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Neues Rentenkonzept: Junge Koalitionsabgeordnete legen Anti-Leyen-Modell vor
MARCO-URBAN.DEEs ist ein klares Signal gegen Arbeitsministerin von der Leyen: Junge Abgeordnete aus Union und FDP haben ein eigenes Rentenkonzept vorgelegt. Betriebliche und private Altervorsorge sollen damit auch für Geringverdiener attraktiver gemacht werden.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-859069.html
- #1 02.10.2012 07:03 von
Und wieder vorsorgen...
Wie wäre es wenn diese "junge Abgeordnete" was in die Rentenkasse selbst einzahlen anstatt dem Arbeitnehmer ständig einzureden er solle privat vorsorgen? Es geht doch nur darum dass die Regeirung die Bürger für die Armut in der Rente vorbereiten will. Es werden noch mehr Gelder für Banken und Euro benötigt. Fürs Soziale ist kein Geld da: der Michel ist zu doof um hier durchzublicken. Ausgerechnet in Zeiten der schlechten Gehälter (Zeitarbeit usw.) muss der Arbeitnehmer, der ohnehin für alles zahlt (Abzocke bei Strompreisen, Spritpreisen usw.) jetzt selbst für die Renten vorsorgen, und das obwohl die Renteversicherung bereits bezahlt wird. Na so was.Junge Abgeordnete aus Union und FDP haben ein eigenes Rentenkonzept vorgelegt. Betriebliche und private Altervorsorge sollen damit auch für Geringverdiener attraktiver gemacht werden. - #2 02.10.2012 07:10 von
Aspekte
Sowohl bei der privaten kapitalgedeckten als auch bei der betrieblichen Altersvorsorge sind zwei Punkte zu beachten:
1. Der realen Wirtschaft wird in der Ansparphase noch mehr Geld entzogen.
2. Wo sollte die Anlage dieser Gelder erfolgen? In sicheren Anlagen die nach Inflation kein Zins mehr bringen oder in risikobehafteten? - #3 02.10.2012 07:14 von
Flop des Jahrhunderts
Es könnte so einfach sein. ALLE zahlen in einen Topf ein und bekommen später entsprechend der Zahlungen eine Rente ausgezahlt. Dabei erhalten Geringverdiener eine Grundrente. Fehlende Mittel kommen aus dem Steuertopf und alle sind zufrieden. Statt dessen wird das fehlerhafte Rentenkonzept unreformiert gelassen und aus der "Lösung" ein Zusatzgeschäft für Banken und Versicherungen gebastelt, wetten?
- #4 02.10.2012 07:16 von
Autsch!
Muss denn das sein, so früh am Morgen so ein Foto? Da ist doch gleich der ganze Vormittag im Eimer...
100 Eur anrechnungsfrei. Wow. Da kann ich in 30 Jahren bestimmt ein Fass aufmachen. Und dann drin schlafen... - #5 02.10.2012 07:19 von
Ach, wie naiv
Tja, schade nur, dass betriebliche Renten fast nirgendswo mehr angeboten werden und millionen Menschen und ihre Familien von den Hungerlöhnen von prekärer Arbeit mit absoluter Sicherheit kein Geld für eine private Altersvorsorge beiseite legen können.
Eine typische rosarote Vorstellung von Menschen, die noch nie für geringen Lohn für ihr Leben mallochen mußten und wahrscheinlich in wohlhabende Familien geboren wurden. Halt typisch schwarz/gelb! - #6 02.10.2012 07:24 von
Mal Pause machen!
Die Lobby der Versicherungen und Banken hat wieder zugeschlagen. Nur gut dass diese Partei um die 5% Stimmen hat. Bei der nächsten Bundestagswahl besteht zumindest die Hoffnung, dass sie bundesweit mal 4 Jahre pausieren.
- #7 02.10.2012 07:29 von
tja Herr Steinbrück
es ist nun einmal ein Faktum, dass 43% weniger sind, als 51%! Egal ob der (notfalls einzuführende) Mindestlohn dann bei € 8,50 oder gar bei € 15,- liegt. Eine Absenkung aber bedeutet definitiv, dass "Die Rente" eben nicht sicher ist. Wie soll es eine Solidargemeinschaft geben, wenn die, die heute zahlen (für 51% Rentenniveau) nicht wissen, auf welchem Niveau ihre Rente später einmal liegen wird? Was kommt nach 43%? 35 Prozent? Und dann? Wo wird das enden bis wir/ich einmal in Rente gehe(n)? Dabei kommt es doch gar nicht auf die Prozentzahl an. Die ständigen Absenkungen (ich glaube ich erlebe jetzt die Dritte) sind der Killer jeder Solidargemeinschaft!
Aber jetzt fehlen mir hier noch die ganzen Kommentatoren, die mal wieder wissen, für welche Klientel denn diesmal die FDP ihre Vorschläge einbringt - die Rentner gehören doch wohl nicht dazu - oder? - #8 02.10.2012 07:29 von
Traurig
Bei den Menschen über die sich Frau von der Leyen anscheinend eimal Gedanken gemacht hat, stellt sich die Frage einer privaten oder betrieblichen Vorsorge nicht. Sie verdienen so wenig, dass das gesamte Einkommen konsumiert wird. Am Ende wird wohl die gesamte Gesellschaft solidarisch die langfristigen Konsequenzen für die Einrichtung des Niedriglohnsektors tragen.
- #9 02.10.2012 07:30 von
Wie wäre es...
...denn, die Ersparnisse aus der Riesterente GAR NICHT auf die Rente anzurechnen? Dieses zum Ersten, zum Zweiten sollte die Besteuerung der Renten gänzlich abgeschafft werden, denn das empfinde ich als sehr ungerecht. Und zum Dritten sollten die Rentner auch keine Krankenkassenbeiträge mehr entrichten müssen. Das müsste gerade für die kleinen Renten eine spürbare Erleichterung bringen.
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