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Neuwahlen in Athen: Hollande ist die letzte Hoffnung der Griechen
DPAAlle Anstrengungen des Präsidenten waren vergeblich: Griechenlands Parteien hatten keine Lust, einer Experten-Regierung wie in Italien zuzustimmen. Jetzt wird es wieder Neuwahlen geben. Doch wer diese auch immer gewinnt, für ein Happy End in Athen soll der neue Präsident Frankreichs sorgen - mit einem Kurswechsel in der Eurozone.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...833351,00.html
- #1 15.05.2012 17:00 von
Die Schlagzeilen werden immer besser
Jetzt ist ein Franzose die letzte rettung der Griechen. Es wird immer besser - die Griechen haben einen hohen Unterhaltungswert - wir sollten das Völkchen in der EU behalten und dafür sorgen, das die auf die nächsten Jahre keine Regierung bilden!
- #2 15.05.2012 17:07 von
Niemand hat die Absicht, neue Schulden zu machen!
Da können sich die Griechen richtig freuen!
Sie haben nicht nur mit Francois Hollande einen neuen Freund gewonnen, auch die SPD hat nach ihrem Sieg in NRW gerade angekündigt, über die bisherigen Kreditgarantien hinaus jährlich 100 Milliarden als Eurosoli in den Süden zu schicken.
Schließlich habe man so auch die Deutsche Einheit finanziert - warum also nicht auch die Griechen! - #3 15.05.2012 17:16 von
Sparen war gestern
Wer gestern "Hart aber fair" in der ARD gesehen hat, der hat doch mitbekommen müssen, wohin die Reise geht. Es hat niemand mehr Bock auf Sparen. So oder so ähnlich hat es übrigens Sabine Christiansen (als Gast) wörtlich ausgedrückt.
Das Sparen ist beendet, jedenfalls in der jetzigen Form. Das sollte auch Jedem klar sein. Die Griechen werden sich nicht kaputtsparen, und in Frankreich hat man dazu auch keine Lust mehr. Mutti Merkel sollte umdenken, bevor das Wort "Sparen" zum "Unwort des Jahres" gekürt wird. - #4 15.05.2012 17:16 von
Hollande ist vielleicht die letzte Hoffnung für die Eurozone insgesamt. Vielleicht auch die letzte Deutschlands. Auch wenn die am Stammtisch ausgebildeten "Ökonomen" das nicht hören wollen und nicht begreifen. Dank der "weisen" Führung der deutschen Politiker und Zentralbanker quer durch das gesamte Spektrum stehen wir mit einer Billion Euro im Risiko, falls die Eurozone auseinanderbricht. Und das wird sie, wenn Merkel ihren Kamikaze-Kurs weiterfährt.
- #5 15.05.2012 17:20 von
So ein Schwachsinn
So ein Schwachsinn. Hollande wird sich wohl kaum für die Griechen die Finger verbrennen. Die Begeisterung für die Griechen wird sich wohl auch in der französischen Bevölkerung momentan in Grenzen halten.
Und den Ausgang von Neuwahlen würde ich als offen bezeichnen. Vielleicht wird die Syriza die stärkste Kraft. Aber reicht das? A priori müssen doch die Parteien, die das Sparpaket für den Verbleib im Euro notwendig erachten, die Mehrheit haben. - #6 15.05.2012 17:24 von
List der Geschichte - Exodusstart aus dem Ancien Régime des Wachstumsabsolutismus
Wie 1789 stolpert ein Ancien Régime in die nächste 'bürgerliche' Evolutionsstufe/Ordnung des kulturellen Fortschritts.
Jetzt ist der 2%Wachstumszwang-Absolutismus, der als Macht-Nr.1 in der freiheitlichen Industriegesellschaft herangewachsen ist, vor seinem Ende. Wenn sich Epochenwechsel-Geschichte modellartig wiederholt, dann müsste Angela Merkel die neue Entwicklungsverfassung für das Europa-Projekt hin ins Reich der KREATIVEN und Freiheit in die Diskussion einbringen und deren Realisierung fordern. Was Sieyés und Graf von Mirabeau am 17.6.1789 in den Generalständen forderten, dass sich der 3. Stand zur Verfassunggebenden Versammlung erklären sollte, könnte Angela Merkel alleine tun und die evolutionsprozess-logische, KREATIVE, nachhaltige Fortschrittsverfassung für alle Industriestaaten darstellen und verkünden und damit das Europa-Projekt auf eine evolutionäre und stabile Grundlage stellen.
Sie ist informiert. Bevor das Euro-Zone sich destabilisiert und zusammenbricht, wird sie den Exodus-Coup wohl wagen - wie ihr Vorbild Ludwig Erhard im Jahr 1948 es tat. als er die Wirtschaftsverfassung des Ancien Régimes außer Kraft setzte : ohne Rücksprache mit irgendwem, weil seine Freiheits-Theorie eindeutig sicher war. - #7 15.05.2012 17:24 von
Sie haben
Recht, denn Hollandes Politik wird den unvermeidlichen Eurocrash und das Auseinanderbrechen der bereits jetzt völlig überdehnten Europäischen Gemeinschaft (nicht nur der Eurozone) hoffentlich so beschleunigen, dass den heute Lebenden noch Hoffnung auf einen baldigen wirtschaftlichen Wiederaufstieg bleibt. Besser ein Ende mit Schrecken...
- #8 15.05.2012 17:28 von
...
Schonmal drüber nachgedacht, wie sich das Risiko vervielfacht, wenn wir jetzt das Geld noch viel freizügiger zum Fenster raus werden? Wer, wenn nicht die Deutschen, soll die ClubMed-Party denn bezahlen.
Ohne, dass in Griechenland unter strenger europäischer Kontrolle eine funktionierende Verwaltung aufgebaut wird darf kein weiterer Euro aus deutschen Steuergeldern dahin wandern. - #9 15.05.2012 17:28 von
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