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Neues Programm: Bundesregierung warnt O2 vor Handel mit Standortdaten

CorbisKlares Signal an O2: Die Bundesregierung will dem Mobilfunkanbieter nicht erlauben, die Standortdaten deutscher Kunden zu verkaufen. Das Verbot gelte auch dann, wenn O2 die Daten anonymisiere.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-864591.html
  1. #1

    Zwei Dinge....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Klares Signal an O2: Die Bundesregierung will dem Mobilfunkanbieter nicht erlauben, die Standortdaten deutscher Kunden zu verkaufen. Das Verbot gelte auch dann, wenn O2 die Daten anonymisiere.

    Bundesregierung warnt Mobilfunkanbieter O2 vor Datenhandel - SPIEGEL ONLINE
    ... die mir sofort bei den gestrigen Meldungen in den Kopf schossen, die aber anscheinend sonst nicht beachtet werden:

    1.) Telefonica bringt die Meldung exakt am Tag des Börsengangs ihrer Tochter O2. Nun dies wird die Werbewirtschaft freuen und damit die institutionellen Anleger - weil das heisst, daß der Rubel rollt - und schwupps wird die Aktie gekauft... (zumal in fast jeder News zum Börsengang verlautbart wurde, daß Telefonica Cash dringend benötigt)!

    2.) Habe ich durchaus Sympathie für die Ankündigung, weil dadurch eine Diskussion überhaupt erst möglich gemacht wird. Wieviele Mobilfunk-, DSL- und Festnetzanbieter vergleichbares in der Schublade oder schon in der Mache haben, will ich garnicht spekulieren! Von Retargeting im Online-Marketing ganz zu schweigen, oder Adresshandel einiger App-Entwickler oder dem Einwohnermeldeamt ;-)
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Klares Signal an O2: Die Bundesregierung will dem Mobilfunkanbieter nicht erlauben, die Standortdaten deutscher Kunden zu verkaufen. Das Verbot gelte auch dann, wenn O2 die Daten anonymisiere.

    Bundesregierung warnt Mobilfunkanbieter O2 vor Datenhandel - SPIEGEL ONLINE
    Na, da bin ich Mal gespannt, ob ich gespannt bin;o).

    Wenn die Parteien, ihre Bürger schützen würden, dann gäbe es viel zu tun, ein umfassender Datenschutz wäre nicht schlecht, für den Anfang;o).

    MfG. Rainer
  3. #3

    yoooh

    Früher hätte ich schwören können, dass es in Deutschland ein Aufschrei geben würde. Seitdem es Facebook gibt, kann ich mir vorstellen, dass O2 die Daten gegen Aufpreis veröffentlichen darf und somit ein Gewinn macht.
    Für mich ist diese Firma gestorben, eine Firma die weiß wo ich mich aufhalte, mit wem ich telefoniere, wie lange und vielleicht auch mit Aufzeichnung. Ich wiederum weiß kaum etwas über die Firma, selbst den Vertrag zu kündigen ist hundert Mal schwieriger als ein Vertrag aufzusetzen.
  4. #4

    Innovationen vom Bundeswirtschaftsministerium

    Das Bundeswirtschaftsministeriums entscheidet für uns was nützlich ist und was nicht. Das ist ja nett, dann muss ich nicht selbst nachdenken.

    Mal ehrlich, was ist gegen die Nutzung von anonymisierten Daten einzuwenden? Ich denke, da gäbe es einige nützliche Anwendungsfälle (personalisierte Werbung ist keiner).

    Vielmehr bräuchten wir eine Definition was "anonymisiert" heißt. Mit Weitergabe von Standort, Alter und Geschlecht könnte ich leben, solange die Daten nicht über mehr als eine Stunde historisiert werden.
  5. #5

    Die Regierung warnt...

    Gleichzeitig fordert die Regierung von den Providern für etliche Behörden Zugriff auf sämtliche Daten der Kunden. Nicht nur Inhalte... Passwörter, Pins, Standortdaten...

    STASI 2.0 ist Vergangenheit... diese Regierung steuert auf 1984 zu.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Klares Signal an O2: Die Bundesregierung will dem Mobilfunkanbieter nicht erlauben, die Standortdaten deutscher Kunden zu verkaufen. Das Verbot gelte auch dann, wenn O2 die Daten anonymisiere.

    Bundesregierung warnt Mobilfunkanbieter O2 vor Datenhandel - SPIEGEL ONLINE
  6. #6

    Wenn hier einer schnüffelt dann der Staat

    mehr lese ich aus diesem Artikel nicht.


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