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Newtown-Berichterstattung: Autisten verurteilen Stigmatisierung

REUTERSEs gibt Hinweise, dass der Newtown-Attentäter Adam Lanza möglicherweise Asperger-Autist war. Die Berichterstattung darüber hat eine Debatte entfacht: Verbände, Organisationen und Blogger melden sich zu Wort, um gegen eine Stigmatisierung von Autisten und falsche Vorurteile zu kämpfen.

http://www.spiegel.de/gesundheit/psy...-a-873364.html
  1. #1

    So ein Blödsinn

    "Auch SPIEGEL ONLINE veröffentlichte einen Artikel dazu. Darin wird zwar ausdrücklich klargestellt, dass ein etwaiges Asperger-Syndrom keinesfalls eine Erklärung für die Taten von Newtown sein kann. Dennoch gab es Empörung über den Text: Etliche Leser, insbesondere selbst Betroffene, schickten Leserbriefe oder setzten Tweets ab. Ein Artikel vor diesem Hintergrund, so der Tenor der meisten Zuschriften, suggeriere, Asperger-Autisten seien potentielle Mörder."
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    Die beste Aufklärung, oder in diesem Falle Erklärung nützt nichts, wenn man es bewusst falsch verstehen möchte.
    Selten so eine überflüssige Echauffierung wie in diesem Falle gelesen.
    Ach übrigens: bei den letzten Amokläufen mussten immer die Counter Strike Spieler herhalten. Mittlerweile muß doch bekannt sein, das die deutschen Medien immer "Lösungen" präsentieren wollen
  2. #2

    Ich - der potentielle Amokläufer...

    Dank dieser ziemlich dämlichen Berichterstattung - wie immer nach einem Amoklauf oder ähnliches - fühle ich mich wirklich wie ein potentieller Killer. Ich hab das Asperger-Syndrom, bin manisch-depressiv, liebe schwarze Klamotten, höre Gothic und Metall sehr gern, spiele WoW, liebe Thriller in Buch und Film und mein Fachbereich ist die Marine- und Militärgeschichte. Sprich: Laut den Medien und den sogn. Fachleuten bin ich ein potentieller Amokläufer. Nur habe ich ein großes Plus, denn ich bin eine Frau und Frauen sind laut Fachleuten von richtigen Amokläufen ausgenommen. Aber auch das ist Schwachsinn, wie der Rest eben auch. Die Probleme liegen tiefer und eines dieser Probleme ist die leichte Beschaffungsmöglichkeiten von Feuerwaffen. Aber eben nur eines. Da muss viel zusammenkommen um ein Amokläufer zu werden.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Berichterstattung darüber hat eine Debatte entfacht: Verbände, Organisationen und Blogger melden sich zu Wort, um gegen eine Stigmatisierung von Autisten und falsche Vorurteile zu kämpfen.
    in den USA durchaus nötig, da es dort Stimmen gibt, die eher bereit sind, neue Gesetze zu erlassen, die Autisten und andere Sonderlinge unter besondere Aufsicht stellen, damit sie für die Allgemeinheit nicht gefährlich werden, als dass sie sich dafür einsetzen würden, restriktivere Waffen-Gesetze zu erlassen.

    Und auch in D kursieren Artikel mit dem irreführenden Titel:
    Massaker von Newtown: Lanzas Mutter warnte Babysitter: „Dreh' ihm niemals den Rücken zu“ - Aus aller Welt - FOCUS Online - Nachrichten
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Berichterstattung darüber hat eine Debatte entfacht: Verbände, Organisationen und Blogger melden sich zu Wort, um gegen eine Stigmatisierung von Autisten und falsche Vorurteile zu kämpfen.
    in den USA durchaus nötig, da es dort Stimmen gibt, die eher bereit sind, neue Gesetze zu erlassen, die Autisten und andere Sonderlinge unter besondere Aufsicht stellen, damit sie für die Allgemeinheit nicht gefährlich werden, als dass sie sich dafür einsetzen würden, restriktivere Waffen-Gesetze zu erlassen.

