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Neues Stadtviertel: Leben im Ikea-Land
DPADie meisten Kunden kennen Ikea nur als Möbelhaus. Doch das Imperium des schwedischen Unternehmers Kamprad macht noch viel mehr Geschäfte. In London stampft eine Ikea-Tochter gerade ein komplett neues Stadtviertel aus dem Boden - ein Modell, das zum Vorbild für deutsche Metropolen werden soll.
Ikea plant Stadtviertel in London - und vielleicht auch in Hamburg - SPIEGEL ONLINE
- #1 22.08.2012 16:55 von
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Und das ist auch gut so. Dass aus dem Boden gestampfte Retortenstädte meistens nichts taugen, sollte man eigentlich schon seit den 1960er Jahren wissen. Da helfen auch "Büros für die Kreativ-Branche, Restaurants und Geschäfte" wenig, wie man inzwischen auch in der Hamburger HafenCity feststellt.
Und was die Kinder der "nicht Superreichen, der Mittelklasse, der Familien" in einigen Jahren treiben werden, wenn sie erst einmal größer sind und sich in so einem nicht gewachsenen Stadtteil langweilen, kann man in
modernen Städten in den Niederlanden sehen.
Da kann ich den Bürgermeistern und Stadträten in GB nur Glück wünschen, dass alles nicht so schlimm wird und hoffen, dass man hierzulande vor solchen "Investitionen" weitestgehend verschont bleibt. - #2 22.08.2012 17:49 von
schlechte Lage bei Pilotrojekt BoKlok
Immerhin hat IKEA dazugelernt, dass die Leute zwar zu Mobelhaeusern, nicht aber in ihre Wohnung ewig weit nach draußen fahren möchten.
Das Pilotprojekt BoKlok lag so schlecht, dass es nicht mal im sonst teuren Rhein-Main-Gebiet verkäuflich war.
Aber irgend etwas besonderes muss IKEA den Kommunen und den Käufern schon bieten. Wie wäre es mit einem echt autofreiem Gebiet (ohne Garagen am Rand)? Die Projektgröße wäre dafür ausreichend. - #3 22.08.2012 18:40 von
meine schlimmsten befürchtungen...
werden bestimmt übertroffen. man stellt sich also das billy-regal nicht nur ins zimmer, was ja noch erträglich ist, nein jetzt soll man noch darin wohnen.
satellitenstädte in schweden oder anderswo haben es schon vor jahrzehnten vorgemacht, sterilität aller orten. wohnkultur, urbanes leben kann man nicht mit autocad planen, das ist ein langer prozeß und das heutige leben und die einkaufs- und konsumgewohnheiten lassen all das was man so liebt nicht mehr zu. kein tante emma laden, keine urige eckkneipe all die dinge die man so mag, kann man so nicht planen. es gibt auch keine farben und putze die die patina aus 20 jahren verrauchtes kneipenleben darstellen können. aseptisch, klinisch rein, geruchlos so sind neubauten. da knarrt keine diele, da gibt es haustüren aus dem katalog, plastikfenster und straßenlampen die dem ganzen buchstäblich die krone aufsetzen. - #4 22.08.2012 18:45 von
Stätten
Das wird heiter:
- Alle Leute müssen sich per Gesetz duzen.
- Die Straßen haben bescheuerte Namen, die sich keiner merken kann.
- Man muss die Fertighäuser selbst zusammenbauen.
- Der dazugehörige Imbus-Schlüssel hat eine Kantenlänge von 30 mal 70 Zentimeter. Ist aber umsonst. - #5 22.08.2012 20:10 von
Ikea könnte das Geld gut in ein Glasfasernetz (FTTH) in Deutschland stecken... und die Strecken vermieten.
Langfristig garantiert lohnenswert. - #6 22.08.2012 20:16 von
Adresse
Ich wohne in der Kotbuller Straße Ecke Snafjördad.
- #7 22.08.2012 21:26 von
Ja ist denn heute schon...
der 1. April? Bei all den Schlagzeilen stelle ich mir ernsthaft die Frage... Hey liebes SPON-Team- IKEA mit eigenem Wohnviertel, Waldi Hartmann mit eigener (Comedy???)-Tour, Griechenland mit eigenem Bürgen für Staatskredite - da könnt ihr SPAM bald einstellen. Das Leben bietet noch mehr Satire.
- #8 22.08.2012 21:50 von
keine sorge
macht euch mal keine sorgen. wenn in deutschland jemand neuen raum in städten schaffen will (seien es wohn- oder geschäftsflächen) schicken die besitzstandswahrer ihre kinder zum demonstrieren los, um die preise hoch zu halten (siehe besagtes bauprojekt in stuttgart). in der regel finden sie auch noch ein paar medientrottel, die ihnen beispringen. also hier würde so etwas nicht realisiert werden XD
- #9 22.08.2012 22:13 von
In der neuen Hamburger HafenCity gibt es kaum Parkplätze, auch ein Grund diesen Ort zu meiden. Wenn ich zum Zollamt muss in der HafenCity Graut es mich jedes mal. Überall stehen die Orangen Betonklötze damit niemand auf den breiten Bürgersteig Parkt.
Einzig in den alten Teilen der HafenCity kann man als Besucher Parken.
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