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Ni Yulan: Chinesische Bürgerrechtlerin muss erneut ins Gefängnis

AFPNi Yulan saß bereits zweimal im Gefängnis, seit der ersten Haft ist sie gesundheitlich schwer angeschlagen: Nun hat ein Gericht in Peking die chinesische Bürgerrechtlerin erneut verurteilt. Bei Protesten während des Prozesses wurden mehrere Menschen festgenommen.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,826460,00.html
  1. #1

    Diplomatie

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ni Yulan saß bereits zweimal im Gefängnis, seit der ersten Haft ist sie gesundheitlich schwer angeschlagen: Nun hat ein Gericht in Peking die chinesische Bürgerrechtlerin erneut verurteilt. Bei Protesten während des Prozesses wurden mehrere Menschen festgenommen.

    Ni Yulan: Chinesische*Bürgerrechtlerin muss erneut*ins Gefängnis - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama
    Das Wort Diplomatie muss neu definiert werden, vor allem die Beschraenkungen die die heutige Diplomatie mit sich bringt. Das sehen wir nicht nur hier in diesem Artikel sondern auch in Syrien oder in vielen Afrikanischen Laendern.

    Solange der Rubel rollt, sehen sich solche Regierungen in keinster Weise genoetigt irgendetwas zu aendern. Und je mehr Rubel rollen, umso langsamer werden Reformen angegangen.

    Ich glaube es waere noetig ein voellig neues weltpolitisches, von mir aus UN-politisches Kapitel aufschlagen, mit voellig neuen Kommunikationsmethoden, Verantwortlichkeiten und Handelsstrafen.

    Man sieht doch eindeutig dass die alte Diplomatie gar nichts zu Stande bringt, und dass ehrgeizige Diktaturen sich ueberhaupt nicht auf diplomatische Sprueche eingehen.
  2. #2

    Die einzige Antwort: BOYKOTT chinesischer Waren!

    Wer Waren aus chinesischer Produktion kauft, hat Blut an den Händen kleben und ist direkt mitschuldig an den Menschenrechtsverletzungen in China. Schließlich sind es diese Menschenrechtsverletzungen, die die chinesische Bevölkerung so am Boden halten, dass ihr nichts anderes übrig bleibt, sich als billige Arbeitssklaven in Fabriken für westliche Auftraggeber aufzureiben.
    Solange sich die chinesische Bevölkerung nicht selbstorganisiert und selbstbestimmt regieren darf, boykottiere ich alle Waren aus China. Macht alle mit!
  3. #3

    Boykott, Boykott, Boykott, Maschinenstürmer auf die Barikaden

    Zitat von user543 Beitrag anzeigen
    Wer Waren aus chinesischer Produktion kauft, hat Blut an den Händen kleben und ist direkt mitschuldig an den Menschenrechtsverletzungen in China.
    ... boykottiere ich alle Waren aus China. Macht alle mit!
    Darf ich fragen, welchens Auto sie fahren, welche Elektrogeräte sich in ihrem Haushalt befinden, wo ihre Kleidung gefertigt wurde?

    Auf welchem Gerät sie ihre Zeilen ins Internet gestellt haben?

    Ich gehe jede Wette ein, dass man auch bei Ihnen Made in China finden würde.

    Wieviel % China darf in einer Ware stecken um nicht boykottiert zu werden.
  4. #4

    .

    Zitat von user543 Beitrag anzeigen
    Wer Waren aus chinesischer Produktion kauft, hat Blut an den Händen kleben und ist direkt mitschuldig an den Menschenrechtsverletzungen in China. Schließlich sind es diese Menschenrechtsverletzungen, die die chinesische Bevölkerung so am Boden halten, dass ihr nichts anderes übrig bleibt, sich als billige Arbeitssklaven in Fabriken für westliche Auftraggeber aufzureiben.
    Solange sich die chinesische Bevölkerung nicht selbstorganisiert und selbstbestimmt regieren darf, boykottiere ich alle Waren aus China. Macht alle mit!
    Gähn...
    Mit diesen "Argumenten" wird es aber dünn mit den Staaten mit denen Sie noch Geschäfte machen können, kein Öl, kein Gas und auch bei vielen anderen Rohstoffen und Dienstleistungen wirds eng...
  5. #5

    Tut mir leid, die Aufregung kann ich weder verstehen noch nachvollziehen.

    Wenn ich sehe, wie sich alle Welt um Chinas Gunst reist...??

    Vielleicht sollte das jemand mal den Bürgerrechtlern sagen.
  6. #6

    Zitat von fessi1 Beitrag anzeigen
    Zitat von user543
    Wer Waren aus chinesischer Produktion kauft, hat Blut an den Händen kleben und ist direkt mitschuldig an den Menschenrechtsverletzungen in China.
    ... boykottiere ich alle Waren aus China. Macht alle mit!
    Darf ich fragen, welchens Auto sie fahren, welche Elektrogeräte sich in ihrem Haushalt befinden, wo ihre Kleidung gefertigt wurde?

