Was für ein Leben: Der dänische Wissenschaftler Nicolas Steno machte drei radikale Wandlungen durch - und legte die Grundlagen der Geologie. Seine Erkenntnisse erlauben es, in Bodenschichten zu lesen wie in einem Tagebuch der Erde.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...808467,00.html
Kann nur zustimmen. Für so einen Schwachsinn werden unsere GEZ-Gebühren ausgegeben...
Nach Sichtung von Teil eins der Doku-Satire nur 3 offensichtliche Knackpunkte:
- Erdrotations-Verlangsamung durch Erde-Mond-System als ganzes erklärbar, dazu braucht man keine "wachsende Erde"
- Die prähistorische Lage und Orientierung der Kontinente ist aus "eingefrorenen" Magnetfeldern in Gestein bekannt, deutet auf Pendelbewegung zwischen Einzelkontinenten und Pangäa hin. Schrumpferde würde keine Bewegungsspielräume ermöglichen
- Volumenzunahme im Erdinneren - woher kommt das Material? Hohlerde-Theorie etwa?
Dass die TU Berlin so einen Quatsch nicht ausstellen möchte, dafür benötigt man keine Verschwörungstheorie oder so.
Der Vollständigkeit halber sollte erwähnt werden, daß dies nur im "großen und ganzen" stimmt. Durch tektonische Kräfte und Überschiebungen kann es lokal vorkommen daß es nicht nur eine Verwerfung des stratigraphischen Schichtfolge gibt die dazu führt daß am Ende jüngere Schichten tiefer liegen als ältere, sondern es kann vereinzelt sogar eine komplette Schichtfolgenumkehr stattfinden.
Die Erkenntnis "ältere Schichten unten, jüngere oben" kann streng genommen nur in tektonisch vergleichsweise ruhigen Zonen als allgemeingültig angesehen werden, die bereits seit vielen Millionen Jahren nicht wesentlich gestört wurden.
Die verlangsamung der Rotation haengt damit zusammen das sich der Mond immer weiter von der Erde entfernt.
Ausserdem mueste die Erde dann ja wachsen und schrumpfen, denn das Mittelmeer war schon einpaar mal geschlossen und wieder offen im laufe der Zeit. das laesst sich nicht mit der Wachsenden Erde erklaeren.
das mit den Dinos, das diese nur so graoss waren weil die Anziehungskraft geringer war denke ich nicht. Dinos waren so gross weil der Sauerstoff eghalt hoeher war in der Urzeit darum aren wohl auch die Meisten Urtiere so gross. (hab ich mal als begruendung gelesen, bin nicht sicher ob das mittlerweile wiederlegt wurde.
da es der Muskel ist der den menschen zusammen haelt und nicht der Knochen, hat es wenig mit der strucktur der knochen zu tun wieviel eigengewicht man tragen kann.
Eine Ameise hat auch nicht gerade stabile Knochen kann aber das 7 fache Ihres gewichts tragen.
Und nochetwas, wenn das stimmt mit der wachsenden Erde, dann trifft das auch auf alle anderen Planeten im Sonnensystem zu, denn die Neutrino Strahlen die als grund fuer die Zunahmen genannt werden treffen ja auch auf den Mars, und der Merkur erst, der ist ja nun ganz dicht an der Sonne, ist aber der kleinste Planet, muesste nach der Theorie aber der groesste sein.
Es ist Nett einen solchen bericht zu sehen, man sollte aber warnen das das ganze nur ein bericht ist zu frueheren Theorien und gegenbeweise anfuehren, wenn Experimente gezeigt werden die ganz klar Physische gegebenheiten und Physicalische Gesetzte ignorieren.
Noch etwas. Die erklaerung fuer Berge ist lachhaft.
Wenn ich einen Runden gegenstand mit einer rauen oberflaeche habe, und den aufblase, wird die raue oberflaeche glatt und nicht Bergiger, da die ausbreitung die Masse auseinander zieht.
Steno war Geologe und nicht Geograph. Und Steno, pardon Stenographie, ist etwas, was mir in der Schule schlechte Noten eingebrockt hat. Immerhin schaffte ich es, mit meiner eigenen "Stenographie" auf rund 60 Silben pro Minute zu kommen. Lesen kann dies aber auch nur ich - manchmal, aber immer öfters. Der Erfinder ist, nebenbei bemerkt, F. X. Gabelsberger.