"New York Times"-Legende Sulzberger: Der Mann, der Präsidenten das Fürchten lehrte
REUTERSEr erhob die "New York Times" zur Institution: Der verstorbene Ex-Verleger Arthur Ochs Sulzberger kämpfte für Meinungsfreiheit, Milliarden und die Macht seines Familienclans. Sein Sohn und Nachfolger steht nun vor ganz anderen Herausforderungen.
Es stimmt, die NYT lebt von ihrer Vergangenheit. Fairerweise muss man sagen, dass der ganze Journalismus tot ist. Es betrifft also nicht nur die NYT.
Es gibt kaum jemanden der heutzutage wirklichen Journalismus betreibt. Man muss mindestens drei-vier verschiedene Meinungen zu einem Thema lesen, bevor man als Leser halbwegs eine Ahnung hat wie die Sache wirklich aussieht.
Der Stiefvater des Verstorbenen und Gründer der NYT Adolph Ochs war ein Sohn Deutscher Juden, die 1848 in die USA kamen. Adolph lieh sich im Alter von 19 Jahren 250$ um eine Zeitung zu übernehmen. Daraus wurde ein Medienimperium, das nach wie vor von der Familie geführt wird. Sulzberger Spitzname war "Punch", der seines amtierenden Sohnes "Pinch". Seit 2009 arbeitet die nächste Generation bei der NYT: Arthur Gregg Sulzberger.