    Auf welchem Gerät sie ihre Zeilen ins Internet gestellt haben?

    Ich gehe jede Wette ein, dass man auch bei Ihnen Made in China finden würde.

    Wieviel % China darf in einer Ware stecken um nicht boykottiert zu werden.
    Weil ich das auch so handhabe wie user543 misch ich mich mal ein: Kleidung, Schuhe, Lebensmittel und Low-Tech-Produkte aus China zu boykottieren ist sehr einfach, allenfalls ist es etwas mühsam und kostet ein bisschen Zeit, aber wo ist das Problem? Bei komplexeren Produkten mag ein gewisser Anteil versteckter Komponenten durch die Maschen rutschen, das ist aber kein Grund zur Resignation. Ich schreib dies z.B. auf einer Tastatur "Made in Germany".

    Mein Boykott richtet sich wohlgemerkt nicht gegen China allgemein, sondern gegen die VR China. Taiwanesische Produkte boykottiere ich nicht, im Gegenteil, da stammt z.B. mein Fahrrad her.
  7. #7

    ....

    Zitat von Hamberliner Beitrag anzeigen
    Weil ich das auch so handhabe wie user543 misch ich mich mal ein: Kleidung, Schuhe, Lebensmittel und Low-Tech-Produkte aus China zu boykottieren ist sehr einfach, allenfalls ist es etwas mühsam und kostet ein bisschen Zeit, aber wo ist das Problem? Bei komplexeren Produkten mag ein gewisser Anteil versteckter Komponenten durch die Maschen rutschen, das ist aber kein Grund zur Resignation. Ich schreib dies z.B. auf einer Tastatur "Made in Germany".

    Mein Boykott richtet sich wohlgemerkt nicht gegen China allgemein, sondern gegen die VR China. Taiwanesische Produkte boykottiere ich nicht, im Gegenteil, da stammt z.B. mein Fahrrad her.
    Glaube aber nicht, das man so weiterkommt.
    Auch ich boykottiere seit langem amerik. Waren,
    wie I-Phone, I-Pad, Burger, MacDonalds etc. wegen
    ihrer Kriege.
  8. #8

    ...

    Zitat von user543 Beitrag anzeigen
    Wer Waren aus chinesischer Produktion kauft, hat Blut an den Händen kleben und ist direkt mitschuldig an den Menschenrechtsverletzungen in China. Schließlich sind es diese Menschenrechtsverletzungen, die die chinesische Bevölkerung so am Boden halten, dass ihr nichts anderes übrig bleibt, sich als billige Arbeitssklaven in Fabriken für westliche Auftraggeber aufzureiben.
    Solange sich die chinesische Bevölkerung nicht selbstorganisiert und selbstbestimmt regieren darf, boykottiere ich alle Waren aus China. Macht alle mit!
    Äh, ok. Dann kaufen Sie also nie wieder einen Computer oder sonst was, das Mikrochips drin hat. Denn solange wer Elektronik kauft, der hat praktisch immer Bauteile aus China drin. Vieles ist sogar mehrheitlich aus China.

    Sie können sich also gar nicht so verhalten, wie Sie denken.
  9. #9

    ...

    Zitat von Hamberliner Beitrag anzeigen
    Weil ich das auch so handhabe wie user543 misch ich mich mal ein: Kleidung, Schuhe, Lebensmittel und Low-Tech-Produkte aus China zu boykottieren ist sehr einfach, allenfalls ist es etwas mühsam und kostet ein bisschen Zeit, aber wo ist das Problem? Bei komplexeren Produkten mag ein gewisser Anteil versteckter Komponenten durch die Maschen rutschen, das ist aber kein Grund zur Resignation. Ich schreib dies z.B. auf einer Tastatur "Made in Germany".

    Mein Boykott richtet sich wohlgemerkt nicht gegen China allgemein, sondern gegen die VR China. Taiwanesische Produkte boykottiere ich nicht, im Gegenteil, da stammt z.B. mein Fahrrad her.
    Hier in Europa leben wir nach dem Motto des Individualismus. Man denkt, welche Rechte habe ich gegenüber den Staat, der Gesellschaft. Wir sind davon überzeugt, dass man uns zu nichts zwingen darf.

    In Asien ist das anders. Dort lebt man eher nach dem Kollektivismus. Heißt, welche Pflichten habe ich gegenüber dem Staat, der Gesellschaft usw.

    Beispiel die Chinesen. Die leben zum Teil noch heute nach den Lehren von Konfuzius. Dort sind immer die Pflichten nicht die Rechte der Menschen im Vordergrund.


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