Die einen glauben, dass wir die Kurve kriegen, andere*erwarten*über Monate "jedes Wochenende Krisensitzung": Die jüngsten*Kursabstürze sorgen unter Ökonomen für*höchst unterschiedliche Prophezeiungen.*Ein Überblick.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...781075,00.html
Das ist doch alles Gerede von gestern und hat sich schon überholt. Die Realität ist bereits einige Schritte weiter. U.a zur Pfandgestellung von Griechenland für Finnland.
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Hab ich da eigentlich was verpaßt oder hat SPON noch gar nicht über die Verabredung von Finnland und Griechenland zur Pfandgewährung für EURO-Hilfen berichtet.
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Auf andenen Seiten ist das Thema Nr. 1 seit einigen Tagen.
Das Hauptproblem der aktuellen Situation ist die Inflation von Wörtern wie "Krise", "retten", "Bankrott", "Infarkt" usw. usf.
Kam es wegen der aktuellen angeblichen "Krise" in Deutschland zu Hungersnot oder Wohnungsnot oder Vesorgungsmangel mit Brennstoffen für die Heizung? Nein!
Musste dann wegen der aktuellen angeblichen "Krise" irgendjemand für längere Zeit auf Mobilität oder Telekommunikation verzichten? Waren ganze Orte von der Außenwelt abgeschnitten? Nein!
Im Vergleich zu der Weltwirtschaftskrise ab 1929 ist die aktuelle Krise vor allem eine Krise in den Köpfen. Weil die meisten weder Krieg noch Krise erlebt haben, wird schon die Angst, man könnte das sorgsam ersparte Geld ganz oder teilweise verlieren, zu einer "Krise" hochstilisiert. In der Folge meändern die Anlegerscharen, nicht wissend, wie sie ihr Guthaben retten können, durch die Finanzwelt und schaffen einen Extremzustand nach dem Anderen: Griechenland, Irland, Portugal, Italien, Spanien auf der einen Seite, die Schweiz auf der anderen Seite und keiner von beiden ist damit glücklich, weil zum Beispiel die Aufwertung des Franken den Schweizern viele Probleme bringt.
Die einfache Lösung: Sondervermögenssteuer von z.B. 10% auf ALLES Barvermögen und geldwerte Güter (Aktien, Goldbarren, Anleihen etc. pp.). Die Staaten gesunden damit ihre Finanzen etwas, die Investoren haben weniger Spielgeld, und die "Reichen" stehen vor der Wahl, ihr Geld für Sachwerte auszugeben (und damit die Wirtschaft anzukurbeln) oder eben die Vermögenssteuer zum Stichtag zu bezahlen.
Jag
Hokuspokus. Das Lesen in den Eingeweiden von Schlachttieren bringt eine genauso hohe Trefferquote.
Unglaublich das Publikum überall an exponierter Stelle mit diesen Quacksalbereien zu belästigen.
Man kann es kaum noch hören und schon gar nicht mehr verstehen. Da schätzen renommierte Ökonomen die Folgekosten von Eurobonds zwischen 2 Mia. und 47 Mia. ein.
Wenn man als Ökonom keine Ahnung hat, wie sich Eurobonds wirklich auswirken würden, warum nicht einfach mal die Klappe halten, oder zugeben, dass sich die Kosten für Deutschland einfach nicht errechnen lassen?
Ohne Eurobonds, das scheinen ja alle gleich einzuschätzen, wird es den Euro mittelfristig nicht mehr geben. Mit Eurobonds, wird es auch für die starken Staaten nicht einfach sein, das Schuldendesaster, das von den Banken angerichtet und von den Staaten übernommen wurde, zu bereinigen.
Es bleibt also spannend, so oder so!
Wenn ich mir so die Aussagen diverser Ökonomen ansehe, dann sind mir die des IFO-Instituts doch seriöser, da sich diese an die jetzt geltenden Zahlen handeln.
Der Ökonom, der dies in der FR kritisiert, will doch tatsächlich für seine minderen Kosten auch Vergleichszahlen aus 2006 heranziehen. Als ob sich in dieser Zeit nichts getan hätte.
Da könnte man auch als Vergleich die Staatsverschuldung Deutschlands aus einem anderen x-beliebigen Jahr heranziehen - warum nicht 1960? Da sieht dann doch alles noch viel besser aus!
Unseriöser kann man nicht mehr argumentieren.
[Zitat von weltbetrachter
Das ist doch alles Gerede von gestern und hat sich schon überholt. Die Realität ist bereits einige Schritte weiter. U.a zur Pfandgestellung von Griechenland für Finnland.
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Hab ich da eigentlich was .....
..was ist bitte eine Pfandgestellung ? Hat das was mit
den Aufkäufen von schlechten Papierendurch die EZB zu tun?
Ist die EZB jetzt eine BAD-Bank ?