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Neuwahlen in Griechenland: Lagarde warnt vor Austritt aus Euro-Zone
DPADie Direktorin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, hat sich in die Spekulationen um einen Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone eingeschaltet. Ein solcher Schritt "wäre extrem teuer und hart, und das nicht nur für Griechenland."
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...833654,00.html
- #1 17.05.2012 00:29 von
wirklich
Ob die Mehrheit der Griechen wirklich in der Euro-Zone bleiben will, werden wir bei der Wahl im Juni sehen. Ich denke, die Optionen sind da ziemlich eindeutig.
Interessante Frage wäre aber auch: Was will die Mehrheit der Europäer?
Haben nicht die meisten langsam die Geduld verloren?
Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Mehrheit der griechischen und nicht-griechischen Bevölkerung für Austritt ist und nur Politiker und Banker für's Verbleiben sind. - #2 17.05.2012 02:46 von
Herrlich
2 Möglichkeiten für Deutschland:
1. Zahlen via Fiskalunion in alle Ewigkeit. Dass mir jetzt keiner kommt, dies könne sich in Zukunft ändern. Mentalitäten ändern sich nicht so schnell.
2. Zahlen via Target 2, EZB, IWF usw. bei Währungsaustritt und 100% Schuldenverzicht.
Das verrückteste finde ich aber, dass ihr Deutschen nicht einsehen wollt, dass ihr euch mit dem Euro etwas eingebrockt habt, was euch teuer zu stehen bekommt. Gut, vielleicht einem gutsituiertem Exporteur nicht.
Kommt mir aber bitte jetzt nicht mit Demokratiedefiziten in Deutschland. Ist ein weiteres eurer Probleme, dass ihr Abstimmungen nicht kennt, von einigen Ausnahmen abgesehen. - #3 17.05.2012 04:42 von
optional
Wie lange will man diesen Betrügern und Kriminellen noch Geld hinterher werfen?
Und ihre Betrügereien belohnen?
Weg mit Schaden!
Und kein Mitleid, ist ganz alleine selbst verschuldet. - #4 17.05.2012 04:54 von
Und wieder
fließt das Geld an die krisengeschüttelten Banken.
Ob mit Regierung oder ohne - GR wird gestützt, koste es was es wolle. - #5 17.05.2012 06:05 von
Man könnte auch
anstelle eines Austritts aus der Eurozone wieder Zollgrenzen einführen. Dann müssten die Griechen nicht auswandern.
- #6 17.05.2012 06:19 von
Hart schon, aber
die Griechen sind halt schlau: wenn man die Schulden bei anderen abladen kann, dann macht man das! Erst wählen sie 'ne Partei, die nichts zurückzahlen will und dann holt sich jeder, was zu holen ist! Das ist griechische Soldidarität, jeder klaut was geht. Siehe Rente für 'Blinde' auf Zakynthos. Ist das jetzt 'ne Beleidigung zu sagen: sind halt Levantiner? Oder haben da die Libanesen was dagegen?
Vorhersage: Die treten aus dem Euro aus, zahlen nix zurück und lassen sich dann als total arm von der EU durchfüttern! - #7 17.05.2012 06:45 von
<->
Herrje, man hat Monatelang nichts gehört von Frau Lagarde, nun hat sie auch mal wieder das Bedürfsnis auf dem Radar zu erscheinen. Nun gut.
Dabei weiß doch jeder: Krebsgeschwüre muss man behandeln und/oder entfernen. Griechenland ist leider ein solchs Geschwür, wo keine Behandlung mehr hilft, also muss es 'rausgeschnitten' werden (Bestrahlung (Behandlung) wäre auch möglich, aber das ist, nunja, unmenschlich in diesem Sinne).
So wichtig ist Griechenland nicht, klingt arrogant, ja, aber Griechenland hätte von Anfang an, genauso wie Italien und so manch anderer, nie in diese Währungsunion aufgenommen werden dürfen. Warum also etwas, das auf Lug und Trug basiert, noch mehr verschlimmern indem man nur irgendwelche Symptome behandelt, aber die Ursache weiter und weiter wuchern lässt?
Eigentlich ist es nur schade, daß man die dafür Verantwortlichen nicht mehr zur Rechenschaft ziehen kann oder ziehen will. Weil eine Krähe ... uswusw. - #8 17.05.2012 06:59 von
Vox populi - vox dei.
Jedenfalls sind in letzter Zeit die öffentlich verlautbarten politisch
und medial vorgebrachten Bemerkungen der abfälligen Art wie z.B.
"Die Lufthoheit über deutschen Stammtischen" etc. deutlich
weniger geworden und wird von mir als eine indirekt eingeräumte
Niederlage in dieser Art "Luftkrieg" interpretiert.
Das öffentliche Eingeständnis, daß massive Fehler gemacht worden
sind, verlangt ausser Sach- und Fachkenntnis eine gehörige
Portion charakterlicher Stärke. Das wäre doch nun wirklich etwas
zuviel verlangt bzw. erwartet. Und nun?
"Volkes! Mund tut 'Wahrheit' kund".
Viel Spaß weiterhin.
Unser "Stammtisch" hat diesen schon seit geraumer Zeit. - #9 17.05.2012 07:07 von
Zu spät
Niemand wollte hören, wie sehr die Griechen leiden. Jetzt sind alle beunruhigt. Aber es ist zu spät.
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