Die Darstellerin von Frau von Prinz ist Jeanette Hain; Thessa Midelstaedt spielt Franziska. Im Übrigen gilt es als Ehrerwesiung, wenn ein Film einen anderen zitiert. Das ist durchaus genreüblich und nicht neu.
WDRWie steht's um den Sex? Wer hat die kaputteste Rolle? In Köln geht es im Neujahrs-Krimi zu wie in einem Film noir: Eine Femme fatale zündet Zigaretten an - und lässt das aussehen wie einen Geschlechtsakt. Die wichtigsten Fakten zum ARD-"Tatort".
http://www.spiegel.de/kultur/tv/der-...-a-874818.html
Die Darstellerin von Frau von Prinz ist Jeanette Hain; Thessa Midelstaedt spielt Franziska. Im Übrigen gilt es als Ehrerwesiung, wenn ein Film einen anderen zitiert. Das ist durchaus genreüblich und nicht neu.
Die werden von Schweden geschrieben, aber häufig von Deutschen verfilmt. Und langweilig sind die teilweise recht schon. Zugegeben, der Tatort wurde in den letzten Jahren schwächer, weil die Macher glauben, sie müssten linke Wohlfühlthemen und ein linkes Weltbild transportieren. Und viel zu viel kreist es sich um die Kommissare anstatt um den Fall. Und warum schaut immer der Staatsanwalt bei den Ermittlern rein. Das ist nicht realistisch, genausowenig dass Ermittler ständig das Gesetz brechen.
Bei Borowski (Kieler Tatort) werden mittlerweile auch Drehbücher von Henning Mankell verfilmt. Das sind dann oft schwache Tatorte.
Warum gibt's keine Fälle mehr, in denen ein Täter ganz normal dingfest gemacht werden: Beweisaufnahme, Sammeln vieler kleiner Details, die Puzzleteil für Puzzleteil zusammengeführt werden, ohne dass die Kommissare beim letzten Puzzle-Teil wie verrückt rausrennen und einen Verfolgungsjagd per Blaulicht einleiten. Columbo kam ganz ohne Action aus und Columbo wurde für das amerikanische Publikum gedreht. Und er hatte Erfolg. Bei uns aber glauben die Regisseure, sie bräuchten Verfolgungsjagden und wilde Schießereien.
Der Tatort mit Bienzle war ganz nach meinem Geschmack.
Das war heute einer der besseren "Tatorte" - klasse Geschichte (Danke und Respekt an Johannes Rotter) sowie tolle Fotographie - und grandiose Schauspielerleistungen. Natürlich wird ein Format, welches seit vielen Jahrzehnten ausgerechnet am Sonntagabend die deutschen Wohnzimmer heimsucht, nicht immer allen Geschmäckern, Ansprüchen und Gemütslagen gerecht. Mir würden viele andere Sendungen weit mehr fehlen als Tatorte dieser Qualität.
Stimmt. Beeindruckend. Filmisch perfekt umgesetzt. Ein echtes Profiwerk.
Andererseits muss ich den SPON-Kommentar zitieren: "Nicht ganz. Das Krimi-Drama um Macht und Manipulation in einem Reinigungsimperium macht einige Schlenker zum Thema illegale Arbeitskräfte. Gut gemeint. Nicht gut gemacht." Da ist wieder einem ÖR der Zwang zur Gesellschaftskritik durchgegangen. Schade. Der hatte der Autor wohl wieder den wohl bestallten, phantasielosen Redakteur im Nacken!
Ich habe seit Jahren keinen Tatort mehr am Stück angesehen. Die allgegenwärtigen Sozialbetroffenheitskomponeten fand ich unerträglich. In dieser Folge gab es keine Betroffenheit und keine Belehrungen. Hat viel Spaß geamacht den Schauspielern zuzusehen.