oder oder es werden Schulden aufgenommen, die man fast sein halbes Leben mit sich herumträgt, was wiederum zu Alterarmut führt. Tolles System.
REUTERSIch zahle fürs Studium, verschulde mich, aber dafür winkt später die große Kohle? Auf diese Gleichung verlassen sich viele US-Studenten und schreiben sich an teuren Hochschulen ein. Ein Ranking zeigt nun, dass das an manchen Unis gar keine gute Idee ist.
http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...852358,00.html
oder oder es werden Schulden aufgenommen, die man fast sein halbes Leben mit sich herumträgt, was wiederum zu Alterarmut führt. Tolles System.
Hat man auch die Ausgangslage der Studierenden eingeschlossen? Gerade bei den genannten "TOP"- unis Princeton, Harvard und Baylor würde mich das schon interessieren. Das sind die Unis, wo sich weniger Studenten einen kopf um ihren Unterhalt machen müssen, weil die Eltern ein hohes Einkommen haben. Weniger bemittelte Studenten werden dort gar nicht in dem Ausmass angenommen wie an anderen Unis.
Und das ist in Deutschland besser? Hier kriegt man "tolle" Studentenkredite, man nimmt 50.000€ auf um das Medizinstudium zu absolvieren und zahlt am Ende 75.000€ zurück. So etwas nennt man dann Bildungskredite und wenn man dann fertig ist verdient man als Assistenz Arzt mit Glück 2.500€ Brutto ...
Ich zitiere: "What does "need-blind" mean?
"Need-blind" means that Princeton accepts students regardless of their ability to pay the cost of attendance and meets their full demonstrated need with a "no loan" aid package. There is no disadvantage of any kind in the admission process for financial aid applicants."
Das bezieht sich gleichermaßen auf Harvard wie Princeton. Meine Uni in NYC hatte das auch. Akzeptierten Bewerbern wurde das Studium da immer ermöglicht. Im Bewerbungsprozess spielte Geld keine Rolle.
Blödsinn, sehr viele Studenten haben auch Stipendien. Wer gute Noten hat, der wird gefördert! Es ist halt nicht wie in D, wo etliche an der Uni sind um Zeit abzuhängen, kostet ja (fast ) nichts.
Ein anderer Effekt ist die Motivation. Was nichts kostet - ist nichts wert, Studenten sind in den USA in vergleichbaren Fächern immer schneller mit dem Studium fertig. Mir ist noch kein ewiger Student begegnet, der zum x-ten mal sich "neu orientiert hat" und das x-te Studium begonnen hat, mit dem Ziel, dann irgendwann mit 40 als Aushilfe im Bioladen zu jobben...
Außerdem werden im Bericht Unis mit Colleges durcheinander geworfen.
Uni-Rankings sind alle mit äußerster Vorsicht zu genießen. Sie drücken nicht die Qualität der Lehre aus. Das hier vorgestellte Ranking misst indirekt das Placement, also in welchen Einrichtungen kommen die Absolventen unter. Das mit dem Schuldenberg ist dabei Nebensache.
So schneidet Harvard traditionell gut ab aber auch das MIT, weil wer von dort kommt, neben seinem Studium auch schon mit reichlich Kontakten und einem Pfund Vorschusslorbeeren versehen ist. Dadurch ist es natürlich leichter einen lukrativen Job zu ergattern.
Ob die Lehre dort gut ist und das Curriculum etwas taugt, kann man daran nicht ablesen. So sind z.B. Absolventen des KIT in Deutschland sehr begehrt und meist schnell in den Unternehmen verschwunden, die Lehre ist jedoch z.B. in der Informatik weniger gut als an vielen kleinen Unis, welche einen besseren Kontakt zum Lehrpersonal erlauben und projektorientiertes Studium (Gruppen- und Einzelprojekte, welche zwischen 4-12 Monaten laufen) anbieten.
Was die Studie jedoch zeigt, ist für die US Studenten wohl wichtig. Wo bekomme ich am Ende mehr. Wenn einem die Qualität der Ausbildung wurst ist und es an einem entsprechenden Arbeitsethos fehlt, dann ist das sicher eine gute Entscheidungsgrundlage.
selber recherchieren?
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