
    a. Politiker sind vom Wesen her immer Populisten, soweit haben Sie recht!. Ob ich aber jemandem mit faschistoiden Gedankengängen wie Wilders, und das ist eher schon verharmlosend, meine Stimme geben würde? Nein niemals. So tief kann ich nicht sinken!!
    b. Dafür kenne ich die politische Kaste in den Niederlanden zu wenig um das zu beantworten.
    Fällt mir in D schon zunehmend schwerer.
    Zwischen Kritik und Populismus ist schon ein Unterschied. Hab von Wilders noch keinen konstruktiven Vorschlag gehört.
    Bin für Beispiele empfänglich.
    Relativieren ist nie ein guter Denkansatz.
  8. #47

    ja klar...

    Zitat von StefanSchu Beitrag anzeigen
    braucht nunmal einfache Feindbilder. Ob Ausländer oder die EU, irgendwer muss Schuld sein.
    oder konservative und gegen den mainstream denkende....
  9. #48

    religiöser Fanatismus

    Zitat von franzdenker Beitrag anzeigen
    Geert Wilders hat so gut wie nichts erreicht, seine markigen Sprüche haben die Gesellschaft gespalten und dem Ansehen der Niederlande geschadet. In die USA würde Wilders gut passen, dort sind religiöser Fanatismus und Rassismus in vielen Regionen noch an der Tagesordnung.
    Ihr Beitrag hat mich sehr erheitert. Sie begründen also ernsthaft, dass ein Anti-Islamist in den USA gut aufgehoben ist, weil es dort religiöser Fanatismus gibt. Das scheint mir doch ein Widerspruch zu sein, finden Sie nicht?
  10. #49

    Interessant...

    wie die Medien sich immer wieder auf Andersdenkende einschießen und versuchen diese in Zweifel zu ziehen.
    Wird Wilders vom Spiegel die Regierungsfähigkeit in den Niederlanden abgesprochen versucht man hier bei uns die Piraten zu zerreden und in Mißkredit zu bringen.

    Allerdings sind immer mehr Menschen nicht mehr so dumm und glauben alles vorbehaltlos. Egal ob von Politikern verbreitet oder von den Medien








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