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Neulich im OP: Der Raucher und die falsche Wettervorhersage

REUTERSRaucher haben ein hohes Risiko für Herzleiden. Einem schwer herzkranken 86-Jährigen ist das aber egal: Er freut sich auf die OP, weil er hofft, das Rauchen danach wieder genießen zu können. Im OP-Saal geraten Dr. Reinhold Rippe und das Ärzteteam an ihre Grenzen. Auch das kümmert den alten Herrn nicht.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...-a-857438.html
  1. #1

    Sein ihm

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Raucher haben ein hohes Risiko für Herzleiden. Einem schwer herzkranken 86-Jährigen ist das aber egal: Er freut sich auf die OP, weil er hofft, das Rauchen danach wieder genießen zu können. Im OP-Saal geraten <i>Dr. Reinhold Rippe</i> und das Ärzteteam an ihre Grenzen. Auch das kümmert den alten Herrn nicht.

    Neue Aortenklappe: Wie ein 86-jähriger Raucher eine Risiko-OP überlebt - SPIEGEL ONLINE
    die Zigaretten gegönnt! Wenn die Folgeschäden nur nicht so ins Portemonnaie gehen würden für die Allgemeinheit. Auf der anderen Seite, wer raucht stirbt in der Regel früher und es fallen keine Rentenansprüche mehr an. Was letzendlich teurer bzw. billiger ist weiß ich nicht. Aber den Menschen immer nur auf eine finanzielle Komponente zu reduzieren ist ziemlich pervers. Also, soll er rauchen. Das er sich selbst dadurch sehr viel Lebensqualität nimmt ( Atemknappheit, Entzugserscheinungen, schmerzende Krankheiten, soziale Ächtung, eingeschränkte Bewegungsfreiheit etc. ) steht auf einem anderen Blatt. Aber wenn er nicht weiß wie schön ein rauchfreies Leben ist, dann vermißt er das natürlich auch nicht. Allerdings würde ich die Kippen teurer machen, noch mehr Steuern drauf, so daß sich die Raucher an den Folgekosten ihrer Sucht beteiligen. Rauchen muß finanziell richtig weh tun, genau wie Alkohol trinken. Das sind Dinge die nicht sein müßen und mit Genuß hat Rauchen und Schlucken ganz sicher nichts zu tun. Also, Steuern für Alk und Nikotion um 50 % rauf!
  2. #2

    Ihm sei's gegönnt...

    ... wenn er die OP selbst bezahlt hat. Ansonsten sehe ich nicht ein, jeden verdammten Monaten fast 400 Ocken für solche Leute abdrücken zu müssen.
  3. #3

    Nicht sympathisch, sondern dumm

    die Operation hätte der sympathische alte Herr sich ersparen können, wenn er gar nicht erst geraucht hätte. Statt mit aufgesägtem Brustbein auf dem Op-Tisch hätte er zur gleichen Zeit im Strandkorb liegen können.

    Er hat einfach großes Glück gehabt, Gene zu besitzen, die verhindern, dass er mit 50 Jahren jämmerlich an Lungenkrebs verstirbt. Wenn man mit dem Rauchen beginnt, kann man das nicht wissen. Trotz dieses Unwissens mit dem Rauchen zu beginnen ist schlicht dumm. Und eine Medizin, die sich als Reparaturmedizin für Dumme versteht, ist selbst krank.
  4. #4

    "Wir sind alle kleine Sünderlein, 's war immer so"

    Lag nach meinem ersten Herzinfarkt auf Leben und Tod auf der Intensivstation, mit exklusiven Blick auf den Dachgarten, auf dem sich praktisch die gesamte Visiten-Mannschaft mit der Zigarette tummelte...

    Wir sind alle kleine Sünderlein,
    's war immer so, 's war immer so.
    Der Herrgott wird es uns bestimmt verzeih'n,
    's war immer, immer so.
    Denn warum sollten wir auf Erden
    schon lauter kleine Englein werden?

    PS: Habe seit 13 Jahren das Rauchen eingestellt, aber nur, weil mir mein Restherz bei jedem einzelnen Zug eine Ohrfeige verpasst hat.....

    Liebe Grüße an den Herrn Doktor!
  5. #5

    Die Verantwortung des Rauchers

    Ich gönne dem 86-jährigen Mann seine Sucht. Es steht mir/uns nicht zu, ihm Vorträge zu halten, wie er sein Leben leben soll. Wessen Angelegenheit ist es, wie er sein Leben lebt? Seine! Und wessen Angelegenheit ist es, wie er mit den Konsequenzen seines Verhaltens zurechtkommen muss? Auch seine! Mir erschließt sich nicht, wieso die Solidargemeinschaft den Reparaturbetrieb zu finanzieren hat. Wer heute noch behauptet, die gravierenden Auswirkungen des Rauchens nicht zu kennen, der ist einfach nicht bereit, die Verantwortung für eigenes Handelns zu übernehmen. Die Finanzierung unseres Gesundheitssystem droht zu kollabieren. Was not tut, ist, dass jeder einzelne von uns sich seiner Verantwortung für seinen Körper und seine Gesundheit klar wird. Jahrzehntelang Raubbau am eigenen Körper zu betreiben, um dann dem Arzt zuzurufen: "Mach mich gesund!" - das wird nicht länger funktionieren.
  6. #6

    Der Wille..

    eines Menschen kann Berge versetzen. Das Sprichwort ist bekannt.
    Genauso bekannt ist dass man nie einen Patienten zur Operation überreden sollte wenn er nicht von dem Sinn überzeugt ist. Daher ist der Artikel kein Wunder.
    Es wurde auchschon von einem Patienten berichtet der im Bett durch seine Psyche Muskelaufbau betrieben hat der nachweisbar war. Es kommt immer darauf an WER sich operieren läßt und natürlich auch auf den Operateur. Ein guter Chirurg ist schon fast der ganze Erfolg. Nur den zu finden ist die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Dazu kommt dass auch das verwendete Material eine gute Qualität haben sollte und das vor dem Hintergrund dass die Krankenhäuser auch an den Medizinprodukten kräftig sparen, was leider nie groß erwähnt wird.
    Wenn das Matetrial nichtstaugt nützt es dem Patienten wenig wenn der Arzt Spitzenklasse ist.
  7. #7

    lustig und symphatisch

    der symphatische alte herr hat dem deutschen krankenkassensystem etliche 10000 euro gekostet nur damit er weiterrauchen kann.

    wie lustig und symphatisch, der michel zahlt halt alles.
  8. #8

    aha, deswegen verdienen Ärzte

    so viel -Schmerzensgeld- sie müssen Menschen behandeln die sie für Volldeppen halten und es sich dann schönreden.
  9. #9

    Ressourcen ?

    Der Mann wird statistisch durch diesen Vorfall Monate kürzer leben, dafür jedoch mit besserer Qualität. In England würde dieser Herr überhaupt nicht mehr in die Nähe eines Operationssaales kommen, da dort knallhart nach dem Kosten-/Nutzen Verhältnis gerechnet wird. Sag noch einer wir hätten ein Gesundheitssystem, welches sooooo schlecht sei.


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