    Und auch in D kursieren Artikel mit dem irreführenden Titel:
    Massaker von Newtown: Lanzas Mutter warnte Babysitter: „Dreh ihm niemals den Rücken zu“
    Im Text wird dann erklärt, dass die Mutter eher befürchtete, ihr Sohn könnte sich etwas antun als dass der Babysitter je in Gefahr war...das ist BILD-Niveau...
  5. #5

    wir sind immer noch auf der Suche ...

    ... nach dem völlig normalen Menschen, der weder sich selbst noch anderen zur Last fällt oder gefährlich werden könnte.
    Und wenn wir ihn gefunden haben, dann werden wir ihn klonen, damit die Welt besser wird ...

    If we could build pigs out of plastic I'm sure we would ... and I would help 'cause that means progress ... !

    jau, ich bin auch Aspi ...
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es gibt Hinweise, dass der Newtown-Attentäter Adam Lanza möglicherweise Asperger-Autist war. Die Berichterstattung darüber hat eine Debatte entfacht: Verbände, Organisationen und Blogger melden sich zu Wort, um gegen eine Stigmatisierung von Autisten und falsche Vorurteile zu kämpfen.

    Newtown-Berichterstattung: Autisten verurteilen Stigmatisierung - SPIEGEL ONLINE
    Wenn der Attentäter Asperger-Autist war, dann ist das eben eine Tatsache. Mehr nicht.

    Wir geraten immer mehr in einer Gesellschaft voller Rede - und Denkverbote und sind auch noch stolz darauf.
  7. #7

    Wikipedia

    Was Asperger ist kann man gut bei Wikipedia nachlesen.

    Ich habe selbst Asperger und finde mich zu fast 100% gut beschrieben bei Wikipedia wieder.

    Sozial bin ich zwar relativ empathisch sende aber für meine Mitmenschen oft die falschen Botschaften.

    Lache, wenn anderen zum Weinen ist.
    Ich erkenne durchaus die Gemütslagen anderer reagiere aber aus deren Sicht unangemessen darauf.

    Wenn ich aus meinem eigenen Leben und über die Mutter und ihren Erziehungsstil Rückschlüsse ziehe, dann ist die Mutter des Jungen allein verantwortlich.

    Sie hat nur die Nachteile nicht aber die Chancen gesehen und sie hat sich des jungen geschämt und ihn unbewußt zu einem Killer erzogen indem sie ihn zum Waffennarren machte, was bei Aspergern relativ leicht ist, da diese sich in Themen verbeißen.


    Einen jungen Asperger kann man zu einem perfekten, gefühllosen Killer erziehen. Was wir machen, machen wir richtig.

    Ältere, die mehr Erfahrung haben bewerten Umstände und Zusammenhänge anders.

    In der Beziehung bringt Altern dann Vorteile.
  8. #8

    Nur der Narr gibt sich grundlos in Gefahr

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es gibt Hinweise, dass der Newtown-Attentäter Adam Lanza möglicherweise Asperger-Autist war. Die Berichterstattung darüber hat eine Debatte entfacht: Verbände, Organisationen und Blogger melden sich zu Wort, um gegen eine Stigmatisierung von Autisten und falsche Vorurteile zu kämpfen.

    Newtown-Berichterstattung: Autisten verurteilen Stigmatisierung - SPIEGEL ONLINE
    Es sollte zumindest klar sein, dass Leute ohne Empathie, denen kleinste Unregelmäßigkeiten im Alltag riesen Stress machen, kein übliches Vertrauen erwarten können. Also mir darf keiner meine vorbehaltene Vorsicht übel nehmen.
  9. #9

    Gesundheit

    Das Thema Autismus hat im Medizin-Ressort "Gesundheit" ebensowenig etwas zu suchen wie z.B. das Thema Homosexualität.


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